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Alt 04.12.2002, 00:07
sVeNd sVeNd ist offline
heißläufer
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sVeNd ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
studium ist meiner ansicht nach keine überbrückungsmaßnahme oder zeitvertreib sondern eine berufsausbildung, die nur bei ernsthafter absicht eines abschlusses aufgenommen werden sollte. es ist leider so, dass immer noch viel zu viele leute abbrechen, weil sie erst mittendrin merken, dass es das ist, was sie machen möchten. hier ist aber nicht nur ein zusätzliches informationsangebot seitens der unis gefragt, sondern vor allem eine viel größere bereitschaft seitens der studierenden, sich über das kommende zu informieren.
als physiker kenn ich nicht soviele bwler, dass ich behaupten könnte, dass das für alle gitl, aber bei denen, die ich kenne, ist es so, dass die entscheidung für bwl weniger (gart nicht) von interesse für das fach, sondern mehr von ahnungslosigkeit (kA, was ich machen soll, also studier ich mal bwl) und studentenleben (in bwl gibts die hübschesten und meisten mädchen) geprägt ist. sicher gilt dies nicht für alle, aber es ist nicht zu bestreiten, dass ein student, der über bafög staatlich gefördert wird, aber keinen abschluss macht, volkswirtschaftlich gesehen (ohne dass ich davon ahnung hätt, ich sach das einfahc mal) ein fehlinvestition ist, die minimiert oder ausgeschlossen werden muss. D.h. es muss sichergestellt, dass ein möglichst hoher prozentsatz derer, die ein studium beginnen, dieses auch erfolgreich beendet und das abitur als qualifikation zum studieren (Hochschulzugangsberechtigung) ist da sicherlich ein sinnvoller ansatz, der natürlich viel zu undifferenziert ausfallen muss. aufnahmeprüfungen oder ähnliches wären sicher in manchen fällen besser, auch um später auftretende enttäuschungen zu vermeiden.
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