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AW: Herren Oberliga 2008/2009
@stefan s
@felix lingenau
Unabhängig davon ob der Kollege wirklich geklebt hat, hat das vor einem Gericht keine AUssicht auf Erfolg. Wenn kein "unabhängiger" Zeuge vorhanden ist, steht Aussage gegen Aussage, da auch noch der Verlierer der Partie klagt, riechts für jeden einigermaßen vernünftigen Richter nach "Diskredtitierung" und es ist stets "in dubio pro reo" anzuwenden. Der Sportkamerad wird zu Protokoll geben, "Nein, Herr Richter, ich habe definitiv nicht geklebt, ich vermute ich soll hier diskreditiert werden". Anders sähe die Sache aus, wenn ein Zeuge aufträte der vom Spielausgang unabhängig ist und eine neutrale Zeugenaussage vorläge, so könnt ihr euch den Weg vor Gericht sparen. Wäre ich Langfördener sähe ich solch einer Klage mehr als gelassen entgegen.
So schafft man keine Präzendezfälle, das muß schon Hand und Fuß haben, ihr bekommt eher noch eine auf den Deckel, wenn sich der betroffene Spieler noch wehrt. Wir leben in D, er wird, Cleverness vorausgesetzt, noch die Ausländertrumpfkarte ziehen, da beugt sich dann jeder, weil er einem Orkan aus dem Weg gehen möchte. Ob einem das nun gefällt oder nicht ist eine andere Sache.
P.S.
Solche Scheiße war mit dem dämlichen Klebeverbot vorauszusehen, und wird sicher nicht der letzte Fall gewesen sein.
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