Zitat:
Zitat von Against All Odds
Jep. Nur kurz ein paar Mails geschrieben...
Insofern, dass man zum Erkenntnisgewinn auch auf (Mess-)Geräte zurückgreift, also Dinge erforscht, die sich der unmittelbaren Wahrnehmung entziehen, richtig?
Ein für dich ungewöhlich schwammiger Begriff. Bin mir nicht sicher, worauf du hinauswollen willst  .
Naja, mE per definitionem nicht ganz richtig, denn damit sind wir beim Begriff des "Modells". Experimente schließen Feldforschung ja mit ein (haben aber natürlich in der Durchführbarkeit alle irgendwo Grenzen).
Also, die Methode bestimmt (in einem gewissen Rahmen) das Ergebnis?
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Schön,

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Der 'Konstruktionscharakter' von Erkenntnis ist inzwischen ein alter Hut. Wirklich guter Naturwissenschaftler und vor allem Physiker sind ja auch schon im Grenzbereich von Emperie und Philosophie.
Das 'heutige' Weltbild meinte ich wirklich so, und zwar ganz konkret.
Dass die Welt keine Scheibe ist, ist einem Instrument zu verdanken. Aber ist das die 'Wahrheit'? Nö, jedes 'bessere' Instrument gebiert Andere.
Im Tennis guckt man heute mit HAWK-EYE, fahren tut man mit GPS ('ne Weiterentwicklung aus'm Segelsport, nur selbst gucken ist out of date.
Mit 'Experiment' meine ich Folgendes: es gibt heute KEINE akzeptierte Erkenntnis ohne Setting.
Außer: in der Kunst. Diese dient aber per definitionem nicht dem Erkenntnisgewinn.