|
Die Fähigkeit ein Spiel voll durchzuspielen ist eine schwer beschreibbare und noch schwerer beeinflussbare Kopfsache.
Dies betrifft aber nicht nur Spiele gegen Schwächere, sondern in gleichem Masse Spiele gegen vermeintlich stärkere Gegner, gegen die man dann oftmals knapp verliert, weil man Angst vor dem Siegen hat.
Ich habe bei mir beobachtet, daß ich dann meine beste und konzentrierteste Leistung bringe, wenn die psychische Gesamtsituation stimmt.
Längere Schwächephasen hatte ich z.B. in meiner Bundeswehrzeit und während meiner Abi-Prüfungen, am schlimmsten aber in der letzten Saison durch meine Totalverweigerung gegen die neuen Regeln. Da ging natürlich gar nix mehr, selbst dann, wenn ich mal versucht habe, für meine Mannschaft ordentlich zu spielen.
Tages-Aussetzer gab es häufig, wenn ich Streß bei der Arbeit hatte, von dort in die Halle gehetzt bin und mit dem Kopf noch im Büro war oder wenn meine Gefühlswelt aus dem Gleichgewicht geriet.
Wenn in Beruf und Privatleben alles glatt läuft und ich Spaß am Spielen habe, dann ist die Chance groß, daß ich eine konzentrierte und gute Leistung bringe.
|