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AW: Glaubst du an Gott und an ein Leben nach dem Tod?
Also, leider ist mein tripersonaler Nachbar gerade gegangen, zumindest seinen Sohn habe ich aus dem Fenster heraus gehen sehen. Bestimmt ne Feier in der Gemeinde, wo er mal wieder eine seiner Stevie Wonder-Playbackauftritte hat, sind wohl beide Fans voneinander.
Ich wuerde einfach mal behaupten, dass etwas, um ueberhaupt kohaerent zu sein, in sich logisch schluessig sein sollte. Ich sehe nicht ein, wie ich fuer etwas argumentieren sollte (was ja auch irgendwie eine logische Struktur vorraussetzt) das selbst irgendwie ausserhalb der Logik ist. Welche Logik? Keine Ahnung, bin kein Logiker, aber ich schaetze, dass es die gute zweiwertige, klassische Logik waere.
Warum ich glaube, dass Gott nicht luegen kann? Weil sein Wesen so beschaffen ist, dass er es einfach nicht kann, denn er ist ein allguetiges Wesen. Er laesst sich ja auch mit 'Ich bin die Wahrheit' zitieren. Wahrheit kann es nur da geben, wo es Wahrheitswerte geben kann und logische Funktionen bestimmte Wahrheitswerte 'auswerfen'. Desweiteren scheint sehr ueberzeugend folgender Gedankengang: Wo Wahrheit moeglich sein soll, sollte auch Falschheit moeglich sein. Von Wahrheit zu sprechen wird, glaube ich, sinnlos, wenn es denn das Gegenteil Falschheit nicht gibt. Man kann also einen Gespraechspartner, der jede Logik ablehnt, nicht auf etwas festnageln. Also ist Gott weniger ein Luegner (wenn er denn ohne Logik ist) als vielmehr etwas, das mit Wahrheit und Falschheit nichts mehr zu tun hat und letztlich nichts mehr zu sagen scheint.
Also Gott kann z.B. keine runden Quadrate erzeugen, malen oder zeichnen. Das geht halt nicht. Dann waerens halt keine Quadrate mehr.
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