Grundsätzlich kann ich mich den bisherigen Tipps nur anschließen.
Habe lediglich ein paar Ergänzungen:
1.) Schnitt wird erst beim treffen des Balles erzeugt und nicht, wie oft celebriert, in einer Oscarreifen Isolationsbewegung. Die tangentielle Streifphase muss zur optimalen Schnitterzeugung also möglichst schnell sein ohne dabei die Kontrolle zu verlieren, da dir der ganze Schnitt nichts nützt, wenn 2) nicht erfüllt ist.
2.) Grundsätzlich sollte der Auschlag so lang bzw. besser kurz sein, dass er beim Training mindestens zweimal aufspringt. Warum muss ich ja wohl nicht erklären.
Man kann jetzt natürlich wieder Grundsatzdiskussionen führen, dass es auch Gegner gibt, die mit langen Aufschlägen nicht klar kommen, und dass das Überraschungsmoment bei langen Aufschlägen groß ist, aber dass wiederlegt nicht, dass man sich in 95% der Fälle einen größeren Gefallen tut, wenn man grundsätzlich kurz aufschlägt.
Weiterhin zählt die Platzierung des Balles auch hierzu. Kurz bzw. ab und an lang aufschlagen ist dass eine, aber auch die richtigen Stellen auf der Platte zu erwischen das andere. Also Versuche einfach mal so zu trainieren, dass der Ball auch da aufspringt wo du es dir vorher vorgenommen hast. Ich weiss klingt einfach, ist es aber auch wenn du wirklich konzentriert trainierst! Flüchtigkeitsfehler bestätigen die Regel.
3.) Wenn du dass kleine 1x1 dann beherschst, also maximale Schnitterzeugung, sowie Länge und Platzierung des Balles, wagen wir uns an das große 1x1:
Früher war es noch möglich den Ball beim Aufschlag zu verdecken, was ja bekanntlicher Weise verboten wurde. Also musst du deinen Aufschlag nun anders schwer lesbar machen. Das gelingt dir in dem du eine flüssige Aufschlagbewegung hast. ( Dass heisst nicht wie unter 1.) beschrieben, wild fuchtelnd und unnötig)
Wenn du denn eine Bewegung hast, ganz pauschal und 2 Dimensional ein Oval z.B., dann kannst du versuchen den Ball in verschiedenen Phasen dieser Bewegung zu treffen. Dabei sollte dir aber bewusst sein, was beim jeweiligen Balltreffpunkt mit dem Ball passiert. D.h. welcher Schnitt etc.pp.
Das ist wirklich nicht ganz einfach, aber wenn du es fleißig trainierst erreichst du, 3-4 verschieden Aufschläge mit nur einer Bewegung.
Wenn du dann noch 1.) und 2.) auf diesen Aufschlag anwenden kannst hast du einen wirklich effizienten Aufschlag, der nicht groß Kraft kostet (macht mal ein Spiel lang Dimas Vorhandaufschlag und die Knie sind hin

)
schwer lesbar ist, und mit dem du bei gutem Spielverständnis, in den meisten Fällen selber ins Spiel kommst!
Hoffe es hat geholfen,
Gruß
Spinninator