9 zu 4 Sieg gegen Kahl. Man sollte damit eigentlich zufrieden sein, aber nicht unter diesen Umständen...
Eigentlich ein klares 9 zu 0 für die Mannschaft aus Eschau. Wäre da nicht (ich konnte es vor dem Spiel auch noch nicht glauben)
Thomas, der Fürst der Unfairness, Baumann im Spiel gewesen.
Ich muss es nämlich bestätigen, er bauert ohne Unterlass und entschuldigt sich nicht bei all seinen unverdienten Punkten.
Kevin und Christopher hatten aufgrund dessen ihre Schwierigkeiten im Match gegen ihn, doch sie waren zu gelassen um sich durch sein falsches Spiel aus der Ruhe bringen zu lassen...
Aber seine Art brachte die ganze Halle zum Beben und die Konzentration der Eschauer Spieler schwand bereits mit dem ersten Doppel das wir verloren und es ging weiter mit Niederlagen von Michael und Ernst die aufgrund von unmissverständlichen verbalen Einwürfen von Thomas ihre Form vollständig verloren.
Dann hatte ich allerdings das große Los gezogen. Als ich gegen Jochen spielte, zählte Thomas an meinem Tisch. Ich lies mir zunächst keine seiner nonverbalen Attacken gefallen und hielt im ersten Satz noch ganz ordentlich mit. Doch dann sah ich immer mehr das ausdruckslose und nichtssagende Gesicht von Thomas wenn ich einen Punkt erzielte. Das gleiche ausdruckslose und nichtssagende Gesicht zeigte er auch bei Jochens Punkten und es machte mich nach einiger Zeit rasend vor Wut, denn ich wusste genau, was er dachte...
Es war ein nach und nach immer größer werdendes, selbstgefälliges Grinsen auf seinen Lippen zu erkennen, wobei mich dann vor allem ab der Mitte des zweiten Satzes und im kompletten dritten Satz das zähnezeigende weiße Lächeln zu irritieren begann, vor allem da sich das Tageslicht der Speziallampen so auf seinen weißen Zähnen wiederspiegelte und die so erzeugte Blendung meine Seh- und Spielfähigkeit unhinnehmbar beeinträchtigte.
So ist dann eben auch meine Niederlage zu erklären... denn gegen ein solch unfaires Verhalten kam ich einfach nicht an.