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Zitat von Frank Schmidt
Ich finde es schon bemerkenswert, wie die Diskussion hier hauptsächlich in die Richtung verläuft, dass Doping im Tischtennis ja eh nix bringt und dass die NADA eh nur da ist, um Steuergelder zu verschwenden und Sportler zu nerven.
Ich finde das derzeitige Konzept der Dopingkontrollen sehr gut und zwingend notwendig, um den Sport sauber zu halten und würde mir wünschen, es würden noch mehr Steuergelder hierfür eingesetzt.
Ob Doping im Tischtennis etwas bringt oder nicht und ob jemand ein leistungssteigerndes Mittel einnimmt oder einfach nur eine Tüte Gras raucht, ist aus meiner Sicht vollkommen unerheblich. Fakt ist, dass Doping - in welcher Form auch immer - rein gar nichts im Sport zu suchen hat - nicht zuletzt auch deswegen, da Profisportler nicht selten Vorbilder für unsere Jugend sind. Wer da argumentiert mit: "hey, der hat sich doch nur mal einen Schuss gesetzt oder ne Tüte geraucht und hat dadurch keinen Vorteil" hat meiner Meinung nach eine sehr seltsame Einstellung zum Sport.
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Zitat von fresh_F
Kannst du für diese Aussage eine Quelle angeben?
Ich habe folgendes gefunden:
FT-Fasern sind ja bekanntlich Schnellkraftfasern, welche man im Tischtennis zur Beinarbeit benötigt. Mal ganz davon abgesehen, ob Dimitrij Ovtcharov wirklich bewusst gedopt hat oder nicht.
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http://de.wikipedia.org/wiki/Clenbuterol
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Zitat von penispatriot2000
wen du das wirklich ernst meinst kann ich dich nicht ernst nehmen, sorry... natürlich haben drogen im leistungssport nix zu suchen, aber alleine schon der vergleich zwischen "einen schuss setzen" und "joint rauchen" ist so dermassen lächerlich dass es weh tut.
natürlich hat jemand keinen vorteil der mal einen joint geraucht hat. ist verboten und muss nicht unbedingt sein, vorbild usw is schon alles klar, aber bitte mal locker bleiben... fands schon lächerlich genug als damals vor x jahren bei olympia dem kanadier deswegen die snowboard goldmedallie aberkannt wurde 
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Natürlich ist dieser Vergleich extrem, aber im Prinzip ist die Aussage korrekt. Es gibt ein Null Toleranz-Grenze
was Doping und die Einnahme von illegalen Mitteln angeht. Egal ob ein Joint oder heftigere Drogen. Wie will man eine Grenze ziehen, wenn man diese nicht bei 0% ansetzt? Dann verschwimmt doch wieder alles.
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Zitat von fabyramm
wann wird denn überhaupt die B-Probe durchgefürt??
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Wenn der betroffene Sportler es verlangt. Da diese aber zeitgleich genommen wurde und bisher niemand angezweifelt hat, dass die besagte Substanz tatsächlich bei Ovtcharov im Körper war, kann man davon ausgehen, dass diese auch positiv ausfällt.