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Alt 13.02.2011, 13:12
mithardemb mithardemb ist offline
Schlautuer
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mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)
AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov

Zitat:
Zitat von Frank Schmidt Beitrag anzeigen
Ich kann aber keinen verurteilen weil im Radsport schon immer gedopt wurde. Genauso wenig kann ich jemand freisprechen, weil im Tischtennis ja noch nie gedopt wurde.
Ich denke der Freispruch auf Ovtcharov kommt daher zustande, dass es sehr unwahrscheinlich erscheint, dass er absichtlich Clenbuterol zu sich genommen hat. Der Zeitpunkt und das Mittel sprechen dagegen.

beim Radsport erscheint der gezielte Einsatz von Clenbuterol wesentlich wahrscheinlicher.

Grundsätzlich sieht es so aus, als gilt anch dem Nachweis einer verbotenen Substanz eine Beweislastumkehr. Der Athlet muss also beweisen (oder zumindest stichhaltig begründen), dass er das verbotene Mittel nicht zu sich genommen hat. Diese Nachweis ist natürlich in den verschiedenen Sportarten unterschiedlich schwer zu erbringen. Wenn z.B. bei einem Schachspieler ein Anabolikum gefunden wird, dann wird man wohl eher von einem versehen ausgehen, als bei einem Leichtathleten.

Langer Rede kurzer Sinn: Die Sportart macht wirklich einen Unterschied.
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