Zitat:
Zitat von NicoZ
Dem Rückschläger ist hier kein gültiger Rückschlag gelungen. Punkt für den Aufschläger. (10.1.2 => Punkt für Gegner bei nicht korrektem Rückschlag; und korrekter Rückschlag ist definiert in 7.1.; 7.1. ist hier nicht erfüllt.)
|
Hierfür gibt es allerdings eine ganz kalr einzuhaltende Regel und deine Antwort ist leider falsch
Richtig wäre: Der SRaT wartet so lange bis die 10-minütige Zeitgrenze für den Satz beendet ist, unterbricht dann das Spiel und führt die Wechselmethode ein
Zitat:
Zitat von NicoZ
Aufgekommen ist die Ursprungsfrage übrigens bei einer VSR-Ausbildung. Für die Ausbilder ergab beides einen Sinn und eine definitive Anweisung oder auch Auslegung war nicht bekannt. (Kommt vermutlich auch selten genug vor); siehe Post 1 - ob jetzt eine Auslegung mehr Sinn ergibt als die andere, das dürfte zu einem guten Teil indidividuelle Sicht sein. Ich kann nachvollziehen dass das Doppel die Verwarnung behält: Die Regel spricht von Individualspielen in denen die "persönliche" Verfehlung mitgenommen wird; aber es wird eben auch am Anfang des Doppels auf die höhere Individual-Verwarnung geschaut. Und das führt eben zu unterschiedlichen Ergebnissen.
|
Wie ich jetzt schon öfter schrieb liegt für mich der "Fehler" darin, dass davon ausgegangen wird beide Spieler als gelb-vorbelastet ins nächste Spiel schicken zu müssen.
Der Spieler, der in einem Doppel die zweite Verwarnung erhält, kriegt nicht die gelbe Karte gezeigt, sondern die gelb-rote Karte. Das Doppel bildet nun mal eine Einheit und beide Spieler wissen, dass Unsportlichkeiten so wie in der Regel vorgesehen als Einheit geahndet werden. Als unschuldig im Sinne der Regel in einem Doppel kann nach meiner Ansicht nur jemand gelten, der auch tatsächlich keine Unsportlichkeit, die geahndet wurden musste, begangen hat. Wer sich zu einer Unsportlichkeit in einem Doppel hinreißen lässt, obwohl er weiß, dass sein Partner schon wegen einer Unsportlichkeit die gelbe Karte gezeigt bekommen hat, weiß, dass er dafür dann gelb-rot gezeigt bekommt. Für mich müsste dieser Spieler auch folglich mit gelb-rot vorbelastet in sein nächstes Spiel starten - auch wenn es sein erstes vergehen war. Dann wäre diese Diskussion unnötig.
Wenn ein unbelasteter Spieler mit einem Spieler, der schon drei mal mit erst gelb und dann zwei mal mit gelb-rot bestraft wurde in einem Doppel eines Mannschaftskampfes antritt, führt sein erstes Vergehen in diesem Doppel auch sofort dazu, dass der OSR das Spiel darauf hin beendet.
Zitat:
Zitat von NicoZ
Selbstverständlich ist das genau so eine Situation wo der OSR entweder so oder so entscheiden muss - das ist ja auch wieder ganz klar geregelt.
|
Eben, aber wenn er sofort darauf entscheidet, dass die gezeigten Karten in einem Doppel auch mit in die Einzel genommen werden, gibt es gar keinen Grund für eine derartige Diskussion. Bleibt ein Spieler in einem Doppel unschuldig, geht er selbstverständlich unbelastet in sein nächstes Einzel. Erhält ein Spieler die gelb-rote Karte, sollte er genau so vorbelastet in sein erstes Einzel gehen.