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Zitat von Armendariz
Es ist unglaublich mit dir... jedes Mal, wenn jemand eine Meinung hat, und du merkst, dass du sie mit sachlichen Argumenten nicht widerlegen kannst, stellst du dich dumm und machst dich mit Extrembeispielen lächerlich 
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Was laberst du? Ich habe dir Argumente genannt, weshalb Kameras sinnvoll sind. Du hast kein Argument dagegen genannt. Außer "darum" und "Fehlentscheidungen sind für den Sport wichtig und machen ihn interessant". Das ist genauso ein beklopptes Argument wie wenn man Atomwaffen abschafft, fallen Arbeitsplätze weg, deshalb muss es weitergehen
Du kannst doch gern eine Meinung haben. Ich habe auch eine. So. Wenn du so einen Schmarn schreibst und KEINE Argumente lieferst, kann ich ja wohl mal einhaken. Dann unterstell mir doch nicht, dass ich keine habe, während ich der bin, der als Einziger welche liefert. In welchen Universum bist du denn man inzwischen angekommen, Bub?
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Zitat von Armendariz
Dann mal ein Gegenbeispiel: Warum steht der Entscheidungsträger eigentlich auf dem Feld? Könnte sich doch ein Schiri live die ganzen Kameras anschauen, und auf einem Bildschirm werden dann die Fakten angezeigt - Abseits oder nicht Abseits zum Beispiel.
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Weil es nicht darum geht, den Schiedsrichter zu ersetzen, sondern spielentscheidende Momente richtig auszuwerten. Ob es ein Tor war oder nicht. Handspiel im Strafraum. Eine Schwalbe. Alles was mit Elfmeter zu tun hat. Abseits. Alles, was
nicht eindeutig ist und womöglich zu einem Tor führte.
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Zitat von Armendariz
Hat schon seinen Grund, dass das noch mit Linienrichtern entschieden wird - das verschafft dem Spiel ein gewisses, kleines Maß an Unberechenbarkeit, das mit zu Favoritenstürzen führen kann - und diese MÖGLICHKEIT führt zur Spannung und Emotionalität. Ähnlich wie bei dem gewissen Maß an Glück, wo im Rugby der Ball hinfliegt - capisce?
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Das ist aber kein Argument, dass durch Fehlentscheidungen Spannung und Emotion erzeugt wird. Das ist Verzerrung. Da kannste auch den Schiri bestechen, damit er einseitig pfeift. Dann kannste auch Favoriten stürzen und hast Emotionalität. Das ist wie wenn du gegen einen aus der Kreisklasse spielst und ich jetzt bestimme, dass er jeden Satz 6 Punkte vor kriegt. Ist doch auch viel spannender, oder? Verzerrt aber das gesamte Spiel und die Qualitäten.
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Zitat von Armendariz
Menschen lieben Wahrscheinlichkeiten... Tatsachenentscheidungen schränken die Gehirnaktivität und Emotionalität auf ein kleineres Maß ein. Warum lieben viele Leute Glücksspiel oder Pferdewetten, und viel weniger Schach?
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Dann soll man nun darauf wetten, wie viel Fehlentscheidungen der Schiri während des Spieles macht oder wie?

Verstehe den Zusammenhang zwischen Fußball und Glücksspiel nicht. Wenn du beim Lotto einen 6er machst und die Annahmestelle dir das Geld nicht gibt, lach ich dich mal aus. Dann sag ich auch: Ja, so ist das eben. Was wäre das Leben ohne Fehlentscheidungen
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Zitat von Armendariz
Weiß ja nicht, was du für Talkshows anschaust, aber die meisten Experten, die ich so sehe, sind sich einig, dass Menschen Fehler machen, und haben Verständnis für derartige Fehler. Und das schimpfen auf Schiris ist ja meistens auch nur eine Eintagsfliege - man weiß ja auch, dass Fehlentscheidungen sich ausgleichen können. Wie Netz- und Kantenbälle beim Tischtennis, um mal auf dein gleich erwähntes Beispiel einzugehen 
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Naja. Dass die sich ausgleichen, habe ich noch nie erlebt. Ich habe sie immer gegen mich.

Ich sehe es ja auch so, dass sie Schiris und Linienrichter irren können. Mich nervt nur, dass dann ständig auf ihnen rumgeritten wird. Das Volk schaukelt sich hoch. Dann gibts Talkshows, weils Einschaltquoten gibt und und und. Wird doch überall diskutiert und die Zeitungen sind auch voll. Meinetwegen solls doch Fehlentscheidungen geben. Kein Thema. Dann soll man aber nicht jedes Mal so ein Fass aufmachen. Ganz einfach. Ohne Technik und Fresse halten oder mit Technik. Ganz einfach
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Zitat von Armendariz
Vor allem, weil sich Tischtennis als Millionensport mit riesigem Zuschauerpotenzial mit Fußball vergleichen lässt - aber das wird hier ja nicht zum ersten Mal angemerkt 
Abgesehen davon, dass ich hier nicht den Zusammenhang sehe... Ich bin für menschliche Schiedsrichter, gegen unterstützende Technik - [aber auch dafür, dass die sich mal mehr Respekt verschaffen dürfen. Das Pfefferspray wäre doch mal ein Anfang  ] und du schaffst gleich den Schiedsrichter im Beispiel ab? 
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Es ging in dem Vergleich auch nur um die Emotionen, die dir anscheinend abhanden gehen, wenn man korrekte Entscheidungen trifft. Zumal du es eben nun selbst sagst. Die Technik unterstützt den Schiri. Nicht wie du oben in deinem Endzeitszenario darstellen wolltest, dass er nichts mehr zu tun hat
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Zitat von Armendariz
Ich respektiere aber selbstverständlich den Wunsch von manchen Schiedsrichtern nach technischer Unterstützung, auch wenn ich bezweifle, dass es den Sport attraktiver machen wird.
Klar, jeder hat ein Recht darauf, seine Meinung zu vertreten, und hier wird niemand den anderen einfach überzeugen können. Deshalb finde ich es leicht arrogant von dir, so zu tun, als wäre es in der Sache ganz klar - je mehr Technik, desto "besser" der Fußball. Bisschen mehr Perspektivenübernahme täte dir glaub mal ganz gut 
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Fußball wird dadurch doch nicht an Attraktivität einbüßen. Erst mal ist es nicht attraktiv und zweitens hat man sich daran schnell gewöhnt, Wie mit allen anderen Änderungen auch. Beispiel Plastikball. Alle jammern und wenn sie dann ein halbes Jahr damit gespielt haben, ist es Normalität. Fertig.
So reicht auch wieder.