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Zitat von Butzi
Den chinesischen Ursprung zu beurteilen wird aber immer schwieriger. Mir sind z.B. schon seit mehreren Jahren die deutschen Geschwisterpaare Liang und Dang Qiu oder Yuan und Qian Wan bekannt.
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Die zählen allesamt nicht, das sind eindeutig Deutsche. Aber die sind natürlich auch nicht "gut", zumindest nach internationalen Maßstäben.
Meine Kritik bezieht sich einzig und allein auf die Strategie, fertig (in China) ausgebildete Spieler "einzudeutschen". Und das ist ja nun bei der aktuellen Nr.1 und Nr.2 im "deutschen" Damen-Team eindeutig der Fall.
Und ich seh da auch kein Licht am Ende des Tunnels. Die beiden (insbes. Han Ying; die spielt nämlich wirklich auf nem ganz hohen Level) sind selbst mit 45 noch besser als der (diesmal ohne Apostroph) deutsche Nachwuchs.
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Übrigens ist meines Wissens auch Liu Jia bereits in jungen Jahren nach Österreich gekommen und dort ausgebildet worden.
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Stimmt das?
Ich hab das so in Erinnerung, dass sie zwar tatsächlich sehr früh zu den Ösis kam, aber ihre "Grundausbildung" - und die dürfte hart gewesen sein... - eindeutig in China "genossen" hat.
Lass mich aber gern korrigieren.
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Trotzdem ist auch für mich eine (Team-)EM eher uninteressant, wenn nur chinesische Namen in den Aufstellungen auftauchen. Vielleicht ist Erfolg nicht Alles, aber ohne Erfolg ist halt auch alles Nichts. Nicht leicht für die Entscheidungsträger, hier den richtigen Weg zu finden...
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Gewiss nicht.
Aber hier hat man sich für den falschen Weg entschieden.
Außerdem ist das ein Offenbarungseid, eine Bankrotterklärung und das Eingestehen eigenen Scheiterns.
Da hilft alle Schönrederei und aller Pseudo-Jubel nix.