Zitat:
Zitat von mithardemb
Für einen Profi sollte es auch möglich sein die Länge des Schlages zu variieren ohne ein großes Risiko einzugehen.
|
Für ein Trainingspiel gebe ich Dir Recht, aber bei 10:10 im Entscheidungssatz trifft das sicher nicht für alle zu (auch wenn ich nie Profi war, war ich glaube ich dafür ausreichend "nah dran", um das beurteilen zu können). Zudem ist die Qualität der Ballonabwehr von Mattenet nun wirklich nicht schlecht und darauf einen vernünftigen kurzen Ball zu spielen, der gut genug ist, ist nun nicht so einfach wie sich das manch einer vorstellen mag. Zumal es keine gute Idee ist, einen Gegner an den Tisch zu locken, der gerne von sich aus so weit hinten bleibt.
Zitat:
Zitat von mithardemb
Riskiert hat er sehr viel. Bei so vielen Ballwechseln ist die Wahrscheinlichkeit dass einer Kante oder Netz berührt und dadurch unangenehm verspringt recht hoch.
|
Objektiv magst Du mit dem Risiko vielleicht sogar Recht haben, auch wenn sich die Wahrscheinlichkeit auf einen tödlichen Netz- oder Kantenball, wenn man sie berechnen könnte, auch bei einem so langen Ballwechsel immer noch im Promillebereich bis maximal unteren einstelligen Prozentbereich bewegen wird. Allerdings habe ich noch nie jemanden getroffen bzw. gehört, der meinte: "Ich muss jetzt unbedingt ganz schnell den Punkt machen, sonst macht der Gegner einen Glücksball." Ich bin auch ziemlich sicher, dass dies vom psychologischen Aspekt eher ungüstig wäre.
Grundsätzlich bleibe ich bei meiner Aussage, dass es absoluter Quatsch ist, Gerell irgendeinen taktischen Fehler unterstellen zu wollen, selbst wenn er das Ding noch verloren hätte. Bei Mattenet kann man da zumindest geteilter Ansicht sein, auch wenn ich glaube dass das Grundproblem eher bei der Einstellung liegt.