Zitat:
Zitat von Eriko Hashimoto
Dies ist eine wissenschaftliche Frage....
Der Mensch zerfällt biologisch/chemisch nach dem Tod in seine Bestandteile und "Lebt" in diesem Sinne weiter, durch das Naturgestz welches besagt, dass nichts an Materie verloren geht, sondern nur umgewandelt wird, doch...
das Gehirn mit seinen Daten zerfällt, was die Persönlichkeit, Emotionen und das Bewustsein ausmacht, oder wie es manche falsch ausdrücken "die Seele" eines Menschen und damit gibt es das Leben nach dem Tod nicht, welches sich manche spirituell vorstellen und erwünschen.
Doch kann es für manche Menschen gut sein an etwas zu "Glauben", wenn es ihnen Ängste nimmt, sie psychologisch stärker macht und der Glaube einen Sinn im Leben gibt - natürlich in positiver Hinsicht gemeint.
Es gibt auch in der Natur gar nichts was für die Ewigkeit ist, alles befindet sich in einem Kreislauf, welcher auch immer ein Ende hat und nach dem Ende etwas völlig anderes/neues entsteht - wir nennen dies Zeit, genauer gesagt ist Zeit eine Abfolge von Ereignissen, ohne diese Abfolge würde es gar nichts geben, keine Erde, keine Menschen, auch das Universum wäre nicht entstanden.
Auch in Energieform kann und tut der Mensch nicht nach dem Tod weiter existieren, da es sonst messbar wäre und weil Energie noch viel unbeständiger ist / nicht von langer dauer ist und auch den Naturgestzen und wie alles andere eine Abfolge von Ereignissen also der Zeit unterliegt.
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Du reduzierst den Menschen auf eine materielle Entität: Der Mensch besteht zu 100 Prozent aus Materie und wenn er stirbt, zerfällt er in seine Bestandteile.
Gefühle, Emotionen, Gewissen, Gedanken, alles nur Materie.
Du führst weiter aus, dass nichts an Materie verloren gehen kann. Was fühlst Du bei diesem Gedanken? Denkst Du dass Du ein Teil vom Ganzen bist und bleibst und erfüllt Dich das mit Zufriedenheit?
Wen von den Lesern erfüllt es mit Zufriedenheit, dass er ein Teil vom Ganzen ist und dass seine Materie (oder denkt jemand, mehr als ausschließlich aus Materie zu bestehen?) nach dem Tod zB als fruchtbarer Humus für einen Baum weiterexistiert? Geht dieser Gedanke einher, mit der Vorstellung: "Es gibt keinen Gott." Ist dieser Vorstellung leitend, dass es am Ende doch eine wie immer geartete Einheit von allem geben wird und ist es deshalb wichtig, vor dem Tod, mit allem, Frieden zu finden?