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Zitat von Fragender
Irrelevant? Was nützt es der Sportart, wenn die Supercracks zur Hauptsendezeit in der Glotze spielen, während dem Breitensport die Mitglieder wegbrechen?
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Für die Zuschauerzahlen bei TV-Übertragungen ist es unerheblich, ob es 100 oder 100.000 aktive Volleyballspieler gibt - wenn es 500.000 nicht-aktive Fans gibt.
Tischtennis ist derart langweilig und stimmungsfrei, dass die Zielgruppe der TV-Zuschauer fast identisch mit der Anzahl der aktiven Spieler ist. Im Volleyball wird das keinen Einfluss haben solange es noch genügend Spieler für eine Bundesliga gibt.
Für die Sportart an sich hat das natürlich einen negativen Einfluss, auf das Zuschauerverhalten nur sehr wenig.
Zum Thema Spieldauer: ich hab jetzt schon einige Volleyballspiele live gesehen: die langweiligen sind immer die, die eine Stunde dauern. Die, an die man sich wochenlang zurückerinnert sind die, die drei Stunden dauern. Tischtennis hat da halt das Problem, dass zum einen die Ballwechsel zu kurz sind und zum anderen die Stimmung wie auf ner Beerdigung ist. Lösungsansatz sollte in erster Linie sein, das Erlebnis interessanter zu machen und nicht, es genauso uninteressant zu lassen und es möglichst kurz zu machen, um die Langeweile keinem länger zumuten zu wollen.
Generell hab ich eh seit Jahren das Gefühl, dass man nicht die Probleme selbst angeht sondern maximal die Symptome oder mit so verschrobenen Lösungsansätzen um die Ecke kommt, dass das Spiel deswegen kürzer werden muss, da man den Event nicht interessant machen möchte.
Wahrscheinlich dachte sich da jemand: hey, wenn ich zum Zahnarzt gehe, bin ich auch froh, wenn es so schnell wie möglich vorbei ist, das muss doch im Tischtennis auch funktionieren.