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AW: Umstellung von Zelluloidbällen auf Plastik
Bis auf den Gewo (ist das tatsächlich ein Ball?) finde ich die Umstellung deutlich spürbar, aber nicht so wild wie manche das sehen. Den größten Effekt für mich, ist der deutlich weniger ankommende Spin.
Wo mit dem Zelluloid Ball sogar noch im 5. Satz sehr viele Blocks hinter den Tisch kommen, fallen die mit jedem P-Ball auf magische Art und Weise irgendwie immer nah an die weiße Linie oder er wird direkt gegen mich verwandelt. Um den gleichen Effekt, wie mit dem Z-Ball, zu haben muss ich stärker nach vorne gehen und allgemein kräftiger durchziehen, was logischerweise in einer deutlich! höheren Fehlerquote resultiert. Vor allem gegen jüngere Spieler ist der Unterschied gravierend. Ich habe gegen jeden Jugendspieler in der Saison mit Z-Ball locker gewonnen, aber mit dem P-Ball deutlich verloren, weil da einfach keine Variation möglich ist und "blindes Durchziehen" begünstigt wird.
Auf der anderen Seite habe ich eine etwas bessere Ausgangslage beim Rückschlag, da ich auch mit Z-Ball meist immer sofort das Spiel schnell gemacht habe oder sogar oft direkt mit der VH über dem Tisch durchgezogen habe. Der P-Ball macht das etwas leichter.
Fazit: Gegen schwächere Gegner bin ich wegen dem Rückschlag deutlich konstanter, aber gegen die meisten gleichstarken oder stärkeren bin ich mit meinem jetzigen Spiel komplett hilflos, weil mein Hauptspiel kastriert wurde.
Ich werde definitiv mein Spiel umstellen müssen und bin gespannt welcher Stil sich mit der Zeit herauskristallisiert.
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Keelah se'lai
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