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Zitat von Rainer
Das ist in der Sache falsch - solange man nicht verlangt, sie müsse rhetorisch an Walter Jens anknüpfen. Mit Ying und ihrem Mann unterhalte ich mich seit Jahren ziemlich regelmäßig und finde keinen Anlass, mich zu beklagen. Das gilt genauso für die übrigen Bekannten aus der aus China bzw. Ostasien zugewanderten TT-Szene(...)
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Ying rhetorisch Richtung Fontane oder Goethe schicken? Hm, wäre cool! Aber Spaß beiseite, Fremdsprachen lernen ist nicht ohne und gerade die sinotibetanischen Sprachen sind weit von uns weg. Da ist selbst Japanisch verwandtschaftlich vergleichsweise deutlich näher an den Indogermanischen Sprachen.
Jedenfalls sind entfernte Sprachen schwierig und da kann man etwas länger Spieraum geben, zumal Ying und Co. durchaus gut Deutsch sprechen.
Wäre froh, mein Japanisch wäre wieder so flüssig wie ihr Deutsch. War schon länger nicht mehr drüben und man vergisst so entfernte Sprachen recht schnell.
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Wenn einige User hier im Forum - mit teilweise hohen Zahlen an Postings - so gutes Deutsch schrieben wie es diese Nicht-Muttersprachler sprechen, wäre das Verfolgen etlicher Themen weniger quälend.
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Da ist was Wahres dran.
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Durch die Bekanntschaft - in einigen Fällen darf ich das Wort Freundschaft verwenden - mit den genannten Menschen fühle ich mein Leben bereichert, und ich nehme sie als Zugewinn für unser Land wahr - über ihre Fähigkeiten als Tischtennisspieler und/oder Trainer hinaus.(...)
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Das sehe ich genauso. Die japanischen, chinesischen, mongolischen, etc. Einwanderer sind, teils auch aus eigener Erfahrung erlebt, definitiv eine Bereicherung. Von den Ostasiaten dürfen gerne noch mehr einwandern.
Dafür könnte man prima auf Einwanderer aus einigen anderen Landstrichen der Erde verzichten. Die sind nämlich keine Be-, sondern höchstens eine "Entreicherung" und schleppen Einstellungen zu uns ein, ohne die wir problemlos auskommmen können. Ist aber ein heikles Thema, daher weiter im Text.
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Und weil das im Forum immer wieder einmal angesprochen/kritisiert wird: Wenn Jie Schöpp beim Coaching ihrer Spielerinnen Han und Shan Mandarin verwendet, dann vielleicht nicht deshalb, weil sie es nicht auch auf Deutsch könnte oder weil die Spielerinnen es nicht verstünden. Das kann Schöpp nämlich tadellos und praktiziert es bei Petrissa Solja, Kristin Lang und anderen Spielerinnen. Die Situation beim Coaching ist doch eine sehr spezielle: wenig Zeit, hohe Anspannung der Spielerin. Warum in dieser Lage nicht ein Medium nutzen, dessen Einsatz für beide Seiten bequem ist? Strengt mal eure Phantasie an, bevor ihr vorschnelle Urteile fällt, auf die ihr bei Berücksichtigung der Situation wohl nicht kämet!
Übrigens: Wenn Bekannte aus dem Hunsrück im Gespräch miteinander in ihren heimischen Dialekt(?) abgleiten - weil 's bequem ist und sie es können -, hat das auf mich denselben Effekt, als sprächen sie Mandarin oder Navajo. Ich bin dann raus. Sie halten es für Deutsch.
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Hunsrückisch ist für uns nicht so wild, obwohl dort die wat/was-Grenzlinie durchläuft und wir auf der was-Seite liegen. Aber ich weiß was entfernte Dialekte bedeuten können. Wir haben Freunde in Norddeutschland. Wenn die auf Platt loslegen, ist für uns weitgehend Endstation.
Abschließend halte ich es wie Neuanfang und freue mich auf die kommenden TT-Spiele bei den Europaspielen. Gute Nacht trotz dere Hitze.