Zitat:
Zitat von quazy
@SchwarzeWolke:
Nein, eine Blende von f1.0 hat für alle Sensorgrößen den gleichen effektiven Lichtdurchlass.
Dass ein größerer Sensor bei low light besseres Potenzial besitzt, bestreitet hier keiner. Es geht aber dennoch um die Tiefenschärfe: Mit KB kann man nun nicht ohne weiteres eine Blende von f1.8 einstellen, ohne dass der Hintergrund unscharf wird. Bei TT-Videoaufnahmen wird diese Tiefenschärfe aber verlangt. Wenn man bei mft eine Blende von f1.8 einstellt, erzeugt das die gleiche Tiefenschärfe wie f3.6 bei KB. Aber f3.6 auf KB ist nun mal nicht genauso lichtstark wie f1.8 im mft Format.
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Genau das habe ich versucht zu erklären. Du kannst bei KB auf die äquivalente Blende abblenden und entsprechend die ISO erhöhen. Du kommst am Ende dann bei äquivalenter Brennweite auf dasselbe Ergebnis. Der größere Sensor kann die ISO entsprechend des Cropfaktors erhöhen und du bekommst dann bei derselben Ausgabegröße dieselbe Bildqualität.
Das ist Fakt und tausendmal schon mit Vergleichsbildern von dpreview, Nortrup und was weiß ich schon bewiesen.
Ich frage mich, warum niemand den falschen Wikipediaartikel zu Bildrauschen überarbeitet.
Der kleiner Sensor hat gegenüber dem größeren Sensor KEINEN Vorteil bezüglich der Schärfentiefe. D.h. im Umkehrschluss, dass der Threadersteller entsprechend an seiner RX100 auf sowas wie 5.6 abblenden muss.