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Alt 10.05.2020, 21:53
Javaguru Javaguru ist offline
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AW: Der Veganer-Thread

Zitat:
Zitat von Abwehrtitan Beitrag anzeigen
Als ich ein Kind war haben Hühner alle 1-2 Tage etwa ein Ei gelegt, auf dem Bauernhof meines Schwiegersohns ist das heute noch immer so.
Schon wieder so ein fürchterliches Neuzeit-Ding ("Link"):
Klick

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Das hässliche Gesicht der Veganer-Zunft
Nö, das Recht steht auch Dir zu.

Zitat:
Zitat von TobiWitt Beitrag anzeigen
Die Tatsache, dass der Guru nicht auf die Frage von Schrottkopf bezüglich der „kleinen Tiere und Schädlinge „ antwortet zeigt doch auf, dass er sich nur für seine Sicht der Dinge interessiert und er alles andere ausblendet.
Lies einfach noch mal nach, was ich dazu geschrieben habe.

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Naja, die Grenze ist wohl, dass diese nicht in Käfige gehalten und Ausgebeutet werden. Das ist schon verständlich was er insgesamt meint.
Nicht nur in Käfigen, sondern prinzipiell von Menschen ausgebeutet werden. Also überall da, wo Menschen mit Tieren Geld verdienen.
Und nein, wenn aus purer Lust Tiere getötet werden, ist das auch nicht in Ordnung. Ich weiß, passiert ja nicht.

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Solche Korinthenkackerei auf beiden Seiten ist auch etwas irreführend, und führt nicht zu einem Ergebnis.

Wobei es hier für Alle kein zufriedenstellendes Ergebnis geben wird.
Nicht so lange hier weiterhin jemand Tierkonsume verteidigt oder Ausreden dafür sucht, daran festzuhalten.

Zitat:
Zitat von Wohlfühlbacher Beitrag anzeigen
Solange hier jemand Alle verurteilt, die...

...wird es sicher kein "zufriedenstellendes Ergebnis" geben.
Verständlich, dass Euch ein halbgares, weichgespültes Ergebnis lieber wäre. Es ist doch nur der Sonntagsbraten, was kann daran schon schlimm sein?

Zitat:
Zitat von Wohlfühlbacher Beitrag anzeigen
Insofern kann der weiter "missionieren", wie er will, das Ergebnis wird alles andere als zufriedenstellend sein. Und DAS liegt dann allein an ihm und seinem Auftritt hier.
Dazu poste ich unten einen entlarvenden Text.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
...
Du langweilst mich nur noch und verschwendest nicht länger meine Zeit mit der Wiederholung von Lügen und bewussten Fehlinterpretationen.

Zitat:
Zitat von Wohlfühlbacher Beitrag anzeigen
Hier geht´s doch gar nicht mehr um Ernährung, Tiere etc., es geht einzig und allein nur noch um dich und deine Art und Weise , deine Überzeugung hier rüber zu bringen. Und die ist - gelinde gesagt - verbesserungswürdig.

Merkst du das nicht?
Es geht nicht um mich sondern um Veganismus. Dass Euch meine Darstellung nicht gefällt, kann ich nachvollziehen, es ändert aber nichts an den Tatsachen.

Zitat:
Zitat von TobiWitt Beitrag anzeigen
Dem Guru geht es darum, das es Mord ist ein Lebewesen zu töten, egal welches.
Falsch, dann müsste ich auch Baktierien, Viren, Läuse, Mikroben und was weiß ich noch alles schützen. Du solltest echt mal das Video anschauen, denn da wird klar und deutlich erklärt, dass fühlende und leidensfähige Lebewesen mit ZNS gemeint sind. Keine Einzeller, keine Blattläuse oder ähnliches. War aber wohl zuviel verlangt, so ein unangenehmes Video anzuschauen.

Zitat:
Zitat von TobiWitt Beitrag anzeigen
Dass er jetzt auf diese Frage nicht eingeht, zeigt, dass nur die Leben, die er für schützenswert hält, geschützt werden müssen.
Auch hier wieder falsch. Es geht um den veganen Gedanken, nicht um den Guru-Gedanken.

Zitat:
Zitat von TobiWitt Beitrag anzeigen
Entweder jeden „Mord“ unterlassen oder aufhören hier so scheinheilig nur das zu schreiben, was einen gut aussehen lässt.
Das wäre ein guter Anfang. Den Mord möchte ich in dieser Direktheit noch mal klarstellen: Die wenigsten töten die Tiere selbst, sind also keine Tiermörder. Sie bezahlen allerdings andere dafür, das zu tun. Also haben sie, obwohl sie selbst keine Tiermörder sind, Blut an den Händen.

Zitat:
Zitat von TobiWitt Beitrag anzeigen
Ich bin jetzt raus. Meinen Fleischkonsum überdenke ich dank Crycorner (und werde ihn zumindest reduzieren). Meine Informationen habe ich aus den Beiträgen gezogen.
Schon mal ein Anfang. Welche Information hat Dich denn dazu bewogen, den Fleischkonsum zu überdenken?

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Wenn ich Videos von Schlachthöfen oder Massentierhaltung sehe, dann überkommt mich eigentlich nicht unbedingt Ekel. So einen Schweinkram habe ich schon in vielen Filmen gesehen. Ich denke, sowas kennen die Meisten. Man gewöhnt sich daran.
Wie kann es eigentlich sein, dass man sich an solche grauenhaften Bilder gewöhnt und diese Praxis einfach so hin nimmt bzw. unterstützt? Kognitive Dissonanz?

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Wenn ich sowas sehe, dann bekomme ich eher Wut. Wut auf die Leute die den Tieren in so einem Moment so etwas antun. Solchen Menschen würde ich auch gerne mal mit einem Taser bearbeiten, bis sie da hingehen wohin sie nicht hin wollen.
Durchaus berechtigt. Aber was ist mit den Menschen, die für solche Bilder überhaupt sorgen, indem sie Tierprodukte kaufen?

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
JG überträgt diese innere Unruhe wohl auf die Menschen, welche ohne nachzudenken Fleisch, Milch und Eier verzehren. Denn da fängt für ihn wohl das ganze Übel an.
Ja, aber die nehme ich sogar noch in Schutz wegen Unwissenheit. Schlimmer finde ich diejenigen, die dieses Leid trotz der Kenntnis über die Vorgänge und Konsequenzen an ihrem Verhalten festhalten, im Regelfall mit egoistischen Ausreden.

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Hatte vor ein paar Monaten einen Bericht gelesen, dass Hundebesitzer eine Dobermann-Hündin mit Klebeband um die Pfoten zusammengeklebt haben, um sie dann in einem See zu versenken. Jung, nicht krank oder sonst etwas, ... sondern nur keine Lust mehr auf den Hund .... bei mir kommt dann nur
Bestie Mensch.
Wieso empören sich die Menschen zwar über diesen Hundebesitzer, aber nicht über die 2 Millionen Tiere pro Tag? Ja ich weiß warum, aber es kotzt mich an.

Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Da ist dann die Frage, wie man mit einer solchen Wut, wenn nicht sogar Zorn, umgehen kann und gegenüber anderen auftritt.

Mancher einer lässt diese Wut oder Zorn mit in eine Diskussion einfließen, andere nicht.
Mir gehen die immergleichen dummen und plumpen Ausreden einfach auf den Zeiger.

Zitat:
Zitat von Schrottkopf Beitrag anzeigen
Doch hab ich tatsächlich... Die Tatsache, dass du nicht der einzige bist, der den Konsum von Käse aus Biomilch auf die selbe Stufe stellt wie Fleisch aus Massentierhaltung und dem Ausreißen von Katzenbeinen würde mich ernsthaft daran zweifeln lassen, ob vegane Ernährung die Urteilsfähigkeit einschränkt, wenn nicht Crycorner das Gegenteil beweisen würde
Ich zweifle gerade an, dass Du überhaupt etwas verstanden hast, sowohl aus dem Video noch aus meinen Beiträgen.
Natürlich ist es für den kurzen Lebenszeitraum eines Tieres besser, wenn es draußen auf der Weide sein kann (hierbei wird übrigens auch bei Bio viel getrickst bzw. die Vorgaben sind übel, da reicht mitunter 1 Stunde pro Tag aus, um von Weidehaltung oder Bio zu sprechen) statt auf wenige qm im Stall. Der Punkt ist und bleibt aber: Das Tier wird trotzdem ausgebeutet, die Kälber müssen trotzdem sterben und die Kuh auch weit vor ihrem natürlichen Lebensalter hingerichtet.
Milch und Molkereiprodukte sind eh ein tolles Thema.

Zitat:
Zitat von Schrottkopf Beitrag anzeigen
Mit diesem Satz hast du dich definitiv aus jeder Form von rationaler Diskussion verabschiedet
Wie kann man über Leben und unnöriges Töten denn ohne Emotionen diskutieren? Würde das dann nicht das Leben als Sache einstufen? Wobei, das wäre ja nicht schlimm, schließlich sind sie ja laut dem tollen deutschen Gesetz tatsächlich nur Sachen.


Für Wohlfühlbacher und alle, denen meine "militante" Art auf den Sack geht:
Zitat:
"So, bringt das eh nichts!"

Die Art und Weise, wie das Thema «Vegan» von Tierrechtsaktivisten an den Mann gebracht wird, wird ja oft von Fleischessern ablehnend kritisiert.
Sätze wie: «So bringt das eh nichts», «dieses Missionieren bringt nur das Gegenteil» oder «Solange ihr Veganer Mahnwachen vor Schlachthöfen haltet, ändert sich gar nichts!»...

Wenn ich diese Äusserungen höre, von Menschen, die nicht bereit sind, etwas an ihrer Lebens- und Wertehaltung zu ändern, platzt mir echt der Kragen!

Ich sag euch jetzt mal etwas, ihr lieben Fleischesser: Ihr habt recht! Denn Solange IHR nicht ein Bewusstsein für Ethik entwickelt in dem Sinne, dass Tiere fühlende Wesen sind, solange werden sie auch abgeschlachtet werden. Solange IHR nur beleidigt euren Standpunkt verteidigt, dass ihr euch durch die Aktionen von Tierschützern belehrt fühlt, da ihr doch sonst schon soviel über das Tierleid nachdenkt, während ihr in ein Schnitzel beisst, ja dann wird sich wahrlich nie etwas ändern!

Die ganze Chose auf den Veganer zu wälzen, mit dem Argument: «Wenn ihr weiterhin so aggressiv euren veganen Lebensstil vertretet, treibt ihr uns geradezu in den Fleischkonsum» ist eine sehr bequeme Strategie der Schuldverschiebung.

Mir ist klar, dass die Bilder und Worte von Veganern, ein Unwohlsein bei den meisten Tieressern hervorruft. Dieses Unwohlsein jedoch will dem Konsumenten von tierischen Produkten etwas sagen, nämlich, dass eben doch etwas Wahres dran ist, an den Statements von Tierschützern.
Anstatt dies zu erkennen, dreht man das Problem einfach um und gibt dem Gegenüber die Schuld, dass dieser es wagt, einen die Realität unter die Nase zu halten.

All die Abwehrreaktionen sind nichts weiter als der eigene Kampf zwischen dem Egoismus und dem schlechten Gewissen. Diesen Kampf allerdings muss jeder für sich selbst austragen, egal was Veganer sagen ober eben nicht sagen.

Natürlich sind die angenehmsten Tierschützer die, die schweigend vor ihrem veganen Tellerchen sitzen und wohlwollend die Fleischesser anlächeln. Aus meiner Erfahrung, bringt jedoch genau dies am allerwenigsten für die Tiere.
Mag sein, dass man durch das stille Verhalten eher gemocht wird in der Gesellschaft, jedoch suche ich keine Freunde, wenn ich von Tierrecht, Tierleid und Tiermord rede, nein, mir geht es nur und ausschliesslich um unsere Mitlebewesen. SIE sind die Opfer, die Gequälten, die Geschundenen und die Gemordeten!

Diese Larmoyanz von manch einem unserer Zeitgenossen, der sich verletzt die Wunden leckt und abwendet, während Milliarden von Lebewesen in ihrem eigenen Blut liegen, ist geradezu zynisch.

Abschliessend kann ich für meinen Teil sagen, dass mich nichts aufhalten wird, weiterhin meine geliebten Tiere zu vertreten mit klarer und fester Stimme, denn sie haben keine Stimme - oder besser gesagt - sie haben wohl eine: Ihre Stimmen schreien entsetzlich laut - in jeder Sekunde ihrer Hinrichtung, sie werden nur nicht gehört!
(Bea Kälin)
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