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Zitat von BlinderBarmer
Wenn man sie dann wie von dir gewünscht bei geschlossener Tür 'in Ruhe läßt' sterben die am Hunger.
Wenn man die Tür offen läßt können sie sich zumindest selbst versorgen.
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So kommen wir der Sache doch schon näher.
Entweder einsperren oder frei leben lassen.
Jetzt noch mal die Frage: Warum sollten Menschen Tiere einsperren? Warum sie nicht einfach das von der Natur vorgesehene Leben leben lassen?
Ach ja, geht nicht, weil man die Tiere dann nicht töten kann, nicht essen kann und mit ihnen kein Geld verdienen kann.
Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Am besten es ist natürlich, es gibt die Tiere gar nicht erst.
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Auf verzüchtete, in der freien Natur kaum überlebensfähige
Nutztiere kann die Welt und die Natur verzichten. Die befinden sich eh nur im vom Menschen zwecks Ausbeutung geschaffenen Mikrokosmos für den menschlichen Zweck. Das nennt sich Ausbeutung und Egoismus.
Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Aber das willst du ja angeblich auch nicht.
Ist schon schwierig mit dir.
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Nur für diejenigen, die bewusst missverstehen. Weder die Welt noch die Menschen brauchen 60 Milliarden
Nutztiere, schlimmer noch schaden sie der Welt und den Menschen. Deshalb ist es wirklich besser, es gäbe
diese Tiere nicht.
Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Ist nur nicht natürlich.
Die Natürlichkeit wird auch nur vorgeschoben, wenn es passt.
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Du solltest hier und da auch mal die verlinkten Videos anschauen, neulich wurde der Begriff
natürlich erklärt.
Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Jeder Tierhalter hilft beim überleben.
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Die Tierindustrie und Tierproduktkonsumenten helfen massiv beim Töten.
Traurig die weit verbreitete Doppelmoral bzgl. Haustieren und
Nutztieren.
Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Ich finde ja weiterhin den Symbiosebegriff bei nachhaltiger Tierhaltung am angemessensten.
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Das ist genau so eine Augenwischerei wie der Quatsch vom angeblichen Tierwohl, nur Gewissensberuhigung der Konsumenten.
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Zitat von BlinderBarmer
Vorteil für die Tiere im Vergleich zur Natur: auf gleicher Fläche gibt mehr Tiere, die zudem älter werden und weniger leiden.
Und für den Menschen gibt es die bekannten Produkte.
Win Win.
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Nachteil für die Tiere im Vergleich zur Natur: Sie werden nicht aus Notwendigkeit sondern aus Profitgründen willkürlich getötet, wenn sie als
Produzenten den Zenit der Produktivität und Rentabilität erreicht haben. Wirklich aller Ehren wert.

Aber wen interessieren schon die Tiere, schließlich geht es um menschlichen rücksichtslosen Egoismus mit dem Ziel Profit. Man sorgt sich um das Tierwohl nur, um schließlich
gesündere und
leckerere Tierprodukte konsumieren zu können. Wie ehrenwert. Win-win für die Tierindustrie und die egoistischen Menschen, lose-lose für Umwelt und Tiere. Aber die sind ja uninteressant.
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Zitat von BlinderBarmer
Das schlimme mit dir ist im übrigen nicht, dass du das anders siehst, sondern dass du mir verbieten willst, das so zu sehen.
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Das ist der rote Faden hier. Was Du glaubst was ich will oder denke entspricht nicht wirklich dem, worum es mir geht, und wir werden nie auf einen Nenner kommen (außer dass Massentierhaltung abgeschafft gehört), weil für mich die Ausbeutung und das Töten von Tieren absolut verwerflich und moralisch nicht im geringsten vertretbar sind, für Dich ist es aber unvorstellbar, Tiere nicht auszubeuten und nicht töten zu können. Das ist Dein größter Albtraum. Und der größte Albtraum für die Tiere.
Zitat:
Zitat von Klabauterschlumpf
Meine Güte, der Darm von nem Hund ist doch viel zu kurz um Gemüse aufzuschliessen. Der braucht rohes Fleisch, wo die Mineralien und Vitamine und Fette direkt verfügbar sind. Das Fressen geht ratz fatz durch.
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Das ist wie beim Menschen. Er
kann Tierprodukte konsumieren, aber er muss nicht. Es gibt einige Veganer, die auch ihre Hunde vegan ernähren und die z.T. uralt geworden sind. Nach Deiner These unmöglich.
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Zitat von Klabauterschlumpf
was haben die Essgewohnheiten des Halters mit denen des Tieres zu tun? Geben jetzt Fleischesser ihrem Wellensittich Mortadella?
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Ein überzeugter Fleischesser wird kaum offen sein für anderes Essen als Fleisch. Ein Jäger wird kaum gegen die Jagd argumentieren.