Die Hersteller geben ja nur die Schwammdicke an (allerdings ohne Vertrauensbereich). Solange die Gesamtdicke des Belages unter 4 mm bleibt, darf man also allenfalls bei der Schwammdicke auf Kulanz hoffen, wenn sie einem aus irgendeinem Grund nicht passt. Ich hatte sogar schon Schwämme, die an einer Seite dicker, als auf der anderen waren. Wenn es blöd läuft, ist der Belag dann gleichzeitig zu dick und zu dünn

War aber kein Nittaku, bevor hier ungerechtfertigt ein schlechtes Licht auf diese Marke fällt. Finde ich auch immer etwas seltsam, wenn ohne belastbare Dokumentation Bashing eines Produkts entsteht.
Üblicherweise bestimme ich die Dicke eines Belages zerstörungsfrei mit einer Belaglupe. Mit etwas Übung kann man da die Schwammdicke +/- 0,1 mm genau ablesen.
Sieht so aus, als könnte man heutzutage auch mit dem Handy tricksen. Habe gerade einmal
imagemeter ausprobiert. Wenn man im Foto einen Maßstab unterbringt, kann man die Schwammdicke damit ermitteln. War jetzt aber nur ein wenig sorgfältiger, erster Schnappschuß von mir. Würde bei einem zweiten Versuch etwas mehr Acht auf perspektivische Verzerrung geben und einen größeren Maßstab, als eine genormte 2*-Münze von 2,2 mm nehmen (z.B. einen 6mm-Schnipsel von einem Papierbandmaß). Auch mit diesem Verfahren sollten +/- 0,1 mm Genauigkeit drin sein.
Einer der beiden Beläge im Bild ist ein Nittaku, das Material tut aber sonst nichts zur Sache ...