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AW: Haben Nachwuchsspieler mit Migrationshintergrund in Deutschland Nachteile (Förderung, Anerkennu
Es ist Tatsache, dass es keinen Sinn macht, 100% der Schüler aufs Gymnasium zu schicken. Weil auch Gärtner, Müllwerker und Klempner gebraucht werden. Weil nicht genug Platz an den Gymnasien ist. Und weil viele von ihren Fähigkeiten besser an der Mittelschule oder Hauptschule aufgehoben sind. Und oft auch, weil die Eltern gar kein Interesse haben. Genau die gleichen Gründe, allerdings in zigtausendfach stärkerem Maße verhindern, dass alle TT-Anfänger die Chance bekommen, TT-Profis zu werden. Es gibt nur eine Handvoll echte Profis in Deutschland, dorthin zu kommen, bedarf es eines irre großen Aufwandes, das Risiko des Scheiterns ist selbst bei denen, die es in einen Landeskader geschafft haben, fast hundertprozentig.Betrachtet man Aufwand, Risiko und möglichen Ertrag, kann man Eltern nicht empfehlen, ausgerechnet auf Tischtennis zu setzen. Gutsituierte Familien können sich das leisten, den - wenig aussichtsreichen - Traum des Kindes zu fördern. Wo das Geld am 25. des Monats ausgeht, der hat andere Sorgen. Da gibt es keinen Klavierunterricht und keine Reitstunden. Und ich vermute mal, dass in den Reithallen deutlich weniger Syrer, Afghanen oder Nigerianer zu finden sind als beim Tischtennis. Genausowenig aber wie auch Hartzer mit urdeutschem Stammbaum. Mein Fazit: Der fehlende Mammon bringt die Ausgrenzung, nicht Rassismus.
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Stopp dem Windelmüll!
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