Zitat:
Zitat von Frei statt Bayern
Diese Aussagen zu diesem Thema deinerseits kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Aus Sicht eines Unternehmers ist das auch alles ziemlicher Schmarrn. Werde deshalb auch nicht näher darauf eingehen. Sorry!
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Tut mir leid, aber sehe ich völlig anders. Wer jetzt schon (darum geht es, nicht wenn die Situation 10 Jahre dauert) kurz vor der Insolvenz steht, der hat vorher Alles falsch gemacht oder war einfach zu gierig.
Klar, viele werden ein schlechtes Jahr haben, die Städte werden wegen geringer Gewerbesteuereinnahmen, wenn Gewinne schrumpfen oder gar nicht da sind, ächzen, aber für mich bleibt es ein Bumerang "moderner" BWL-Lehre.
Dass ein Energiepreisdeckel her muss, da sind wir uns doch (hoffentlich) alle einig. Alleine schon wegen der massiv sinkenden Nachfrage beim Endkunden.
Im Grunde muss ich da den Habeck (auch wenn es mir schwerfällt) fast schon in Schutz nehmen, weil er, trotz seines Kauderwelsch, wohl immer noch davon ausgeht, dass ein Betrieb auch heutzutage noch, nach den Prinzipien des "klassisch ehrbaren, hanseatischen Kaufmanns" betrieben wird. Und nicht nach dem nächsten "Quartalsbericht" geführt wird.
Das ist doch dasselbe wenn ich aktuell Leute aus der Mittelschicht höre, die angeblich kaum die Mehrkosten stemmen können. Ja, die Inflation geht ans Geld, jeder zahlt aktuell drauf, teilweise kotzt es einen an, aber das Ganze nicht mehr bezahlen können? Klar, Häuschen für 1 Mio auf Pump, 2 GLE auf Leasing vor der Tür, 3 x Luxusurlaub im Jahr, da ist die Kohle halt weg. Aber ein normal wirtschaftender Mensch (was ist heute normal bei Autoabo und 1% Tilgung?) kann das aktuell (noch) locker bezahlen.
Wer jetzt schon "in der Uhr" hängt, der sollte sich und seine Kaufmannseigenschaften oder seinen Umgang mit Geld mal hinterfragen.