Zitat:
Zitat von Wolf11
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Aber wenn man es aus lauter Frust und Trotz und mimimi nicht mal schafft, seine Füße in Richtung der Fahnen zu bewegen, wenn zu Ehren der Siegerinnen die Hymne gespielt wird, während das die anderen 11 Kolleginnen selbstverständlich tun, dann ist das einfach nur sehr respektlos auch diesen Siegerinnen gegenüber[...]
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Habs mir angeschaut. Fand ehrlich gesagt befremdlich, wie man auf dem Podest stehen und auf eine verpixelte Leinwand mit Fahnen schauen soll. Ein Briefing gab es vorher ja offensichtlich auch nicht, die anderen wussten ja auch nicht, was sie tun sollten, als die Hymne losging. Finde das halb so wild von Nina. Das mit dem Maskottchen hätte sie sich natürlich sparen können.
Das mit dem Wettkampfkalender ist ja bekannt. Es ist nicht möglich zu jedem "Höhepunkt" in Form zu sein. Ging ja Han Ying nicht anders. Darf Nina ruhig erwähnen und finde das ok.
Zitat:
Zitat von Wolf11
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Der Punkt ist ja auch noch der: Diese Sportlerinnen sind ja alle nicht nur sportliche Gegnerinnen, sondern das sind auch Kolleginnen und es ist eine Gemeinschaft, die fast Woche für Woche gemeinsam durch die Welt reist und miteinander Turniere spielt. Sie machen alle das Gleiche, leben für ihren Sport und brauchen sich auch gegenseitig. Da spielt dann auch Solidarität, Loyalität und gegenseitiger Respekt in der Gemeinschaft eine wichtige Rolle, sonst würde das alles nicht wirklich funktionieren. Und wer haben will, dass man selbst respektiert wird, der muss auch den Anderen Respekt entgegenbringen, gerade in der Niederlage.
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Sehe ich nicht so. Es sind hauptsächlich Individualsportler auf dem Niveau. Manche zeigen das stärker nach außen, andere "verstecken" das. Mag sein, dass es auch richtige Teamplayer gibt, die sich über Siege von Teamkameraden genauso freuen, wie über die eigenen Siege, aber das ist eher die Ausnahme. Natürlich kann man "Teamplay" etwas steuern oder auch inszenieren, aber an der inneren Haltung ändert das wenig.