Lesern, denen das Gerede über Revalt ..erh.. Inverse
auf den **ck geht, sind gerne von diesem Thread freigestellt, einfach ignorieren, nicht reinklicken etc. Zumindest hat das Topique bis hierhin ganz klar gemacht, was der Schlag ist, wie er aussieht. Die zwei Erdas Videos zeigen absolut exemplarisch/perfekt, wie die Grundform (= der inverse drive) aussieht/ausgeführt wird. Darauf aufbauend, kann man den Schlag personalisieren, erweitern, variieren. Für mich ist er seit wenigen(!) Wochen zu meinem Hauptschlag auf der Rückhandseite geworden (obwohl ich ihn seit meinen solopons schon immer geübt hatte!!), ... vor allem WEIL er soviel Spass macht (und nützlich ist), weil er so leicht/natürlich auszuführen ist und weil es so einfach ist, darüber endlich auch über eine harte Konter-Rückhand zu verfügen.
Woanders schon erwähnt, eignen sich "die Inversen" (= die Inverse und ihre subtilen Variationen), um gegen Noppenspieler, Anti-Spieler, (und auch normale Defensivspieler) stand zu halten und gut klar zu kommen. Der Noppenspieler ploppt die Kugel spinarm rüber, da mache ich dann mit und versuche mitzuhalten und die Kugel genauso spinarm knapp übers Netz rüber zu bringen. Bei U1300-Noppenspielern ist man da schon einen guten Schritt weiter. Einfach durch das langsame Hochklappen des Handgelenks den Ball kontrolliert weich treffen, und schauen wie sich der spinarme Ballwechsel entwickelt. Bei sich bietender Gelegenheit, kann man dann gerne beherzt angreifen (harten Topspin o.ä.) usw. Auf der Vorhandseite gibt es keine vergleichbare
derecha alternativa, sprich alternative Vorhand.
Wieso ich heute/jetzt poste. Alles ttr-relevante Matches: Einen erfolgreichen geschickten lit.
ehr-geizigen Noppenspieler, der vor 6 Monaten 1185ttr hatte und gegen den ich bislang mehrfach 1:3sets verloren hatte im lfd. Jahr, konnte ich kürzlich zum ersten Mal besiegen, und zwar gefühlt klar in 3:1sets. Statt mich auf den Wechsel von US vs Topspins zu konzentrieren und riskante spinnige
bh-loops zu wagen, blieb ich entspannt und pongte mit. Auch auf seine Schnittumkehr richtig zu reagieren (also z.B. einen zu spät erkannten OS-Ball nicht zu schupfen!), fiel mir auch per dieser inversen Technik leichter. Statt sich ohnmächtig zu fühlen, fühlte ich mich komplett in Kontrolle des Matchs, in der Oberhand. Mit über 130 Punkten Differenz, hätte er mich auf jeden Fall schlagen müssen. Er war furios, so unmächtig verloren zu haben, und es gab keine 2651 Lobesworte darüber, dass ich mich verbessert hätte tss

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Die Inverse "k*nn" ich ja schon seit 1 Jahr, aber mir war in der Zeit nicht klar gewesen, in welcher Situation man welche Variation besser spielen sollte: ich feuerte die identische Inverse (nämlich den inverse punch) gegen diverse(!) Gegner ab, und war miesmütig, wenn der Schlag im Netz landete. Aus Faulheit/Trotz wollte ich mir nicht 'die Mühe' machen zu differenzieren, dass man die Inverse anders variiert spielen sollte, ganz je nachdem was für einen Flugball man vor der Nase hat. Also eine situationsangepasste Inverse zu spielen. Hatte ich per rbpon auch nicht so üben können, wohl hatte mir rb2 (das Anti-Returnboard) einen Vorgeschmack liefern können. Erst mit dem Advent von robi1 und dann robi2 konnte ich endlich rb2 begraben und systematisch die wesentlichen Variationen der Inversen (i.e. inverse drive - loopy inverse - inverse punch) üben und konsolidieren, d.h. auch auf verschiedene US-Level anwenden (zero US, wenig US, mittel US, viel US).
In der vergangenen Saison (Vorrunde u Rückrunde) gab es also Matches, wo ich mit der Inversen nur ins Netz punchte oder sie gar nicht erst auspackte, und stattdessen lieber Luftschläge bei bh-loop Versuchen schlug. 
Mittlerweile habe ich mich darauf getrimmt, in jedem Ballwechsel, wann immer sich eine Gelegenheit bietet, Inversen anzuwenden, wirklich angefangen mit dem Receive — es macht einfach herrlich SPASS, wenn man als Master of the Inverse so viele Situationen mit einer einzigen prinzipiellen Schlagtechnik bedienen kann. Per Inverse: auch das Lupfen von US-Bällen mache ich nun häufiger, ganz zu meiner Begeisterung, ich find's witzig. Gelänge auch ~alles mit einer regulären Rückhand tbh .. aber der Funfaktor ist mit der Inversen höher (und wieviel Spaß macht es denn schon, mit seiner Rückhand Luftschläge zu schlagen??).
Ich rede hier wirklich vom Aspekt Spaß. (und nicht von Aspekten wie Härte, oder Ballqualität oder oder)
Der heutige Post war also Storytime von meiner expandierenden Erfolgshistory gegen U1300-Noppenspieler, ich versuche alle im Umkreis +75km ausfinding zu machen und sie mit meiner Gegenwaffe zu schlagen. Und das als 1000er
. Der nächste Noppen-/Anti-Spieler im Umkreis mit ~1280ttr ist vorgemerkt, ein Praxismatch (+Rematch) wird in absehbarer Zeit stattfinden, he's next on my list!