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Alt 28.10.2025, 14:17
derTTT derTTT ist offline
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derTTT ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)derTTT ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)derTTT ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)derTTT ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)derTTT ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)derTTT ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)derTTT ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)
AW: Rutsch-/Stopptische und alles zwischendrin

Zitat:
Zitat von Mulder Beitrag anzeigen
irgendwas paßt da nicht
Doch genau das passt!

Zitat:
Zitat von Noppen Rocken Beitrag anzeigen
Rutschtisch:
- viel Rotation
- Ball springt einen gefühlt mehr an
- kürzere Reaktionszeit

Stopptisch (spielen wir):
- weniger Rotation
- Ball bleibt förmlich stehen
- man muss deutlich länger auf den Ball "warten", um einen sauberen Treffpunkt zu bekommen

Dahingehend verweise ich auch gerne nochmal auf das DTTB-Video mit Erik Schreyer zu dem Thema.
Er führt dort auch unterschiedliche Taktiken auf, die Profis verfolgen.
Beispielsweise auf Rutschtischen eher lang anspielen und mit viel Schnitt Richtung Grundline schupfen, bei Stopptischen mehr kurz legen.
Das und auch die Erklärung von TT-Defender, die oben zitiert wird, passt nach meiner Auffassung nicht. Die Erklärungen passen nur, wenn ich einen gegebenen Schnitt voraussetze, nämlich einen Topspin-Ball.

Nochmal meine Interpretation - und unter der Voraussetzung dass ein Kategorie 3 Tisch ein Stopp-Tisch und ein Kategorie 1 Tisch ein Rutsch-Tisch ist:

Wenn ich einen Ball mit einer Rotation auf den Tisch fallen lasse, dann rutsch der Ball auf dem Rutsch-Tisch ein wenig mehr durch. Dadurch springt er wenige in Richtung des Dralls weg. Beim Stopp-Tisch ist es genau umgekehrt: Er springt senkrecht fallen gelassen mehr in eine Richtung weg, weil er weniger durchrutscht, also mehr Reibung auf dem Tisch hat und die Rotation so in translatorische Bewegung umgesetzt wird.

Ein Unterschnittball springt auf einem Stopp-Tisch also tendenziell mehr zurück, bzw. verlangsamt seine Vorwärtsbewegung, während der Topspin-Ball sich beschleunigt und schneller auf den Spieler zuspringt.

Dieser Effekt beim US-Ball kommt aber nur zum Tragen, wenn die Rotation groß genug ist! Ist die Rotation zu gering, konkret ist die Radialgeschwindigkeit am Kontaktpunkt kleiner, als die Ballgeschwindigkeit, habe ich den Effekt, den der Rotationsfreie horizontale Wurf auf die Platte zeigt: Der Ball bleibt mit der Kontaktfläche auf der Platte "hängen", er bekommt einen Überschnitt dazu. (Vereinfacht, denn der Reibbeiwert ist ja nie 1)

In diesem Fall heben sich die Effekte vom Stopp-Effekt und Beschleunigungseffekt auf oder kehren sich sogar um. Es ist also durchaus nicht so einfach.

Noch schwieriger wird die Voraussage beim Aufschlag! Denn dort nimmt der erste Kontakt eines US-Balls bereits US heraus. Also bereits beim zweiten Kontakt kann sich der Effekt umgekehrt haben und danach weiter verändern.
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