@mulder
Dein Artikel zeigt doch eher, dass die Langzeitwirkung von radioaktiver Strahlung immer noch unterschätzt wird, oder sind die Artikel gar politisch motiviert?
Ein objektiver Artikel:
https://globalenergymonitor.org/de/r...lar-in-europe/
Conclusion:
Eine veraltete Infrastruktur, nicht realisierte Pläne und hohe Kosten schränken die Rolle der Kernenergie bei der raschen Dekarbonisierung weiterhin ein, während Solar- und Windenergie schnell expandieren und die Kernenergie hinsichtlich neuer Kapazität und Stromerzeugung überholen.
Fast 40 % aller jemals geplanten Atomkraftwerke wurden gestrichen: Weltweit wurden 566 Gigawatt (GW) an Atomkapazität gestrichen, mehr als die derzeit in Betrieb (401 GW) oder stillgelegten (116 GW) Kraftwerke zusammen.
Der europäische Atomsektor hat durch Bauabsagen 122 GW geplante Kapazität verloren * mehr als jedes andere Land weltweit an in Betrieb befindlichen Atomkraftwerken. Weitere 68 GW wurden stillgelegt, und 90 % der verbleibenden Reaktoren sind über 35 Jahre alt. Im Gegensatz dazu übersteigt die im Bau befindliche oder in der Bauphase befindliche europäische Wind- und Solarkapazität die der Atomkraftwerke um mehr als das 13-Fache.
Australiens Atommoratorium, die langwierigen geplanten Entwicklungszeiträume, die hohen Kosten, der Mangel an Fachwissen und die starke öffentliche und politische Präferenz für erneuerbare Energien bedeuten, dass die Kernenergie wahrscheinlich keine bedeutende Rolle dabei spielen wird, die Lücke zu schließen, die der geplante Kohleausstieg des Landes bis 2038 hinterlassen wird.
Die hohen Kosten und langen Bauzeiten für neue Kernkraftwerke schränken die Auswirkungen auf die kurzfristigen Dekarbonisierungsziele stark ein. Wind- und Solarenergie erreichen schnell an Bedeutung und werden kostengünstiger, was sie zu einem zentralen Faktor für die für das 1.5-Grad-Ziel notwendigen Emissionsreduktionen macht. SMRs sind kommerziell noch nicht erprobt, und die aktuellen Risiken und Einsatzraten der Kernenergie reichen für die Klimaziele bis 2030 insgesamt nicht aus. Eine robuste Dekarbonisierung und erfolgreiche Maßnahmen zur Erreichung der Emissionsreduktionen erfordern eine technologieneutrale Planung auf Systemebene, einschließlich einer realistischen Bewertung der geplanten Rolle der Kernenergie.
Wo waren denn die Kritiker seit 2011? Komischerweise kommen die Anhänger von fossiler Energie seit 2022 aus den Löchern, Putins Handlanger?

Nach Deiner Meinung ist es sinnvoller, jährlich Milliarden an Despoten zu überweisen und damit noch abhängiger von deren goodwill zu werden? Hat 2022 schon beinahe geklappt, gottseidank werden wir jedes Jahr unabhängiger.