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Zitat von Waldner-Fan
Beim Topspin vibriert das Holz durch die angebrochene Stelle seiner Meinung nach, was ihm scheinbar entgegenkommt.
Die angebrochen Stelle des Schlägerblattes befindet sich gleich neben dem Griff.
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Kleinere Haarrisse, die beim Spielen über Jahre zumeist im Kernfurnier im Übergang zwischen Griff und Blatt schon mal entstehen, haben - so überraschend es klingen mag - in der Regel positive Auswirkungen auf das Schwingungsverhalten eines Holzes. Allerdings vibriert das Holz dadurch nicht wie oben beschrieben stärker, sondern es schwingt angenehmer: störende, nicht harmonische (irgendwie `eckige`) Schwingungsspitzen werden so gekappt bzw. ´weg geschluckt´und nicht 1:1 in die Hand übertragen...
Solange diese Risse eine gewisse Dimension nicht überschreiten, die Biegefestigkeit des Schlägers also nicht sonderlich beeinträchtigt wird, gibt es meist keinen Grund, den Schläger zu wechseln. Auch viele Spitzenspieler vertrauen solch ´leicht angerissenen` Hölzern meist weiterhin über Jahre und empfinden beim Wechsel auf ein nicht eingespieltes ´ganz frisches´ Modell in der Anfangszeit häufig unangenehme ´Vibrationen`...