Zitat:
Zitat von codmaster
das ist meiner meinung nach falsch. wenn man nicht mit dem gedanken im hinterkopf ran geht, dass man sowieso verliert, brauch man garnicht erst antreten.
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Das Überlegenheitsgefühl ablegen bedeutet nicht, dass man eingeschüchtert sein muss.
MMn muss man die Sache realistisch betrachten, man sollte nicht eingeschüchtert sein, aber auch nicht den Big Boss spielen.
Ein Mittelweg ist (fast) immer gut.
Viele Spieler können die Begriffe Arroganz und Selbstbewusstsein leider nicht voneinander trennen, was sie oft auf den ersten Blick unsympatisch macht.
Selbstbewusstsein, Arroganz, Frust, ... sind Sachen, die sich im Kopf abspielen. Und es liegt an einem selbst, ob man in der Lage ist diese Emotionen verarbeiten kann, ohne es dem Gegner zu zeigen oder ob man seine Gedanken in Gestik und Mimik übertragen muss.
Beim Sport Schwäche bzw. mangelndes Selbstbewusstsein zu zeigen ist in der Regel schlecht. Das bestärkt oftmals den Gegner, es gibt im das Gefühl, dass er/sie zumindest sein/ihr psychologisches Ziel erreicht hat. Dieses Erfolgsgefühl kann sich dann auch positiv auf sein/ihr Spiel auswirken.
Fazit:
Man sollte seinem Gegenüber generell an Hand der Körpersprache zeigen, dass man Selbstbewusstsein hat. Man sollte es aber so diskret tun, dass sich das nicht in Arroganz äußert.
Der erste Eindruck ist immer das, was man sieht. Schaut jemand hochnäsig drein, ist das schon ein Zeichen von Arroganz und man hat innerlich eine gewisse Distanz/Abneigung zu dieser Person.
Arroganz wird allerdings auch an dem, was jemand sagt, an Kommentaren festgemacht. Daher sollte sich der Wortschatz zunächst auf einer freundlich-sachlichen Ebene bewegen.