Zitat:
Zitat von henrypijames
Im Chinesischen stellt der Satz grammatikalisch keine Aufforderung dar, sondern ist eine Auslassungsform von "[ich] ... deine Mutter".
|
Ich bitte, mein spätes Hinzukommen und den damit einhergehenden eingeschränkten Wissensstand zu entschuldigen.
Nachdem ich nun die ersten vier Seiten, die letzten drei und etwa acht separate Zwischenseiten durchforstet habe, bin ich auf die oben zitierte Erläuterung gestoßen.
Wenn ich recht informiert bin, gibt es im Chinesischen auch keine konkreten Zeitformen, sondern lediglich durch Betonung und Kontext nachzuvollziehende Zeiten.
Somit könnte - je nach Betonung - der Satz "ich ... Deine Mutter" auch bedeutet haben, dass dieser Vorgang in der Vergangenheit stattgefunden hat. Die sich hieraus ergebende Schlussfolgerung käme somit einem Geständnis gleich, welches bei Kai Pflaume oft als tränenrührige Familienzusammenführung gefeiert wird. Wollte Prause der Schiedsrichterin mitteilen "ich bin Dein Vater"?!
Wir wissen spätestens seit Darth Vader, dass solche Offenbarungen oft - und gerade - in stressigen Situationen erfolgen können. Dass die Dramaturgie des Augenblicks hierdurch eine gänzlich neue Relation zwischen den Protagonisten eröffnet, erscheint nachvollziehbar.
Die Bilder von der Pressekonferenz lassen mich angesichts des erahnten Alters der Schiedsrichterin allerdings mit Restzweifen an meiner Theorie zurück.
Daher werde ich noch etwas mehr investigativen Journalismus zur profunden Meinungsbildung heranziehen und Euch bei Vorliegen von unumstößlichen Tatsachen umgehend informieren...
Sherlock Olaf