Zitat:
Zitat von Mouselook
Ich gehe im Folgenden davon aus, dass wir uns auf einer Veranstaltung mit OSR befinden. Andernfalls besteht ohnehin nur unter fast unvertretbarem Aufwand die Möglichkeit gegen (vermutlich) unzulässiges Material vorzugehen.
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In Bremen tritt der Mannschaftsführer der Gastmannschaft an die Stelle des OSR, falls dieser nicht gestellt wird.
Zitat:
Zitat von Mouselook
Jedenfalls:
Auch wenn es deinem* Rechtsempfinden widerspricht, so nimmt der OSR in dieser Frage (Materialfragen sind Regelauslegungen gleichgestellt) eine besondere Rolle ein. Gegen seine Entscheidung gibt es keine Protestmöglichkeit! Daraus ergibt sich, dass er gar nichts beweisen muss - wozu auch?
Natürlich ist das kein Persilschein für den OSR! Er ist selbstverständlich an die Regeln (sowie deren offizielle Auslegungen) gebunden. Außerdem hat er sich neutral zu verhalten.
Im Ergebnis bedeutet das, dass der OSR in der Frage, wie es zu einer geringfügigen Veränderung des Belags kam, durchaus nach Bauchgefühl entscheiden kann, auch wenn er gut beraten ist, diese Entscheidung doch zumindest begründen zu können. Ein Beweis ist nicht notwendig.
* und auch meinem, sowie hoffentlich vielen anderen
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So ganz kann ich dem nicht zustimmen, denn es kann gegen die Entscheidung eines OSR sehr wohl Protest eingelegt werden, nur hast du in so weit Recht, dass seine Entscheidung nicht zurück genommen werden kann. Es kann also festgestellt werden, dass die Entscheidung zwar falsch war, doch dadurch wird das Ergebnis nicht mehr verändert.
Die meisten OSRs werden sicher nicht nach einem Bauchgefühl gegen den Verdächtigen entscheiden, sondern statt dessen im Zweifel eher den Schläger zulassen. Häufig sind sie ja nichtmal in der Lage zu entscheiden, wie denn die Eigenschaften des Belages ursprünglich waren.