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Stammtisch Hier könnt Ihr über "Gott und die Welt", Politik, Fernsehen, Bücher, Musik und alles was Euch sonst interessiert diskutieren. Plaudern in lockerer Atmosphäre ;-)

Umfrageergebnis anzeigen: Glaubst du an Gott und an ein Leben nach dem Tod?
(zu 1): Ja, ich glaube an Gott. 52 47,71%
(zu 1): Nein, für mich gibt es keinen Gott. 37 33,94%
(zu 1): Habe mich noch nicht entschlossen, ob ich an Gott glaube oder nicht. 15 13,76%
(zu 2): Nach dem Tod erreichen wir den Himmel / das Paradies. 22 20,18%
(zu 2): Ich glaube an die Wiedergeburt. 22 20,18%
(zu 2): Nach dem Tod verschwinden wir im "Nichts". 41 37,61%
(zu 2): Habe mir über ein Leben nach dem Tod noch keine Gedanken gemacht. 14 12,84%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 109. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #351  
Alt 25.02.2017, 06:16
jimih1981 jimih1981 ist offline
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AW: Leben nach dem Tod

Ich bin mir nicht sicher ob es einen Himmel oder ne Hölle gibt oder ob wir doch wiedergeboren werden bis wir uns selbst aus dem Kreislauf befreien oder ob wir dann doch in der Unterwelt oder im Walhalla lande. Soll jeden glauben was er mag. Ich sympathisiere durchaus mit Asatru und Zen.

Geändert von jimih1981 (25.02.2017 um 06:21 Uhr)
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  #352  
Alt 26.02.2017, 21:23
pibach pibach ist offline
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AW: Leben nach dem Tod

Zitat:
Zitat von Kämpfer17 Beitrag anzeigen
Das Thema ist: Was spricht für ein Leben nach dem Tod und was dagegen.
Die Frage ist ja nicht, was dafür oder dagegen spricht, um dann in einer Art Mehrheitsabwägung zu entscheiden was "wahr" ist.

Bei der Frage nach dem Sinn des Lebens hat die "Informationsphilosophie" ganz interessante Ansätze. Kurz gefasst besteht der Sinn des Lebens darin, in der allgemein wachsenden Entropie, Inseln konzentrierter Ordnung zu schaffen (da das Universum expandiert, kann sowohl Ordnung als auch Entropie zunehmen). Dieses Video ist da ganz süß:

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  #353  
Alt 26.02.2017, 21:39
Benutzerbild von Schrecken der Nation
Schrecken der Nation Schrecken der Nation ist offline
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AW: Leben nach dem Tod

Zitat:
Zitat von Eriko Hashimoto Beitrag anzeigen
Dies ist eine wissenschaftliche Frage....
Der Mensch zerfällt biologisch/chemisch nach dem Tod in seine Bestandteile und "Lebt" in diesem Sinne weiter, durch das Naturgestz welches besagt, dass nichts an Materie verloren geht, sondern nur umgewandelt wird, doch...
das Gehirn mit seinen Daten zerfällt, was die Persönlichkeit, Emotionen und das Bewustsein ausmacht, oder wie es manche falsch ausdrücken "die Seele" eines Menschen und damit gibt es das Leben nach dem Tod nicht, welches sich manche spirituell vorstellen und erwünschen.
Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal mit deinen Gedanken konform gehe. Ich wünschte mir du wärst in Angelegenheiten bezüglich jungen japanischen Spielerinnen ähnlich rational.

Zum Thema hab ich nur Eines zu sagen:

Ich denke man wird kalt und fängt an zu stinken.
Alles andere widerspricht wissenschaftlicher Logik.
Ich wünschte es wäre anders.
__________________
„Es war einfach der zwangsläufige Gang eines anständigen Menschen“ Hans von Dohnanyi 1945
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  #354  
Alt 27.02.2017, 06:59
Abwehrtitan Abwehrtitan ist offline
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AW: Leben nach dem Tod

Zitat:
Zitat von Schrecken der Nation Beitrag anzeigen
Ich wünschte es wäre anders.

Ich denke wir sind noch im Larvenstadium und sollen uns nicht zu viele Gedanken machen. Das stört nur die Entwicklung. Wir werden einst den kompletten Kosmos bewohnen, und weil wir dann ewig leben werden brauchen wir unendlichen Raum. Keiner wird, wenn wir uns entpuppt haben, noch sterben. Die Vorentwicklungsstadien hätten im interstellaren Wettbewerb ohnehin keine Chance und dienen nur der Vervollkommnung. Wer Zeit und Raum beherrschen will muss reifen.

Umdenken Leute, größer denken ... warum immer so bescheiden ?
__________________
lustige Zeiten für Despoten
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  #355  
Alt 27.02.2017, 22:35
Kämpfer17 Kämpfer17 ist offline
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AW: Leben nach dem Tod

Zitat:
Zitat von 1600i Beitrag anzeigen
Aus der Tatsache, dass etwas so ist, wie es ist, folgt nicht, dass es jemand gewollt hat. Wenn ich 100 mal eine Münze werfe, und es komt 57 mal Zahl und 43 mal Kopf, kann man doch nicht daraus schliessen, dass ich genau dieses Ergebnis gewollt habe.
Du kannst nur deshalb 100 Mal eine Münze werfen, wenn Du willst, weil eine höhere Macht es Dir ermöglicht.

Wenn Du würfelst und eine Zahl abliest, schaffst Du dabei nicht Raum und Zeit. Du schaffst auch sonst nichts Kreatives, das Bestand hat.
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  #356  
Alt 27.02.2017, 22:39
schnittfix schnittfix ist offline
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AW: Leben nach dem Tod

Sagt mal ...
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  #357  
Alt 27.02.2017, 22:50
Benutzerbild von klugscheisser
klugscheisser klugscheisser ist offline
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AW: Leben nach dem Tod

Zitat:
Zitat von schnittfix Beitrag anzeigen
Sagt mal ...
lass nur, das wächst sich aus. Aber über das Thema darf man sich immer endlose Gedanen maxhen, die führen halt nur zu nix
__________________
Große Leuchten (Sonnen) brennen schnell und sehr hell, aber meist nicht sehr lange (ein paar mio Jahre). Zum Glück bin ich nur ein kleines Licht
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  #358  
Alt 27.02.2017, 23:04
Kämpfer17 Kämpfer17 ist offline
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AW: Leben nach dem Tod

Zitat:
Zitat von Eriko Hashimoto Beitrag anzeigen
Dies ist eine wissenschaftliche Frage....
Der Mensch zerfällt biologisch/chemisch nach dem Tod in seine Bestandteile und "Lebt" in diesem Sinne weiter, durch das Naturgestz welches besagt, dass nichts an Materie verloren geht, sondern nur umgewandelt wird, doch...
das Gehirn mit seinen Daten zerfällt, was die Persönlichkeit, Emotionen und das Bewustsein ausmacht, oder wie es manche falsch ausdrücken "die Seele" eines Menschen und damit gibt es das Leben nach dem Tod nicht, welches sich manche spirituell vorstellen und erwünschen.
Doch kann es für manche Menschen gut sein an etwas zu "Glauben", wenn es ihnen Ängste nimmt, sie psychologisch stärker macht und der Glaube einen Sinn im Leben gibt - natürlich in positiver Hinsicht gemeint.
Es gibt auch in der Natur gar nichts was für die Ewigkeit ist, alles befindet sich in einem Kreislauf, welcher auch immer ein Ende hat und nach dem Ende etwas völlig anderes/neues entsteht - wir nennen dies Zeit, genauer gesagt ist Zeit eine Abfolge von Ereignissen, ohne diese Abfolge würde es gar nichts geben, keine Erde, keine Menschen, auch das Universum wäre nicht entstanden.
Auch in Energieform kann und tut der Mensch nicht nach dem Tod weiter existieren, da es sonst messbar wäre und weil Energie noch viel unbeständiger ist / nicht von langer dauer ist und auch den Naturgestzen und wie alles andere eine Abfolge von Ereignissen also der Zeit unterliegt.
Sehr guter Beitrag!

Was nach dem Tod zerfällt, ist die Materie. Was den Tod überdauert, ist ein nicht materieller Identitätsträger, der im Tod gerichtet wird. Dieser Identitätsträger ist auch mit einer gewissen Form von Leiblichkeit begabt, durch welchen die prämortale Identität erkennbar ist.

Logischweise hätte der Hype um Jesus nach seinem schändlichsten Tod am Kreuz ein Ende finden müssen. Sowohl für einen Juden, als auch für einen Römer gab es nichts Schändlicheres als ein Tod am Keuz. Die Anhänger hatten sich auch zerstreut. Der Tiefpunkt war enorm. Dann muss etwas Außergewöhnliches passiert sein. Viele Menschen, die vor Jesu Tod nicht durch besonders großen Mut aufgefallen sind, behaupteten plötzlich unter großer Lebensgefahr, Jesus lebt. Er ist vielen, gekennzeichnet auch durch seine Wundmale, erschienen. Sie hatten mit ihm gegessen, waren mit ihm unterwegs, haben zusammen gefischt etc. Was eigentlich schon absolut zu Ende war, beginnt nun unaufhörlich zu wachsen.

Darüberhinaus gibt es viele Berichte von Personen in der Gegenwat, ie behaupten, Verstorbene haben sich ihnen bemerkbar gemacht, kommunizieren mit ihnen, teilweise sogar regelmäßig.

Von Rückführungen, in denen Menschen von irgendwelchen Einzelheiten aus früheren Leben, in anderen Ländern, im Mittelalter berichten, die dann durch Recherche bestätigt werden, ganz zu schweigen...

Geändert von Kämpfer17 (27.02.2017 um 23:09 Uhr)
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  #359  
Alt 27.02.2017, 23:27
pibach pibach ist offline
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AW: Leben nach dem Tod

Zitat:
Zitat von Kämpfer17 Beitrag anzeigen
Logischweise hätte der Hype um Jesus ...
Stand der historischen Forschung dazu: es gab aller Voraussicht nach historisch keinen solchen Jesus, wie er in den Evangelien beschrieben wird. Auch keine Jünger und auch sonst keinerlei solche Bewegung. Das ganze wurde einige Jahrhunderte später aus politischen Interessen erfunden. Bzw. verdichtete sich als Personifizierung paganer astrologischer Kulte. Das lässt sich heute recht gut an computergestützen Textfragmentvergleichen ermitteln. Ist außerdem in praktisch allen Religionen (oder Sagen) ähnlicher Prozess. Auch in den anderen monotheistischen Religionen ist keine einzige Figur historisch.

Bei der Entwicklung solcher Geschichten laufen oft ähnliche Mechanismen ab. Also analog etwa zur Artussage. Oder der gehäuften Sichtung von Ufos (seit dem Roswell-Zwischenfall).
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  #360  
Alt 28.02.2017, 09:30
Benutzerbild von Rieslingrübe
Rieslingrübe Rieslingrübe ist offline
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Unten im Bild sechs Buchempfehlungen zum Thema aus meiner Hausbibliothek, in denen Wissenschaftler verschiedener Fakultäten die Materie nicht nur aus einem theologischen Blickwinkel betrachten, sondern auch ausgiebig aus soziologischer, philosophischer, psychologischer, biologischer und medizinischer Sicht analysieren und diskutieren....


...... Geschichte des Todes.jpg ...... Tod und Sterben.jpg ......
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Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl)

Geändert von Rieslingrübe (28.02.2017 um 10:04 Uhr)
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