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| Stammtisch Hier könnt Ihr über "Gott und die Welt", Politik, Fernsehen, Bücher, Musik und alles was Euch sonst interessiert diskutieren. Plaudern in lockerer Atmosphäre ;-) |
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Themen-Optionen |
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#4781
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Endgegner Energiewende: Das Pareto-Prinzip
[...] Die ersten paar Prozente waren ein Spaziergang im Sonnenschein Die Energiewende begann für die selbsternannten Vorreiter wie ein Wellness-Wochenende. Die ersten 10 Prozent: Solar aufs Dach – läuft, Windräder aufs Feld – läuft, Effizienz verbessern – läuft, zumindest theoretisch, ein bisschen Speicher bauen – läuft, solange niemand fragt, wie lange. Man konnte fast glauben, die Energiewende sei ein Selbstläufer. Na ja, sie kostete. Aber da Sonne und Wind ja bekanntlich keine Rechnungen verschicken, würde bald alles gut werden. Nur ein paar böse „Energiewendehasser“ wie der Autor erhoben Einwände und wurden verlacht oder gecancelt. Von Pareto hatten die Energiewender noch nie etwas gehört. [...] Der Wasserstoff – Held oder Hypothek? Die Politik ruft: „Aber wir steigen ja auf grünen Wasserstoff um!“ Die Physik antwortet: „Ihr verzwanzigfacht einfach die Kosten!“ Denn der Herr Pareto rechnete nach – und alle wurden blass. [...] Die Rechnung ist simpel: Die ersten 10 Prozent Energiewende waren vergleichsweise günstig und effizient, machbar. Seither steigen die Integrationskosten exponentiell an. Für den weiteren Ausbau der Energiewende kommen bis 2035 je nach Prognose eine bis eineinhalb Billionen Euro an Infrastrukturkosten auf Deutschland zu. Und für die letzten 20 Prozent vielleicht noch mal drei Billionen. Aber dieser Fall wird nicht eintreten, da bis dahin die Physik und die Ökonomie längst die Tür eingetreten und die Energiewender vom Acker gescheucht haben. [...]
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Ich würde dir ja glauben - wenn du nur Recht hättest. |
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#4782
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Zitat:
Es klingt zwar etwas komisch und zynisch, aber trotz der ganzen Krisen weltweit, geht's uns momentan finanziell besser den je. Das liegt in erster Linie am Hypothekarzins, der seit geraumer Zeit auf Tiefstniveau liegt und an diversen Steuerentlastungen, die deutlich zu Buche schlagen (werden). Da spielt es auch keine Rolle, dass die Lebensmittelpreise um 10-20% nach oben gegangen sind. Die Rechnung sieht natürlich für die weniger gut Verdienenden insbesondere ohne Eigenheim etwas anders aus. Da ist der eigentliche Preistreiber die Miete, die in den letzten Jahren exorbitant angestiegen ist. Höhere Lebensmittelpreise und Krankenkassenbeiträge tragen dann dazu bei, dass es für die unteren Einkommen durchaus auch schwierig werden kann. Insofern denke ich, dass die Schere auch in der Schweiz in nächster Zeit weiter auseinandergehen wird. |
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#4783
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Basis Fakten:
2010 musste ein Kunde 35,00* Netto für einen Elektriker mit Gesellenbrief bei uns zahlen. 2025 waren es dann 65,50* Netto. Dies ist die faktenbasierende Veränderung innerhalb 15 Jahre!
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„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“ - Hoffmann von Fallersleben! |
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#4784
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Zitat:
@FSB: interessant wäre noch, wie euer Stundensatz (oder der vergleichbarer Betriebe) 1995 oder im Jahr 2000 war... Aber letztendlich deckt sich deine Aussage mit meinen Beobachtungen. |
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#4785
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Zitat:
Materialverkauf ist nicht so gravierend gestiegen. Weil bei uns Kupfernotierungen bei Kabel-/Leitungsverkauf eine über proportionale Rolle spielt. Sonstige Material relativ normale Steigerungen innerhalb des Geldwertzerfalls. Krasse Steigerung durch EIB/KNX Komponenten.
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„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“ - Hoffmann von Fallersleben! Geändert von Frei statt Bayern (08.03.2026 um 11:53 Uhr) |
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#4786
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Das ist krass. Ein polnischer Mitarbeiter, der bereits seit 2010 bei uns arbeitet ruft mich gerade auf der Rückfahrt von Polen zu uns an (Heimaturlaub). Man muss wissen, in Polen kostet Diesel ca. 1,43 und Benzin ca. 1,38 im Moment. Wo kaufen die nur dieses Zeug ein im Moment?? Heimliche Pipeline aus dem Osten? Die Einreise von Polen nach Deutschland sonst überhaupt kein Problem, heute Kontrolle an der Grenze, Tanktourismus muss unterbunden werden, so sagte man ihn. Ach so, man muss also nur Prioritäten setzen ...
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„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“ - Hoffmann von Fallersleben! |
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#4787
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Zitat:
Generell zeigt das Bild irgendwas um die 150% mehr, wenn man sämtliche Branchen und Produkte durchgeht und ein Mittel bildet. Manches noch mehr, Manches etwas weniger, kommt auch auf das persönlichen Warenkorb an. Wenn man das gute Veltins durch Traugott Simon ersetzt, dann sinkt natürlich die persönliche Inflation 😉. Zu deinem zweiten Post: in Relation sind die Spritpreise zum Einkommen dort gar nicht so günstig. Die Schweiz oder Österreich, aber auch Luxemburg wären noch bessere Beispiele. Aber da ja heute die Grünen wiedergewählt wurden will es die Bevölkerung doch so. Irgendwie ist es mit der Inflation und den Arbeitsplätzen wie mit dem Frosch im Wasser. Es läuft schleichend, viele Wähler sparen hier und da am Konsum, bei den Arbeitsplätzen kommt der Politik entgegen, dass die Industrie gar nicht so viel entlassen muss, sie brauchen einfach die Bommer nicht ersetzen. Das ist schon ganz clever gemacht. Ab und an schlägt ein Produkt mal völlig aus dem Rahmen wie Ritter Sport oder Milka, die haben dann aber auch massive Absatzprobleme. Die meisten machen es cleverer, öfter mal ehn bisschen. Das böse Erwachen kommt dann irgendwann, wenn es sich aufsummiert hat oder mal ein richtiger Inflationsschwall kommt oder in kleineren Orten der "Dorfkönig" insolvent geht oder verlagert. |
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#4788
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Ich habe es ja schon im Vorfeld gesagt, mit den BW*lern kann ich ab jetzt kein Mitleid mehr haben. Wichtiger scheint für mich der optische Hinweis, dass eine ehemalige Volkspartei - dank Politik gegen seine einstigen Wähler - eben nun alles ist, nur keine Volkspartei mehr!
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„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“ - Hoffmann von Fallersleben! |
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#4789
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Die Woken wählen halt das Original, nicht die Kopie.
Das Problem der SPD ist, dass sie schon vor 30 Jahren immer mehr von "Salonlinken" übernommen wurde. Man arbeitet seit 30 Jahren gegen die eigene "Kundschaft" und die ganz alte Basis stirbt langsam weg. Der eigentliche Existenzgrund als "Volkspartei", eine mehr oder minder gerechte Verteilung der Ressourcen im Land, nachdem die Union den Kuchen vergrößert hat, ist schon lange weggefallen. Ihr gewerkschaftlicher "Arm", der DGB, ist auch zum zahnlosen Tiger geworden, der seine ganze Aufmersamkeit linksgrünwoken Themen widmet. Eigentlich fing es schon um 1985 an, mit der 35-Stunden Woche, was über 40 Jahre aufgezinst, massive Lohnverluste für die Arbeiter bedeutete, dann "'Tempo100" und "Atomkraft nein Danke" bishin zu Clement und Schröder, die mit der Agenda völlig gegen die eigene Klientel agierten. Dazu die "Ökosteuer" und "Energiewende" ab 1998, garniert mit Mehrwertsteuererhöhungen und Rentenkürzungen. Dafür immer mehr Filz und immer mehr Stellen im ÖD. Befürworter der Massenzuwanderung. Die SPD steht für gar nichts mehr. Nichtmal mehr sind sie "Friedenspartei". Nochmal zu Ba-Wu: Letztendlich wird das Hauptproblem die wegbrechende Gewerbesteuer bleiben. Jobabbau ja und schleichend, aber oft sind es bei tief verwurzelten, schuldenfreien Mittelständlern im Ländle, die noch traditionell und verantwortungsvoll wirtschaften, einfach nur sinkende Gewinne. Pleite gehen sie nicht, Arbeitsplätze halten sie auch, wenn irgendwie möglich, aber wenn die dann statt 40 nur noch 10 Mio Gewinn machen, dann fehlen halt die lokalen Steuereinnahmen. Die 'Großen" wie Porsche, Mahle, ZF usw. stellen halt einfach nicht mehr ein oder machen große Abfindungsprogramme. Mich erinnert das an den damaligen Kahlschlag in NRW im Bergbau und Stahl. Heute sind viele dieser Viertel völlig verkommen. Und auch hier sind die ehemals riesigen Konzerne nicht weg, nur zusammengeschrumpft, haben Standorte geschlossen usw. Sollte der Worst Case einer massivsten Wirtschaftskrise eintreten, dann droht übrigens noch ein ganz schlimmes Szenario, eine massive Deflation. Kann man sich aktuell nicht vorstellen, wirtschaftstheoretisch ist dies bei völligem Einbruch der Nachfrage, durchaus möglich. |
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#4790
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Letztendlich wird das Hauptproblem die wegbrechende Gewerbesteuer bleiben.
Tja Noppe, damit ist wohl klar, mit was man gerade die Kassen füllt!!! Deswegen bewegt sich ja auch keiner da oben, kassiert ja bei jedem Cent mehr kräftig parallel dabei ab. Der Lacher des Tages kommt allerdings von UvdL. https://www.br.de/nachrichten/deutsc...der-eu,VDT2GPy Aus dem Link zitiert: Die Europäische Union wolle daher den Ausbau der Kernenergie fördern, um eine erschwingliche und klimafreundliche Stromversorgung sicherzustellen. "In den letzten Jahren erleben wir eine weltweite Renaissance der Kernenergie. Und Europa will an dieser Renaissance teilhaben", sagte die EU-Kommissionspräsidentin. Hahahahaha⁉️
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