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#591
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA
@Roy wenn du dir so sicher bist, dass Regeln gebrochen werden, dann klag doch. Auf das ewige Opfergeheule geh ich gar bicht mehr ein. Selber unter der Gürtellinie schlagen (siehe Herrn Maier), aber dann bei jeder Gelegenheit das heulen anzufangen.
@moe Und wer entscheidet dann jetzt, wer kategorisch zum Angriff gegen Trump bläst und wer nicht? Du? Mittlerweile wird er doch aus den eigenen Reihen der Unfähigkeit bezichtigt. Wenn wir seine Politik uns ansehen wird es ja nicht besser: Riesenloch im Haushalt (Steuerreform), chronisch unterfinanzierte Behörden, Eskalation in Nordkorea, Mauerbau zu Mexiko (Finanzierung), etc... Wo wird er hier denn seinen Wahlversprechen gerecht? Von mir aus sollen die Journalisten doch schreiben, was sie wollen. Ich würde mir nur langsam wünschen, dass mal wieder an der Qualität geschraubt wird. Es kann doch nicht sein, dass Satiresendungen die Rolle von Nachrichten übernehmen müssen (John Oliver, heute show, etc. ), weil die üblichen Medien das nicht abdecken. Zudem stellen sich Moderatoren in Talkshows und lassen sich von Politikern vorwerfen, sie hätten falsch recherchiert. Da würde ich dem Politiker gleich anbieten, dass er doch bitte klagen soll, wenn es ihm nicht passt. Genauso lässt man die Leute einfach in Interviews/Talkshows die private Wahrheit aufmachen. Tim Sebastian hat es bei Frauke Petry gezeigt, dass Lügen kurze Beine haben. Was es dazu braucht, sind ein paar Eier in der Hose und das Sitzfleisch zur Recherche. Anscheinend ist (hoffentlich nur) ersteres momentan nicht vorhanden. PS: Aber die Befürchtung, dass er wiedergewählt wird, teile ich. Das Geld, was republikanernahe Milliardäre aufwenden, ist enorm. Geändert von Deserteur (05.01.2018 um 19:19 Uhr) |
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#592
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA
Man darf also Trump nicht kritisieren, weil man auch die EU, die Bundeskanzlerin oder sonstwen kritisieren könnte?
Diese Logik ist ein wenig verquer.
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SHA256: 6246c120f8d58fc617fbc53159dc 5c7864eb31f2f5ef5e8488f557ff08972dc4 |
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#593
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA
Zitat:
ich habe mich nirgendswo zur instanz aufgeschwungen, diesen mann verteiden zu müssen bzw. zu entscheiden, wer ihn angehen darf. zeige mir doch bitte mal, wo ich das gesagt habe. ich habe gesagt, dass ich auch nicht besonders begeistert von ihm bin, er aber von vorn herein unfair eingetütet wurde. und immernoch alle heulen, was die amis ihn mehrheitlich gewählt haben. das wiederwahl-finanzargument ist leider keins. glaubst du, die gute hillary bekommt ihre stimmen allein durch goodwill und weil sie so hübsch aussieht? ![]() darüber kann sich im übrigen niemand ein urteil bilden, denn niemand von uns weiss nichts genaues. ich hab aus dem stehgreif keine ahnung, auf welche situation du mit frauke petry anspielst. aber auch die fand ich durchwachsen, ebenfalls niemand, den man umfänglich verteiden müssten, genauso wie sie es nicht verdient hat, übergebühr runtergemacht zu werden. bezüglich qualität: ich bevorzuge diese und daher schaue ich keine heute-show oder ähnlich klamauk. das gilt, wenn auch kein klamauk, für tagesschau und co im ÖR. ja, qualität ist erlaubt und darf wieder angewendet werden. nämlich, dass ansich seriöse nachrichtensendungen auch genau dieses tun. nachrichten verbreiten. und zwar ohne, dass was nachgerichtet wird. das qualitätsproblem von vielen journalisten und auch (möchtegern)-komikern? sie können ihre arbeit nicht von ihrem eigenen weltbild trennen. nachrichten oder komik pur reichen mir. ich bin nicht blöde und brauche niemanden dabei, der mir gleich noch, mal mehr mal weniger subtil, hinterherschmeisst, wie ich es richtig zu sehen und zu beurteilen habe. qualität im journalismus hat schonmal rein garnichts mit eigener gesinnungsverbreitung durch die moderatoren zu tun. du weisst nicht, was ich meine? nimm dir z.b. mal slomka und linder direkt nach dem platzen der sondierungen vor. diese frau ist nur ein beispiel dafür, wie jemand, dessen job ein anderer ist, vom eigentlich neutralen mitteiler/frager zum meinungsmacher mutiert. frau slomka ist sicherlich den grünen und auch der kanzlerin(nicht umbedingt der cdu selbst) wohlgesonnen und der linder hat ihr nicht ihren persönlichen kram gepasst und das hat sie ganz deutlich zum ausdruck gebracht. Geändert von moe589 (05.01.2018 um 21:05 Uhr) |
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#594
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... Twitter-Kasper Trump und die Auswirkungen auf das Image Amerikas im Ausland.... ............... https://www.nytimes.com/2018/01/07/w...ype=collection .. ![]() ´
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) |
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#595
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA
@moe:
Wäre Frau Slomka nicht so (man könnte Reschke, Kleber, Will oder Illner ersatzweise für sie nehmen) hätte sie ihren Job nicht bekommen. Schau dir an, wie der ÖR Rundfunk strukturiert ist. Ohne "Nähe" zur CSU wirst du beim BR nicht mal Kloputzer. Bei WDR dasselbe mit Rot-Grün. Bei Zeitungen ist es ähnlich. Bild gleich CDU,, WAZ gleich SPD, Spiegel rot-grün etc.. Die Grünen haben allgemein eine recht gute und im Vergleich zu ihrer Wählerstimmen immer eine gute und quantitativ hohe Darstellung in den Medien, da sie einen großen Teil ihrer Wähler bei Künstlern, Musikern und Journalisten haben. Ich mag Trump auch nicht. ABER: Die USA haben ein System, wo er im Grunde nicht viel kaputt machen kann. Und man muss auch fair sein. Die Steuerreform mag auf der einen Seite Geld in Amerika bevorzugen. Andersherum besteuert er aber Vermögen im Ausland deutlich höher. Goldmark Sachs muss erstmal 5 Mrd nachzahlen. Dann findet, auch durch die Platzierung der Korrespondenten eine verzerrte Berichterstattung aus den USA statt. Hier sieht man immer nur Kalifornien auf der einen und New York/Washington auf der anderen Seite. Vielleicht noch Las Vegas und Miami. Viel mehr Weltbild von den USA hat der normale Europäer nicht. Nimmt man noch den ein oder anderen "New England" Statte raus finden über 40 Bundesstaaten kaum Interesse hier. Diese über 250 Mio US-Bürger werden hier gar nicht wahrgenommen. Das sind zum Großteil die "Trump" Staaten. Wer weiß denn hier, warum in Wyoming, Nebraska oder Georgia die Menschen anders denken als in Kalifornien? Ich denke wir sollten uns dort neutral halten. Umgekehrt besteht doch für die meisten US Bürger Europa aus London, Paris, Berlin und vielleicht noch Madrid und Rom. Vielleicht noch Frankfurt, weil da die Base der Army jahrzehntelang war. Landstuhl mit seinem Lazarett ist sicher bekannter als das Ruhrgebiet. Man muss sich auch mal die Größe der USA vor Augen führen. Da passt die EU mehrfach rein. Fliegt man nach L.A,dann hat man in New York etwa die Hälfte des Weges zurückgelegt. Dann muss man auch schauen und neutral betrachten, dass sich die Wirtschaft in den USA in 2017 deutlich positiv entwickelt hat. Die Börsen laufen auch. Ich erinnere mich noch an die Wahlnacht, wo über Stunden im ÖR Rundfunk ein Horrorszenario nach dem anderen prophezeit wurde. Gar nicht mehr eingekriegt hatte sich damals der "grüne" Schauspieler Hannes Jaenicke. Was uns in Deutschland viel mehr betrifft und längst nicht so kritisch begleitet wird ist die neue Regierung in Frankreich. Schaut man mal auf unsere Nachbarn, dann haben wir in unmittelbarer Nähe mit Dänemark, Polen, Österreich und Ungarn schon vier Staaten, die in ihrer Politik schon völlig von Merkel abgekapselt sind, Frankreich ist auf dem Weg dazu. Wir werden immer stärker in Europa isoliert. Das sollte uns viel mehr interessieren als die USA. |
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA
So und nicht anders ist es.
Die Grünen haben eine Kernklietel von etwa 5%, dazu, je nach Lage mal 3-5% weitere Stimmen. Schaut man sich ihre Wählerstruktur an, dann sind das Küstler, Schauspieler, Lehrer, Erzieher, Geisteswissenschaftler und Journalisten. Alles ein Personenkreis, der seine Meinung überproportional nach außen trägt. Siehe Sänger "Campino", wo die Äußerung "immer grün gewählt" zu haben gleich durch alle Gazetten ging. Man kommt sich, siehe Klaas Heufer-Umlauf, selbst ganz toll mit seiner Weltanschauung vor, fühlt sich "hip" und "smart". Die "schweigende Mehrheit" bekommt viel weniger Aufmerksamkeit. Hinterher ist man dann verwundert, dass Trump gewinnt, dass die Briten den Brexit wollen und dass Deutschland im Grunde eine klar konservative Mehrheit hat (CDU/FDP/AFD liegen bei 60%). Man ist "erschrocken" dass niemand anders ausser Deutschland und,, mit Abstrichen Schweden) in Europa Flüchtlinge aufnehmen will. Verschwiegen wird dabei natürlich, dass sie ganze "Drecksarbeit" beim Rückgang der Flüchtlingszahlen woanders stattfindet. Das Deutsche Fernsehen neigt dazu Minderheiten eine große Öffentlichkeit zu bieten. In den 80ern war die "Friedensbewegung" eine Minderheit, Kohl hat '83 und '87 die Wahl klar gewonnen. In den 70ern lebte auch ein verschwindend geringer Teil den "grünen" Lifestyle. Vergessen wird dabei, dass sowohl Brandt als auch Schmidt politisch rechts von Merkel standen. Brandt hat aufgrund zuvieler Ausländer die Anwerbeabkommen gekündigt, Schmidt ist mit äußerster Härte gegen das linke Lager vorgegangen. Man neigt, beeinflusst durch Funk und Fernsehen, manch Tatsache in der Retrospektive falsch zu beurteilen. Auch 2015 war eine Mehrheit in Deutschland NICHT auf dem Kurs von Merkel. In den Medien wurde dies nicht erwähnt. Man berichtete stramm nach Linie. Selbst jetzt versucht sogar die Welt noch zu relativieren. Der, SPD-Nahe, Kriminologe Fischer musste in einer Studie einen deutlich überproportionalen Anteil an Flüchtlingen bei Straftaten zugeben. Im Nachgang des Artikels wurde dies dann aber als "normal" suggeriert. Junge Männer sind halt krimineller uns ausserdem fehlen ihnen Frauen, so die "Ausrede". Ein einziger Journalist ist mir bisher als neutral aufgefallen und das ist Jürgen Domian. Es war die einzig "ehrliche" Sendung. Lanz versucht es ein bisschen. Er bohrt etwas mehr nach. In Erinnerung ist mir auch die Debatte 2013, wo neben drei systemkonformen Moderatoren Stefan Raab als einziger nachbohrte. Und da sollten wir uns zurückhalten über die USA zu urteilen. Selbst die Demokraten stehen politisch "rechts" unserer CDU. Auf Trump hackt man rum, dass aber Obama und Hillary uns den ganzen Mist im nahen Osten und Libyen erst eingebrockt haben wird nicht erwähnt. Auch Christian Lindner wurde in den Medien hier als "Verlierer" dargestellt, obwohl er einfach Standhaftigkeit zeigte und nicht linksgrüne Positionen mitgetragen hat. Eindeutig die richtige Entscheidung in Anbetracht der Tatsache, dass die Grünen jetzt ihr wahres Gesicht zeigen und Hofreiter Fraktionschef wird. Özdemir und KGE waren also nur das "trojanische Pferd". Summasumarum hat es in Deutschland schon eine gewisse Tradition seitens der Medien einer linksgrünen Weltanschauung mehr Raum und Präsenz zu geben, als es tatsächlich der Fall ist. Schaut man sich in Europa um, dann steht Deutschland mit seiner Politik und Berichterstattung so ziemlich allein auf weiter Flur. Verfolgt man die internationale Presse etwas ergibt sich ein deutlich differenziertes Bild. Ich mag den Trump ja persönlich auch nicht sonderlich, aber mit der "Vogelstrauß Taktik", "was nicht sein darf, kann auch nicht sein", da macht man sie Ränder nur stärker. Egal ob Trump, AFD oder Andere, man muss selbst zu einem gesunden Mittelmaß zurück finden ohne altbackene Ideologien und eine gesunde Politik machen, dann erledigt sich das von selbst. Macht man weiter wie bisher, dann wird man sich noch öfter "wundern". Man behält zwar seine Kernklietel, aber die ist lange nicht so groß, wie repräsentiert. Man lebt in Berlin, wo die Uhren anders gehen, sieht aber nicht das ganze Land. Hoffentlich versteht man irgendwann, dass Trump kein "Unfall" war und man mit Phrasen von der "EUSA" wie von Schulz das Ganze eher noch verschlimmert. |
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#599
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA
ZDF ist Rheinland-Pfalz, im Rat ist der Sender eher linkslastig. Im Interview ist sie oft sehr "frech" in den Anmoderationen aber sehr oft parteiisch.
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#600
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA
Zitat:
Kleiner Vergleich am Rande mit unserem TT-Sport. In Bayern kommt ab der neuen Saison eine Strukturreform zum Tragen, wo es die niedrigste Ebene mit vielen kleinen Kreisen nicht mehr gibt. Man hat gesehen, dass bis auf wenige Kreise abgesehen (Ballungszentren), viele Kreise auf Dauer nicht mehr überleben können. Aber ich fürchte, wir kommen da in diesemThread vom Thema ab. Das ist der Trumpthread, bin heute der Person gegenüber ja sehr höflich, das was wir hier jetzt diskutiert haben, gehört in den anderen politischen Thread. Geändert von Matousek (07.01.2018 um 23:55 Uhr) |
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