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#81
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AW: Wider der medialen Meinungsmache
Nun, ich habe das Interview im Wortlaut nachgelesen. Scheinbar ist Höcke von seinem Pressesprecher im Stich gelassen worden. Ist natürlich deren internes Problem. Höcke schien richtig emotional aufgeladen zu sein, der Pressesprecher wollte seinen eigenen Arsch retten, indem er Höcke rettet.
Höcke hat meiner Ansicht nach menschlich reagiert. War einfach komplett durch den Wind. Was nicht dafür spricht, dass er jemals ein guter, belastbarer Politiker wird. Jemand wie Lindner hätte das so nicht mit sich machen lassen. Der eigentliche Depp bei der Nummer war Höckes Pressesprecher. Der hat nämlich bewusst versucht, den ZDF-Mann zu überreden. Höcke war einfach nur durch den Wind. Aber es schadet vor Allem Höcke. Und da ich mit der AfD meine Probleme habe, freut es mich natürlich. Mit einen anderen Politiker hätte ich vielleicht ein bisschen Mitleid. Aber Höcke hat Recht: Das mit der Zitate-Frage an seine Partei-Kollegen war nicht redlich. Das hätte es nicht gebraucht. Der ZDF-Mann war auch so gut vorbereitet.
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SL Tiger 1.8 / Andro TemperTech ALL+ / Armstrong Hikari SR7 55° 2.1 "If you open your mind too much, your brain will fall out" (Tim Minchin) |
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#82
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AW: Wider der medialen Meinungsmache
Also ich sehe das ähnlich wie crycorner. Ich denke, die wollten den Höcke voll auflaufen lasen, und das ist ihnen auch gelungen. Mit der braunen Socke Höcke trifft's natürlich den Richtigen, obwohl er in der Sache, was die Interviewfragen angeht, eigentlich recht hat. Insbsondere die Fragen an die AFD Kollegen, ob ein Zitat von Höcke oder aus "Mein Kampf" stamme, ist völlig schwachsinnig. Dieses Spiel kannst Du mit jedem x-beliebigen Politiker irgeneiner Partei veranstalten, und egal wie derjenige antwortet oder auch nicht antwortet, ist der betreffende Politiker immer gearscht. Da lässt sich immer irgendwas reinkonstruieren. Aus meiner Sicht war das eine ziemlich schwache journalistische Leistung, die Reaktion von Höcke samt Pressesprecher allerdings auf gleich tiefem Niveau.
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#83
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AW: Wider der medialen Meinungsmache
Naja bei dieser Art von Journalismus reagiert man entweder mit Sarkasmus oder man hat keine Lust sich die Scheiße zu geben.
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#84
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AW: Wider der medialen Meinungsmache
Zitat:
Das ist das eine. Aber das andere ist ja das hier: Zitat:
Denn die Frage des Journalisten ist ja eindeutig. Ist es sinngemäß aus einem Buch ihres Parteikollegen oder stammt es aus Hitlers Feder. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wie meinte der Journalist noch? Ist es noch Höcke oder schon Hitler? Und seine Parteikollegen konnten es allesamt nicht beantworten. Sollten es doch einige korrekt beantwortet haben und nur nicht erwähnt worden sein, dann wäre es Schmuddel-Journalismus. Wenn Höcke in guter Verfassung gewesen wäre, wenn Höcke das drauf hätte, was er meint, draufzuhaben, dann hätte er das Ding voll und komplett souverän in seine Richtung steuern können. Wenn...! Dann hätte er aus allem das machen können, was dem Gegenteil dessen entsprochen hätte, was daraus gemacht wurde. Zumindest hätte er den Eindruck erwecken können. Wobei, so wurde nix daraus gemacht. So hat es für sich selbst gesprochen. Ich vertraue bei dieser Aussage darauf, dass nix weggelassen wurde. Die Art, wie er dem Journalisten anschl. viel Glück beim Fortgang seiner Karriere gewünscht hat, erinnerte mich an die "DDR" und an die Türkei und deren Umgang mit unangenehmen Vertretern dieser Berufsgruppe. Man stelle sich vor, was dort anschließend mit dem Journalisten passiert wäre. Wohl mindestens = Hohenschönhausen! Wer nicht weiß, was damit gemeint ist, kann ja mal googeln. Würde sich bestimmt lohnen... |
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#85
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AW: Wider der medialen Meinungsmache
Zitat:
Und Dir ist früher hier nicht aufgefallen, das auch HIER eine bestimmte Klientel verkehrt, die GENAU diese Masche fährt. Was hat man mir den Nazi reingedrückt. Das Motto, was mir nicht in den Kram passt, oder was mich attackiert, ist automatisch als braun zu prangern, ist en vogue, hier und draussen.
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lustige Zeiten für Despoten
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#86
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AW: Wider der medialen Meinungsmache
Zitat:
Leb wohl, Demokratie, es war schön, aber kurz...
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Geh, scheiß di ned ooh... |
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#87
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AW: Wider der medialen Meinungsmache
Wenn ein Journalist tatsächlich seinen Job dann verliert ihn in diesem Land. Oder er bekommt keine Aufträge mehr. Insofern haben wir die Situation die angeblich dann mal enstehen würde schon längst.
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#88
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AW: Wider der medialen Meinungsmache
Ich habe den ersten Satz inhaltlich nicht verstanden.
Und über den zweiten Satz mach' Dir doch bitte nochmal Gedanken, wenn Du Dich damit vertraut gemacht hast, wie man in der "DDR" und der Türkei mit Leuten dieser Art umgegangen ist bzw. umgeht. Denn erst dann, so glaube ich, wissen wir beide, wovon wir reden. Nix für ungut. |
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#89
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AW: Wider der medialen Meinungsmache
Zitat:
Es geht darum, dass ein in London lebender, von Deutschland seit Jahren weit entfernter Moralapostel zu genau den Methoden greift, die er selbst massiv kritisiert, wenn ihm die Meinung nicht passt. "Wir müssen die Meinung DIKTIEREN" , formuliert im Ton der Wochenschau der 30er Jahre nenne ich einfach mal "massiv im Ton vergriffen". Wenn man ableitet dann kommt man von "diktieren" auf "Meinungsdiktatur". Was mir auf allen Seiten extrem missfällt ist dieser totalitäre Unterton. Das gilt für links genauso wie für rechts. Man "muss", es ist "alternativlos" usw., usw. Das gefällt mir nicht! Ich "muss" essen, schlafen und aufs Klo, sonst "muss" ich mal überhaupt gar nichts. Und es gibt für alles Alternativen. Nichts ist alternativlos. Auch will ich niemandem etwas diktieren und lasse mir es genausowenig. |
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#90
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AW: Wider der medialen Meinungsmache
Zitat:
Das kann sich ein Journalist schon passend schneiden. Er muss nur genügend AFD'ler fragen sie zwei mit passender Antwort findet er schon. |
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