|
|||||||
| allgemeines Tischtennis-Forum Dies ist unser Hauptforum. Hier geht es um Tischtennis allgemein und hier gehört alles rein, was nicht in die Fachforen oder sonstigen Foren passt. |
![]() |
|
|
Themen-Optionen |
|
#501
|
|||
|
|||
|
AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Zitat:
|
|
#502
|
|||
|
|||
|
AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Na dafür sind in den Sportarten andere Schwierigkeiten zu bewältigen.
Ohne nach jedem Ballwechsel zu pausieren. Und Darmstadt Spiel ich selber. Glaub mir da ist eine Beeinflussung des Gegners durchaus möglich. Natürlich in einer anderen Form. Ne ich versteh schon was du meinst. :-) |
|
#503
|
|||
|
|||
|
AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Ich habe bei Olympia sehr intensiv die LiveStreams der Sportschau genutzt und sehr viel im SocialStream gepostet.
Mein Fazit ist: Die meisten User waren der Meinung, dass die LiveStreams sehr gut waren (im Gegensatz zu den Konserven im TV) weil sie endlich mal Sport sehen konnten, der nicht nur Fußball waren. Fast jeder war von Sportarten begeistert, die sie noch nie gesehen hatten (und ja TT war auch dabei). Ich selber war z.B. von Bogenschießen und Kanu und Kajak sehr angetan. Beliebeteste Sportarten waren dabei (nach meinem Empfinden): 7er-Rugby (der Klassiker), Turnen, Schiessen (ausser Pistole - wegen Darstellung), Volleyball, Handball, Basketball, Beach-Volleyball, Hockey, Turmspringen, Tennis, Tischtennis, Rudern, Kanu, Badminton etc. Die Kernsportarten Leichtathletik, Schwimmen und Fußball spielten eher eine untergeordnete Rolle. Worauf ich aber hinaus will: Fast jeder wünscht sich von seinen Gebühren einen Sportkanal wo nur von Sportarten berichtet wird, die man sonst nur alle 4 Jahre sieht. Was spricht dagegen? Es gibt ja auch Spartenkanäle wie Arte?
__________________
Ich weiß, dass ich nichts weiß. |
|
#504
|
|||
|
|||
|
AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
|
|
#505
|
|||
|
|||
|
AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Der Artikel ist schon älter, aber so aktuell, als wäre er erst gestern geschrieben worden. Drei Aspekte des Artikels sind für mich interessant:
1. "Der Sport schafft es nicht, die Begeisterung der Hobbyspieler in einen Boom zu verwandeln, die Feierabendspieler in einen Verein zu locken. Der Sport schafft es nicht, die Begeisterung der Hobbyspieler in einen Boom zu verwandeln, die Feierabendspieler in einen Verein zu locken." ----- So ist es. Und es hören immer mehr Spieler auf, die in den 90ern oder Anfang der 2000er Spaß daran hatten. Einen Patentvorschlag habe ich nicht. Außerdem gibt es immer mehr Vereine, die sich auflösen oder zusammenschließen. Ich selbst spiele in einem solchen Verein. Noch ist er (glaube ich) sogar einer der größten in Deutschland. Aber auch hier werden die Zahlen wahrscheinlich schneller heruntergehen als man denkt. Die ganzen Regeländerungen und Umstellungen haben definitiv auch nicht geholfen. Aber es ist Fakt, dass die Begeisterung für den Sport nachlässt, obwohl Tischtennis in Deutschland allgemein ein beliebter Sport. Fast jeder hat schon mal an einem Tisch gestanden. 2. "Noch spielen Boll und Ovtcharov, derzeit der beste Deutsche, zwar, doch der Verband sieht schon jetzt eine Lücke bei den Nachwuchsspielern, die spätestens 2024 zum Problem wird." ---- Jetzt haben wir tatsächlich 2024. Die beiden spielen immer noch höchstes Niveau, das wird aber nicht ewig so gehen. Man braucht im Tischtennis aber Zugpferde. Um Leute zu gewinnen, sehe ich es nicht so dramatisch, wenn die beiden aufhören. Sie werden dem Sport ohnehin erhalten bleiben. Vom Image fände ich einen Waldner für das Tischtennis und jeden Verein überhaupt einen Gewinn, unabhängig davon, ob und was er macht (Funktionär, Trainer, Gute-Laune-Bär). Aber das ist nur eine persönliche Meinung aus den 90ern. Keine Ahnung, was der GOAT von früher macht. 3. "Tischtennis wird in Deutschland heute auf drei Arten gespielt: Spitzensport, Breitensport und Hobbyspieler." ---- Deutschland zählt seit Jahren hinter China zu den besten Nationen im Tischtennis. Ich bin überzeugt, dass das auch so bleiben wird. Aber so gewinnt man keine Leute fürs Tischtennis. Es geht nur über eine Symbiose mit dem Breitensport. Und sowohl im Spitzen- als auch im Breitensport braucht es Sponsoren. Aber es darf kein Projekt wie Neu-Ulm oder einst Hanau sein, das nach kurzer Zeit wieder eingestellt wird. Es müsste langfristig angelegt und sollte neben dem Bezahlen von Spitzenspielern auch auf den Gesamtverein ausgerichtet sein (neben Nachwuchsförderung auch so etwas wie - ich nenn es mal - "Geselligkeitsförderung"). Da braucht es viele Leute im Verein, die bereit sind zu helfen und natürlich Sponsoren, die Begeisterung für den Tischtennissport zeigen. Am besten sind auch Leute mit dabei, die selbst gespielt haben oder noch aktiv sind (am besten im Verein) und Spaß daran haben, etwas mit ihrem Geld im Tischtennis zu bewegen. Dabei ist es im Tischtennis im Vergleich zu anderen Sportarten (Handball, Eishockey - von Fußball will ich gar nicht reden) relativ günstig, Vereinen zu helfen. Das sieht man daran, dass manche Verein durch den Kauf einiger Spieler/Innen ziemlich schnell und einfach aufsteigen. Davon halte ich aber wenig bis nichts, wenn nicht auch andere Dinge wie Nachwuchs und Geselligkeit gefördert werden. Aber solche Sponsoren zu finden, die den Verein sportlich und auch "gesellschaftlich" langfristig fördern wollen und auch können, halte ich für schwierig bis sogar unmöglich. |
|
#506
|
|||
|
|||
|
AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Zum größten Teil hast du Recht, aber gerade durch die Coronazeit ist Tischtennis draußen explodiert. Und vielen reicht es eben nicht mehr draussen zu zocken und sind mittlerweile in irgendeiner Verein gegangen. Und es werden dort immer mehr. Nur innerhalb der alten Vereine sind hauptsächlich die fehlende Jugendarbeit Arbeit ein Problem was schlussendlich zu sinkenden Zahlen führen. Solange niemand den Verein umkrempeln egal in welcher Sparte sterben die kleine Vereine aus. Ohne AGs in Grundschulen ist es schon fast unmöglich Kinder zum Tischtennis zu locken. Dazu opfert dann Leute ihre Freizeit, die du erstmal haben musst. Z.b
.mein Heimatverein Bezirksoberliga gespielt, war die stärkste Sparte im ganzen Verein. Aber irgendwann war der Trainer weg und die Jugend auch. Plötzlich ging die 1 Mannschaft auseinander. Von 5 Mannschaften sind noch 2 über. Altersdurchschnitt Ü50 fast eigentlich schon ü60. Ein sinkendes Schiff |
|
#507
|
|||
|
|||
|
AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
solange man es innerhalb der Vereine nichteinmal schafft, den Großteil der Mitglieder für die Heimspiele der ersten Mannschaft zu begeistern braucht man sich aus meiner Sicht auch nicht der Illusion hingeben, dass Leute ohne konkreten Bezug zum Verein sich am Wochenende in die Hallen verirren
Das gipfelt dann in praktisch leeren Hallen bei Top besetzten Pro Tour Turnieren - ich komme aus Wien und kann mich erinnern, dass das letzte Turnier in der Schlager Academy besser besetzt war als jede WM und zum Finale waren dann vielleicht 200-300 Menschen in der Halle, wenn man alle Mitarbeitenden mitzählt (und das in unmttelbarer Nähe zu Wien, mit knapp 2 Millionen Einwohnern)
__________________
für neuen Monitor bohren sie hier ---> [x] |
|
#508
|
|||
|
|||
|
AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Zitat:
Wer im Park spielt begreift Tischtennis nicht unbedingt als Sport sondern als Freizeitbeschäftigung. Wir haben ein Imageproblem. Und der Profisport taugt nicht als Zugpferd. Aus Laiensicht zu kurze Ballwechsel und die Dominanz der Chinesen bei den wirklich wichtigen Turnieren verhindern es. (Was man den Spielern natürlich nicht vorwerfen kann.) In meinem Landesverband hatten die zahlreichen Erfolge des Bundesligisten keinerlei Auswirkungen auf den Mitgliederrückgang. |
|
#509
|
||||
|
||||
|
AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Es ist etwas abstrakt, aber für mich erfordert die Bewältigung der Herausforderungen im Tischtennissport eine ganzheitliche Herangehensweise. Oder anders: Eine umfassende Strategie zur Förderung des Tischtennissports ist für mich zur Zeit nicht erkennbar. Zwar gibt es Massnahmen, die hier detailiert genannt und diskutiert worden sind, deren Zusammenspiel für mich nach wie vor aber nicht erkennbar ist.
Die Förderung der Breite des Sports, die Sicherstellung finanzieller Unterstützung, die Anpassung an zeitgemäße Trends und die aktive Beteiligung verschiedener Interessengruppen sind aus meiner Sciht entscheidend für eine nachhaltige Veränderung. Leider fehlen mir hier kreativere Lösungsansätze, die sich schrittweise z.B. in einem Pilotprojekt umsetzen lassen.
__________________
Gruß, Duque Geändert von Duque (31.01.2024 um 13:33 Uhr) |
|
#510
|
|||
|
|||
|
AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Tischtennis im Verein war noch nie was für die Massen.
Das war vor Jahrzehnten schon so, die Top Sportart bei Jugendlichen war es nie und inzwischen sind anderen Trendsportarten dazugekommen. Und ein Großteil der jungen Spieler unterbricht spätestens mit Studium und Job seine Karriere, um später wieder einzusteigen. Tischtennis ist eben nur eine von vielen Sportarten. |
![]() |
| Lesezeichen |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Verträgt sich Tischtennis mit Tennis? | talentfrei³ | Technik - Taktik - Training - Vorsätze und Zielerreichung | 28 | 01.05.2017 15:11 |
| Wer kennt sich RICHTIG im Tischtennis aus? Wo sind DIE Spezialisten? | Matthias Landfried | allgemeines Tischtennis-Forum | 6 | 13.12.2005 14:23 |
| Wie ändert sich das Tischtennis, wenn das FK verboten wird ??? | fird | Schiedsrichter- und Regelbereich & Rechtliches | 49 | 30.06.2005 10:20 |
| TSV Gräfelfing hat sich für die neue Tischtennis-Saison verstärkt | D.G. | Bayern allgemein | 22 | 25.04.2003 09:51 |
| Tischtennis-Bundesliga reformiert sich: Ab 2003 als GmbH | D.G. | allgemeines Tischtennis-Forum | 1 | 08.03.2002 14:37 |
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 03:22 Uhr.









