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  #10771  
Alt 16.02.2024, 17:57
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radeberger radeberger ist offline
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)

Zitat:
Zitat von Glücksball Beitrag anzeigen
Und das macht Dir keine Sorgen, dass eine AfD nicht mit Lösungen, sondern nur mit dumpfem Populismus aufwartet ("Grenzen dicht machen!!!1^1^1")? Ich will nicht daran glauben, dass die Unzufriedenheit mit der jetzigen Regierung zwangsläufig dazu führt, dass diese Typen an die Macht kommen. Wir werden es sehen.
https://www.tagesspiegel.de/politik/...-11212102.html

Im Moment sehe ich ehr Faeser mit ihrem Verdachtsgesetz als eine Gefahr für freie Meinungsäußerung und Demkratie ... das richt irgendwie streng nach Guantanmo.

Zitat:
Zitat von Glücksball Beitrag anzeigen
Im Moment hat die AfD im Bund immer noch keine Machtoption.
Dafür wird Bodo wahrscheinlich im Herbst dann endgültig abdanken, regierungsunfähig ist er ja jetzt schon.

Sieht dann nach einer CDU Minderheitsregierung von Höckesgnaden aus und würde den Bundesrat blockieren.

Mit steigenden wirtschaftlichen Verlusten wird sich im Osten blauer Block herausbilden, für Kretschmer in Sachsen sieht es auch nicht gut aus.

Erinnert mich an die USA
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Geändert von radeberger (16.02.2024 um 18:02 Uhr)
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  #10772  
Alt 16.02.2024, 18:03
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Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Auf dem falschen Fuss erwischt?
Nein, aber ich hasse derart laut vorgetragenen Unfug und versuche, ihn bei Themengebieten, bei denen ich über entsprechende Kenntnis verfüge zu widerlegen.


Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Bei einer 50 Jahre alten Ranzbude, wo sowieso alles gemacht werden muss, da mag es sich noch halbwegs rechnen.
Meine *Bude* ist annähernd so alt, ranzig ist sie allerdings nicht. Interessant ist ja eben die Frage, ob solche Häuser abzureißen sind oder mit überschaubarem Aufwand zukunftsfähig gemacht werden können. Das ist eine offen geführte Diskussion, schließlich ist die graue Energie für den Neubau ebenso zu berücksichtigen wie die Entsorgung/das Recycling der alten Baustoffe. Daher ist ein Erhalt grundsätzlich zunächst vorzuziehen, darin besteht weitestgehende Einigkeit.
Die Auffassungen drehen sich diesbezüglich gerade , eben u.a. aufgrund der Erfahrungen mit und Effizienzsteigerungen bei Wärmepumpen im Altbau. Der MFH-Bestand wird ohnehin in großen Teilen ertüchtigt werden müssen, weil ein Abriss und anschließender Neubau im bewohnten Bestand kaum möglich ist.
EFH aus den Dreißigern bis Sechzigern werden allerdings hier aktuell noch oft abgerissen. Marktwert ist Bodenrichtwert - Abrisskosten. Es gibt allerdings auch für diese Alterskohorte gute Sanierungsbeispiele, die preislich deutlich unterhalb eines Neubaus bleiben.

Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
CO2 technisch ist das auch lächerlich. Das ganze funktioniert nur richtig gut mit Fußbodenheizung. Dafür musst du den Estrich neu machen und deine CO2 Bilanz ist komplett für die nächsten 50 Jahre im Eimer.
Du bist also nicht einmal bereit, das von mit Geschriebene und von Dir Zitierte vorher zu lesen, Respekt!
Ich bleibe dabei, dass Du keine Ahnung hast, über was Du hier schreibst. Übelstes Taubenschach.
In meinem Haus sind ausschließlich Heizkörper, nix FBH. Meine Heizkurve hat eine Neigung von 0,9, die WP macht eine Vorlauftemperatur von 40 Grad bei Null Grad außen und 48 Grad bei -10. Vielleicht sagt Dir irgendetwas davon was.
Jahresarbeitszahl >=3,5
Du plapperst irgendetwas nach, was Dir einer der regelmäßig bei Dir zum Rapport erscheinenden Firmenchefs, Chefärzte und Vorsitzenden der Anwaltskammern einflüstert. Oder kommt es von KKR-Springer? Ok, polemisch, gestehe ich.
Es braucht eben ganz überwiegend keine neuen Heizkörper, bestenfalls einzelne müssen evt vergrößert werden.
Meine CO2-Bilanz?
Ginge für jedes Haus ab ca meinem Baujahr analog:
Die WP verbraucht knapp 4000 kWh/a.
Exakt mit dem jeweiligen Verbrauch und Autarkiegrad p.M. gerechnet und den für den Monat ermittelten CO2-Emissionen aus dem Strommix laut Fossilbude electricitymaps (ungünstig für EE) ergibt sich für meine Wärmepumpe ein CO2-Ausstoß von
1,008 t 2023
2t wären es ohne PV
3,680 t bei einer Gasheizung mit Emissionswerten von *Zukunft Gas* (Lobbyverband) gerechnet.
Häuser bis ca zur Jahrtausendwende sind im Standardbau nicht wesentlich besser, leider. Energie war eben immer zu billig und daher KfW 85/70 usw kurzfristig nicht als lohnend erscheinend. Der Vorteil dieser Häuser für die energetische Ertüchtigung liegt aber in der häufig verbauten FBH, die mit den niedrigeren VL-Temperaturen die JAZ der Wärmepumpe weiter verbessert. Zusätzlich liegen die Fenster im Regelfall irgendwo bei U1,5-1,7, kein akuter Handlungsbedarf.

Achja, bevor das nun kommt: meine PV hat ihren CO2-Rucksack nach 2 Jahren genullt. Kämen die Module aus Europa, besser D, wäre es ein Jahr gewesen.

Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Und finanziell?

Bei einer ollen Ranzbude spart man sicher etwas, aber ab Baujahr 90-95 sind alle Häuser in der Regel so gut abgedämmt, da stellst du die Gasheizung in zwei Zimmern auf "1", lässt die Türen auf und die Bude ist warm.
Warum so eine Übertreibung? Du weißt es einfach nicht, also wird irgendwas in den Raum geworfen. Wie gesagt, belies Dich und dann siehst Du, dass Häuser aus den Neunzigern ohne Anpassungen häufig ebenfalls bei 100-130 kWh/m2 p.a. liegen. Zu dem Quatsch mit den Raumthermostaten sage ich nichts.


Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Aber darum ging es gar nicht. Es geht nur um den reinen Nutzwert.
Ok, zur Absicherung mal kurz nen Strohmann installiert, schwach. Wenn Du etwas anderes ansprechen willst, würde ich das auch tun und nicht im Brustton der Überzeugung Unsinn ins Forum schreiben.
Im Sinne des Nutzwertes empfehle ich ein offenes Feuer im Wohnzimmer, macht auch warm.


Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Anders wäre das vielleicht mit Atomstrom, der dann so billig wäre, dass du quasi umsonst fährst/heizt etc..
Ich befürchte, das ist Dein Ernst. Darfst Dir gerne den Endverbraucherpreis in F ansehen zum Thema billiger Atomstrom. Dieser Quatsch hört einfach nie auf.
Aber klar, das Handelsblatt befragt Daniel Stelter, Makroökonom ohne irgendeine Ahnung vom Strommarkt, der dann auch das hohe Lied der AKWs singt. So hält man das tote Pferd weiter aufrecht. Ist so schön schrill und verkauft sich gut.

Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Für dich mag es sich gerechnet haben, weil anscheinend sowieso alles fällig war. Ein absoluter Ausnahnefall.
Du kannst lesen, dass die relevanten Investitionen in die Wärmepumpe bei 13000* lagen. Das sähe jetzt nicht anders aus, nachdem sich die ekligen Mitnahmeeffekte von 2023 wieder halbwegs gelegt haben.
Das rechnet sich für sehr viele, da eine Heizung auf 20-30 Jahre ausgelegt ist (ja, auch Wärmepumpen halten, wenn sie wegen Falschauslegung nicht ständig takten) schon allein über den CO2-Preispfad und den ab 2027 greifenden ETS2 für den Gebäudebereich. Fossil zu heizen wird dann sukzessive erheblich teurer werden. Lässt sich leicht rechnen: 100*/t CO2 bedeuten ca 2Cent mehr/kWh Gas. Wenn die Heizung ohnehin fällig ist, ergeben sich für ein EFH bei einer Luftwasserwärmepumpe Mehrkosten von vielleicht 6000*.
Der Mehrpreis für Gas ggü meiner WP liegt bei den Zahlen weiter oben also bei 268* p.a. nur über den CO2-Preis, macht also auf zwanzig Jahre 5360*. Wohlgemerkt, nur CO2-Preis, nicht Energiekosten. Sind die 100* eine erwartbar langfristige Größe? Lässt man den ETS laufen, gehen die von mir gelesenen Quellen von deutlich höheren Preisen aus. Wird es so kommen (Wahlen, politisches Klima)? Keine Ahnung.

Finde ich das richtig? Allerdings, bin ja kein Klimakrisenleugner. Brauchen wir zum Ausgleich ein Klimageld o.ä.? Wohl wahr, mit Grünen und SPD wäre das auch so.

Zudem gibt es aus meiner Sicht eben keinerlei Alternative zum Umbau auf eine Stromwirtschaft. Nur das können wir einigermaßen selbst und halbwegs unabhängig machen. Fossile Energie hält D in Abhängigkeit, Atomkraft in relevantem Umfang käme viel zu spät, passt gar nicht zu EE, bei der zusätzlich Spitzenlastkraftwerke benötigt werden und hat zudem ebenfalls das Versorgungsproblem.

Geändert von User 1878 (16.02.2024 um 18:20 Uhr)
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  #10773  
Alt 16.02.2024, 18:33
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)

Zitat:
Zitat von Petar Beitrag anzeigen
Ja, da hast du schon wieder Recht.
Ich bin leider zu naiv und ich habe mich wohl von Kyuss beeinflussen lassen. Jetzt sind wir beide gegen Corona geimpft und vertrauen FOCUS-Magazin. Wir kommen wir nur da raus?
Und schon wieder falsch gefolgert. Nicht jeder Artikel im Focus muss zwingend falsch sein. Sonst wäre es ja einfach und man könnte immer das Gegenteil annehmen.
Und natürlich wird man auch in seriösen Medien manchmal fragwürdige Beiträge sehen (s. z. B. "Die Akte Aluminium", die arte ohne weiteren Kommentar gezeigt hat). Also viele Medien aus unterschiedlichen Richtungen konsumieren. Aber Springer-Medien kann man schadlos ignorieren. Wenn sie mal richtig liegen, schreibt das auch jemand anderes.
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  #10774  
Alt 16.02.2024, 18:43
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Zitat:
Zitat von radeberger Beitrag anzeigen
https://www.tagesspiegel.de/politik/...-11212102.html

Im Moment sehe ich ehr Faeser mit ihrem Verdachtsgesetz als eine Gefahr für freie Meinungsäußerung und Demkratie ... das richt irgendwie streng nach Guantanmo.
Mal nicht überdramatisieren, aber ja, solche Gesetze sind immer kritisch. Insbesondere, da sie einen mögliche Regierungswechsel meistens nicht mit einkalkulieren. Aber wirklich neu sind solche Dinge nicht, ob Radikalenerlass oder bayrische Sicherungsverwahrung. Alles grenzwertig.

Zitat:
Zitat von radeberger Beitrag anzeigen
Dafür wird Bodo wahrscheinlich im Herbst dann endgültig abdanken, regierungsunfähig ist er ja jetzt schon.

Sieht dann nach einer CDU Minderheitsregierung von Höckesgnaden aus und würde den Bundesrat blockieren.

Mit steigenden wirtschaftlichen Verlusten wird sich im Osten blauer Block herausbilden, für Kretschmer in Sachsen sieht es auch nicht gut aus.

Erinnert mich an die USA
Das ist kaum vergleichbar. Viele Gesetze müssen nicht durch den Bundesrat, weitere Gesetze könnte man aufteilen, sodass nur ein Teil durch den Bundesrat muss (was ggf. dann nicht einfach für die Länder ist, solche Gesetze abzulehnen, wenn sie finanzielle Vorteile bringen). Auch sind wir von einer AfD-Mehrheit in den Ländern ja weit entfernt. In vielen Fällen wären sich die Regierungsparteien im Land nicht einig, und man müsste sich enthalten.
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  #10775  
Alt 16.02.2024, 18:53
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Zitat:
Zitat von Glücksball Beitrag anzeigen
Was willst Du denn damit sagen? Ist die AfD nicht rechts?


Eine arg simple Opferpose. "Plötzlich in die rechte Ecke geschubst" my ass! Was hat derjenige denn gesagt, dass man ihn geschubst hat? Auch kann man politisch "rechts" sein, ohne dass das alleine ein (allgemein akzeptierter) Makel wäre. Rechtspopulismus und -radikalismus gehen eben deutlich darüber hinaus.
Es stimmt allerdings, dass man vorsichtig sein sollte, Menschen nicht zu sehr in eine Schublade zu stecken. Wer aber immer nur mit Aussagen aus einer politischen Richtung auffällt, der darf sich auch nicht wundern.


Und das macht Dir keine Sorgen, dass eine AfD nicht mit Lösungen, sondern nur mit dumpfem Populismus aufwartet ("Grenzen dicht machen!!!1^1^1")? Ich will nicht daran glauben, dass die Unzufriedenheit mit der jetzigen Regierung zwangsläufig dazu führt, dass diese Typen an die Macht kommen. Wir werden es sehen. Im Moment hat die AfD im Bund immer noch keine Machtoption.
Ich will damit sagen, dass ich gleichzeitig für Klimaschutz sein kann und gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik. Das heißt, ich kann verschiedene Meinungen in beide Richtungen haben. Es mag sein, dass du das zu links und rechts zuordnen kannst, aber du kannst jemanden damit nicht direkt einer Partei zuordnen.
Aber momentan ist die Stimmung so, dass sobald du sagst, "ich bin dagegen das alle Flüchtlinge aufgenommen werden" du als AFD'ler und Rechtsradikal hingestellt wirst. Und genau das ist ein riesen Problem, weil sich Menschen dann nicht mehr trauen Dinge auszusprechen.
Ganz ehrlich mache ich mir mehr sorgen darüber was unsere aktuelle Regierung verzapft, das Unternehmen abwandern, die Kosten hochgehen usw. Das wie gesagt ist der Grund für die AFD.
Und wenn eine Nancy Faeser gegen Rechts schießt und gegen Rechtsradikal vorgehen will, muss sie das ebenso deutlich gegen Linksradikale tun. Der Aufruf von Linksradikalen aus Berlin der hier ja schon gepostet wurde ist da sehr eindeutig.
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  #10776  
Alt 16.02.2024, 19:07
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Zitat:
Zitat von Marvin42 Beitrag anzeigen
Ich will damit sagen, dass ich gleichzeitig für Klimaschutz sein kann und gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik. Das heißt, ich kann verschiedene Meinungen in beide Richtungen haben. Es mag sein, dass du das zu links und rechts zuordnen kannst, aber du kannst jemanden damit nicht direkt einer Partei zuordnen.
Korrekt, daher meine Bemerkung zu den Schubladen.

Zitat:
Zitat von Marvin42 Beitrag anzeigen
Aber momentan ist die Stimmung so, dass sobald du sagst, "ich bin dagegen das alle Flüchtlinge aufgenommen werden" du als AFD'ler und Rechtsradikal hingestellt wirst. Und genau das ist ein riesen Problem, weil sich Menschen dann nicht mehr trauen Dinge auszusprechen.
Quark. Ich habe hier auch schon geschrieben, dass es im Moment zu viele sind. Niemand hat mich dafür als "rechts" eingestuft. Aber wenn jemand zu solchen Statements auch sonst die populären Themen auf der Linie der AfD vertritt, dann wird da schon mal eine (vorläufige) Einstufung draus. Lebbe geht weiter?

Zitat:
Zitat von Marvin42 Beitrag anzeigen
Ganz ehrlich mache ich mir mehr sorgen darüber was unsere aktuelle Regierung verzapft, das Unternehmen abwandern, die Kosten hochgehen usw. Das wie gesagt ist der Grund für die AFD.
Ein sehr schlechter Grund. Die Regierung kann für viele Effekte relativ wenig (Putin dreht das Gas ab -> Energie wird teurer). Andere Faktoren (CO2-Preis) sind auf EU-Ebene beschlossen und zwar mit der Europäischen Volkspartei, der größten Partei im EU-Parlament. Kaum zu glauben, welche Parteien aus Deutschland da drin sind (in der EVP), wenn man jetzt ihre Aussagen so liest...

Zitat:
Zitat von Marvin42 Beitrag anzeigen
Und wenn eine Nancy Faeser gegen Rechts schießt und gegen Rechtsradikal vorgehen will, muss sie das ebenso deutlich gegen Linksradikale tun. Der Aufruf von Linksradikalen aus Berlin der hier ja schon gepostet wurde ist da sehr eindeutig.
Die geplanten Gesetze lassen sich auf Linksradikale genauso anwenden wie auf Rechtsradikale. Meinst Du, die schreiben die konkrete politische Ausrichtung ins Gesetz? Trotzdem bin ich da auch skeptisch, dass es eine gute Idee ist.
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  #10777  
Alt 16.02.2024, 19:19
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Zitat:
Zitat von Glücksball Beitrag anzeigen
Korrekt, daher meine Bemerkung zu den Schubladen.


Quark. Ich habe hier auch schon geschrieben, dass es im Moment zu viele sind. Niemand hat mich dafür als "rechts" eingestuft. Aber wenn jemand zu solchen Statements auch sonst die populären Themen auf der Linie der AfD vertritt, dann wird da schon mal eine (vorläufige) Einstufung draus. Lebbe geht weiter?


Ein sehr schlechter Grund. Die Regierung kann für viele Effekte relativ wenig (Putin dreht das Gas ab -> Energie wird teurer). Andere Faktoren (CO2-Preis) sind auf EU-Ebene beschlossen und zwar mit der Europäischen Volkspartei, der größten Partei im EU-Parlament. Kaum zu glauben, welche Parteien aus Deutschland da drin sind (in der EVP), wenn man jetzt ihre Aussagen so liest...


Die geplanten Gesetze lassen sich auf Linksradikale genauso anwenden wie auf Rechtsradikale. Meinst Du, die schreiben die konkrete politische Ausrichtung ins Gesetz? Trotzdem bin ich da auch skeptisch, dass es eine gute Idee ist.
Lebbe geht weiter, genau. Mir persönlich ist es ziemlich Schnuppe was wer von mir denkt. Ich höre aber genau diese Aussagen von Kollegen und Freunden, dass man ja kaum noch was sagen kann, um nicht gleich was um die Ohren zu bekommen. Und das ist bedenklich.
Bezüglich Faeser bin ich der Meinung, dass es von ihrer Seite populistisch war an dieser Stelle ganz konkret die AFD zu nennen Ist gerade In und kam ihr gelegen. Eine entsprechende große Aussage kam in die andere Richtung natürlich nicht von ihr. Hier wird natürlich ebenfalls vorgegangen, nur eben nicht mit großen Sprüchen.

Das die jetzige Regierung für vieles nichts kann geb ich dir Recht. Es trägt aber alles dazu bei. Komplett Katastrophale Kommunikation, der Kanzler der kein Kanzler ist, einige Blamieren sich und streiten nur miteinander. Trägt alles dazu bei. Und wenn eben zu den Problemen ebenfalls keine Lösungen kommen, was kommt wohl dann, dann wählen Menschen anders.

Geändert von Marvin42 (16.02.2024 um 19:30 Uhr)
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  #10778  
Alt 16.02.2024, 19:28
Glücksball Glücksball ist offline
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Zitat:
Zitat von Marvin42 Beitrag anzeigen
Lebbe geht weiter, genau. Mir persönlich ist es ziemlich Schnuppe was wer von mir denkt. Ich höre aber genau diese Aussagen von Kollegen und Freunden, dass man ja kaum noch was sagen kann, um nicht gleich was um die Ohren zu bekommen. Und das ist bedenklich.
Das ist aber vielfach nur das "das wird man ja noch sagen dürfen" und die instrumentalisierte Opferpose.

Zitat:
Zitat von Marvin42 Beitrag anzeigen
Bezüglich Faeser bin ich der Meinung, dass es von ihrer Seite populistisch war an dieser Stelle ganz konkret die AFD zu nennen Ist gerade In und kam ihr gelegen. Eine entsprechende große Aussage kam in die andere Richtung natürlich nicht von ihr. Hier wird natürlich ebenfalls vorgegangen, nur eben nicht mit großen Sprüchen.
So so. Kannst Du mal die 20%-Partei auf der linken Seite nennen, die teilweise extremistisch ist und gerne den Parteienstaat abschaffen möchte? Es ist nicht alles "both sides". Im Moment sind die Linksradikalen eben kaum relevant.
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  #10779  
Alt 16.02.2024, 19:45
User 173216 User 173216 ist offline
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Und die Rechten und Rechtsradikalen und Rechtsextremisten drehen die Worte um und fabulieren von einer Gefahr von links. Die Mitte ist halt nicht mehr so rechts, wie sie früher war.

Vieles von dem, was die AFD und Konsorten sagen, dürfte so nicht gesagt werden, weil es sich von der FDGO unterscheidet und wie hier schon vielfach erwähnt rechte Hetze ist.
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  #10780  
Alt 16.02.2024, 19:52
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Zitat:
Zitat von Glücksball Beitrag anzeigen
Das ist aber vielfach nur das "das wird man ja noch sagen dürfen" und die instrumentalisierte Opferpose.


So so. Kannst Du mal die 20%-Partei auf der linken Seite nennen, die teilweise extremistisch ist und gerne den Parteienstaat abschaffen möchte? Es ist nicht alles "both sides". Im Moment sind die Linksradikalen eben kaum relevant.
Wenn du einen Tesla in Berlin fahren würdest, wärst du vielleicht begeistert wenn sie sich hinstellt und genauso deutlich sagt, dass man gegen diese Gruppierung mit allen Mitteln vorgehen muss. Kaum relevant darfst mal den Leuten sagen die diese Gewalt abbekommen.
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