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#2201
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AW: Stiga-Hölzer im Wandel der Zeit
Zitat:
Egal, was du gestern Abend zu dir genommen hast, bevor du diese Aussage hier verfasst hast - lass es in Zukunft lieber. Oder warst du einfach übermüdet (um 01:48 Uhr gepostet)?
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#2202
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Zitat:
'SDC', ' 'Cogito' und 'THCB' habe ich oben in meine Mutmaßung nicht miteinbezogen. ![]() Auf zwei Emailanfragen vom vergangenen Montag an die TT-Manufaktur und auch an Soulspin zur prinzipiellen Machbarkeit eines solchen Aufbaus in der gewünschten Größe - mit angehängten Fotos von meinem Rohling - habe ich bislang bedauerlicherweise keinerlei Rückmeldung erhalten. Ein mir bekannter Regionalligaspieler hatte vor fünf oder sechs Jahren mal bei Soulspin zu einem Sondermodell in ähnlich extremer Übergröße mit einem relativ exotischen Aufbau nachgefragt und immerhin die abschreckende Antwort bekommen, dass der Preis dafür weit über der sonst üblichen Kalkulation liegen würde. Vielleicht habe ich mit - zugegeben geschätzten - 350 Ocken etwas zu hoch gegriffen. Die aktuellen Ladenpreise für die beiden erwähnten Nittaku-Modelle könnten aber durchaus als grobe Richtschnur dienen. ............. ![]() ´
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) Geändert von Rieslingrübe (03.07.2024 um 20:02 Uhr) |
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#2203
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Zitat:
Bei meiner Prager Bratpfanne handelt es sich wie gesagt nicht um ein Vollholz, sondern um einen 5+2 Aufbau mit zwei dünnen Carbon-Schichten über dem Kern. Zusätzlich zu den exotischen Holzfurnieren und den damit verbundenen höheren Einkaufspreisen in der Rohstoff-Beschaffung stellt eine XXL-Übergröße für viele Hersteller ein nicht zu unterschätzendes 'Produktionsproblem' dar. Beispiel Soulspin: Die haben ja lobenswerterweise bei Youtube und anderswo ein paar durchaus aufschlussreiche Videos zum Fertigungsprozess reingestellt, in denen das Team den Einsatz verschiedener Werkzeuge und Maschinen anschaulich demonstriert. Die im Hause Soulspin verwendete Multipresse scheint mir allerdings hauptsächlich auf kompakte bis mittelgroße Schlägerblätter ausgelegt. Um einen Rohling in der Übergröße, wie ich ihn aus Tschechien erhalten habe, zu liefern, bräuchte es wohl eine etwas großzügiger dimensionierte Presse. Falls dort in der Werkstatt jedoch nur die in den Videos verwendete Pressmaschine steht, dann wären sie technisch womöglich gar nicht in der Lage, das gewünschte Format herzustellen. Auch bei Tamasu Butterfly tut man sich mit manchen Übergrößen schwer, denn dies ist für die Werkstattmitarbeiter oftmals mit einem beträchtlichen Mehraufwand an Arbeitszeit verbunden. (Fräse neu einstellen; justieren und umprogrammieren etc.) In den 90er Jahren hatte ein Mannheimer Mannschaftskollege während eines Auslandssemesters in Tokio vor Ort Kontakt zur Butterfly-Zentrale aufgenommen und nach der Möglichkeit gefragt, eine Großblatt-Version vom Viscaria und vom Gergely Tamca Carbon zu bekommen. (Beide Modelle mit einer gewünschten Blattgröße von 170 x 158 mm - Gewicht jeweils um die 110 Gramm). Butterfly konnte diese Kundenanfrage befriedigen - aber pro Holz wurde zusätzlich zum normalen Kaufpreis ein Aufschlag von 120 Dollar berechnet. Ich selber hatte das Butterfly Muttergeschäft in Japan mal im vergangenen Herbst angeschrieben und nach einem extra großen (172 x 160) und extra schweren (zwischen 110 und 115 Gramm) Innershield Layer gefragt. Antwort: technisch machbar - aber nur zu einem VK von 300 Dollar plus Versand plus Zollgebühren... ![]() ´
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) Geändert von Rieslingrübe (03.07.2024 um 18:56 Uhr) |
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#2204
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Hab vor vier Tagen mal mit dem Soulspin-Team telefoniert (eine sehr nette, hilfsbereite & kompetente Truppe). Die haben in ihrer Fachwerkstatt tatsächlich keine ausreichend große Presse, um einen Rohling im gewünschten XXL-Format herzustellen. Eine solche Übergröße wird bei vielen Hölzerbauern vermutlich ein KO-Kriterium sein. (Die TT-Manufaktur hat jedenfalls bis heute nicht geantwortet - und auch der vor sieben Tagen auf Englisch angeschriebene Macher von SDC hüllt sich bislang in Schweigen.) In einem etwas reduzierten Format wäre es bei Soulspin unter Umständen möglich. Doch gerade auch das hohe Wunschgewicht des 5+2 Rohlings ohne Griffschalen in Verbindung mit einem seeehr dünnen Schlägerblatt (4,9 bis maximal 5,0 mm) ist für einen Hersteller eine beträchtliche Herausforderung. Bei einem 5+2 Aufbau mit einer Blattdicke von 5,3 oder 5,4 oder 5,5 mm aufwärts lässt sich das angestrebte hohe Gewicht deutlich einfacher und mit einer weniger exotischen Furnierholzauswahl erreichen. ![]() ´
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) Geändert von Rieslingrübe (12.07.2024 um 20:06 Uhr) |
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#2205
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AW: Stiga-Hölzer im Wandel der Zeit
Ich glaube, ich habe schlicht und einfach dein Problem nicht verstanden. Da gab es also mal jemanden, der relativ ungewöhnliche Holzfurniere zu einem sehr großen Rohling verklebt hat, den sich jeder nach seinen eigenen Wünschen auf jede beliebige Größe verkleinern und Griffschalen aufkleben konnte. So weit so gut.
Bislang gehe ich davon aus, dass wirklich JEDER den Rohling auch tatsächlich verkleinert hat und niemand ihn in Originalgröße gespielt hat. Warum reicht dann ein "etwas reduziertes Format" nicht aus, wenn ihn doch ohnehin jeder verkleinert. Du selbst schreibst von einer "anvisierten Größe von 168 x 156". Das von dir ergatterte Holz hatte die Maße 183 x 170. Sagen wir, der Rohling hätte dann vielleicht das Format 200 x 200 gehabt. Um deine Wunschmaße zu realisieren, reicht aber doch schon ein Format von 170 x 160, was meines Erachtens kein Problem für die genannten Holzbauer sein sollte, da das ja nicht so weit von den üblichen Abmessungen eines DEF-Holzes entfernt ist. Warum ist es dir also so wichtig, einen noch größeren Rohling produzieren zu lassen, obwohl das anscheinend komplizierter (und damit teurer) ist, solche Übergrößen zu produzieren. Je größer der Rohling, desto teurer und um so größer der "Abfall". Ein Rohling, der größer ist als die verfügbaren Beläge, macht doch eigentlich gar keinen Sinn, oder? |
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#2206
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Zitat:
Doch, dies ist durchaus sinnvoll. Denn um einen Rohling auf die von mir aktuell verwendete Blattgröße von 172 x 159 zu verkleinern, ist es von Vorteil, außen rum zirka 10 Millimeter "Spielraum" zum Bearbeiten zu haben. Dies hat mir auch das Soulspin-Team bestätigt: Die schneiden einen Rohling - inbesondere dann, wenn in einem Aufbau exotische/spröde Holzsorten verwendet werden - im Unfang möglichst einen Zentimeter größer als die später anvisierte Schlägerblattgröße, um danach beim Zurechtschleifen noch auf etwaige 'Materialauffälligkeiten' (Mikrorisse am Rand sind nach dem Aussägen manchmal vorhanden) reagieren zu können. Auch bei einer finalen Blattgröße von "lediglich" 168 x 156 mm würde es mit dem dazu benötigten Rohling eng. Ab einer Blattgröße von 165 x 156 wäre ein dazu passender, etwas größerer Rohling demnach mit der Soulspin-Presse wohl machbar. Die zweite Hürde in der Herstellung liegt wie gehabt in dem sehr hohen Wunschgewicht in Verbindung mit der äußerst geringen Blattdicke. Als ich bei Tamasu Butterfly in Japan vergangenes Jahr mal wegen einem besonders schweren Innershield Layer anklopfte (siehe weiter oben), hatten die mir erklärt, dass es bei diesem 5+2 Modell (ab Werk mit einer Semi Large-Blattgröße von 166 x 155 mm) in einer exakten Dicke von lediglich 5,1 mm deutlich schwieriger sei, einen außergewöhnlich schweren 'Ausreißer' herauszuselektieren - um rund 10 Gramm über dem Durchschnitt zu landen, müsste man unter Umständen 500 Exemplare auswiegen, um tatsächlich eines zu finden.... ![]() ´
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) Geändert von Rieslingrübe (13.07.2024 um 20:25 Uhr) |
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#2207
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AW: Stiga-Hölzer im Wandel der Zeit
Nur mal so zu deiner Info, alle Evolution Beläge von Tibhar sind 178/179 x 167/168 mm geschnitten
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#2208
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Interessant, danke für die Info. Hatte bei Tibhar vor drei Wochen mal nachgefragt und die Antwort erhalten, dass Vari Spin & Speedy Spin auf jeden Fall passen würden - und dass der Super Defence 40 in der Länge etwas zu kurz wäre. Hatte - um Gewicht zu sparen - den Super Defence 40 mit 0,5er Schwamm ursprünglich als Rückhandbelag erwogen. Hab mich nun jedoch für einen Yasaka Mark V in 1,0 mm entschieden. Die größtmögliche Gewichtsersparnis auf der Rückhandseite wäre wohl mit einem Ox-Noppen-Außen-Belag möglich. Dies probiere ich vielleicht irgendwann später mal aus... ![]() ´
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) |
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#2209
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AW: Stiga-Hölzer im Wandel der Zeit
Zitat:
Was du noch in Betracht ziehen kannst bei diesen Belagstypen: Hikari SR7 vom Armstrong. In der Regel 175/176x168 und in "dünnen" Schwammstärken zu haben Geändert von masl83 (14.07.2024 um 11:49 Uhr) |
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#2210
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Unten ein überdurchschnittlich dickes, schnelles und schweres Johansson Holz von 1972/73: - Blattgröße: . 162 x 153 mm - Blattdicke: . 5,75 mm - Gewicht mit dünnen Vintage-Belägen: . 180 Gramm Da die ausgetrockneten Vintage-Lappen zumeist 35 bis 40 g pro Seite auf die Waage bringen, dürfte das Holzgewicht bei ~ 105 Gramm liegen. ![]() ...... Jo '73 a.jpg ...... Jo '73 b.jpg ...... Jo '73 c.jpg .................
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