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| Fitness - Ernährung - Psyche - Gesundheit - Verletzungen Keine Ausdauer? Unbeweglich? Übergewicht? Verletzt? Der Körper muss nun mal mitspielen (auch mental), daher geht es hier um Training (abseits des Tisches), Krafttraining, Workouts, Mindset, Rezepte, Tipps für Body & Seele, usw. |
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Themen-Optionen |
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#121
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Mentales Training
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drive and live-tt Geändert von drive-tt (03.09.2025 um 10:21 Uhr) |
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#122
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AW: Mentales Training
Das mentale war bei mir auch immer ein großer Faktor. Ich war definitiv eine Art Trainingsweltmeister und im Spiel hatte ich dann zittrige Händchen. Generell sobald es ernst wurde, also auch bei Vereinsmeisterschaften.
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#123
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AW: Mentales Training
noch besser für Dich und für Deine Verein: Jugendtraining machen. :-) Wenn Du es gewohnt bist, mit 10 Kindern in der Halle zu sein, dann kann am neben Nachbartisch eine Atombombe einschlagen und es stört Dich nicht.
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#124
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AW: Mentales Training
Zitat:
Es geht um die Kunst der entspannten Konzentration. Wie komme ich in einen Flow. Die Kernkonzepte Das Buch beschreibt einen inneren Konflikt zwischen zwei „Selbst“: Selbst 1 (Der Kritiker): Das bewusste, wertende Ego, das Anweisungen gibt, korrigiert und bei Fehlern kritisiert. Es verursacht oft Verspannungen und blockiert den natürlichen Spielfluss. Selbst 2 (Der Handelnde): Der intuitive Körper und das Unbewusste, das über natürliche Lernfähigkeiten und automatisierte Bewegungsabläufe verfügt. Die Formel für Bestleistung: Ziel der Methode ist es, die Störungen (Selbstzweifel, Nervosität, Urteile) zu minimieren, damit das volle Potenzial von Selbst 2 abgerufen werden kann. Praktische Ansätze zur Umsetzung Um den „inneren Kritiker“ zu beruhigen und in einen Zustand der entspannten Konzentration zu gelangen, schlägt Gallwey konkrete Techniken vor: Nicht-wertende Beobachtung: Betrachten Sie Ball und Schläge so, wie sie sind, ohne sie sofort als „gut“ oder „schlecht“ zu bewerten. Die „Bounce-Hit“-Übung: Sagen Sie laut „Bounce“ (Aufsprung), wenn der Ball den Boden berührt, und „Hit“ (Schlag) beim Treffpunkt. Dies beschäftigt den bewussten Verstand (Selbst 1), sodass Selbst 2 frei agieren kann. Fokus auf Details: Konzentrieren Sie sich auf subtile Dinge wie das Rotationsmuster der Nähte des Tennisballs, um die Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt zu verankern
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TTR +-1500 BaTTV Nittaku Shake Defence 74g, Andro Nuzn 55 Max, Pimplepark Wobbler 0,5 |
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#125
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AW: Mentales Training
Ich habe den Eindruck, dass viele der bewährten Mentaltechniken aus anderen Sportarten im Tischtennis nicht greifen, weil das Spiel zu schnell ist. Es bleibt kaum Zeit für eine sinnvolle Analyse, außer in den Satzpausen, aber da gilt es ja so um die 15 gespielte Ballwechsel insgesamt zu bewerten.
Ich tue mich ohnehin oft schwer während eines Wettspiels einen klaren Gedanken zu fassen. Da wabert irgendwie so ein Nebel durch den Kopf und ich treffe falsche Entscheidungen. Zum Beispiel spiele ich Bälle, die zu aggressiv sind (wäre gar nicht nötig gewesen) oder zu passiv (der Gegner kann sich den Ball in Ruhe zurechtlegen) oder einfach falsch an der Stelle (Schupf auf Konter). Häufig verfehle ich auch den Tisch, weil ich zu genau in die Ecke spielen will. Die zwei Faktoren, die meiner Meinung nach bei mir am meisten zur Differenz zwischen Wettspiel und Training beitragen, sind eben diese falschen Entscheidungen und manchmal fehlende Körperspannung. An Letzterem kann man arbeiten (Core Strength denke ich), für das erste suche ich noch
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#126
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AW: Mentales Training
Ich lese gerade *Table Tennis Tactics for Thinkers* von Larry Hodges. Tolles Buch, leider nur auf Englisch, daher dauert das Lesen länger. Gerade weil Tischtennis eine so schnelle Sportart ist, sollte man während des Ballwechsels alle Entscheidungen dem Unterbewusstsein überlassen. Wenn man systematisch trainiert dann trifft das Unterbewusstsein die richtigen Entscheidungen. Über die Taktik sollte man nur zwischen den Ballwechseln nachdenken. Wenn man sich grundsätzlich mehr mit Taktik und der strategischen Entwicklung beschäftigt, dann klappt die Bewertung eines Spiels auch schneller.
Ich kenne das mit den falschen Entscheidungen aber auch. Das resultiert aber immer aus der Nervosität - genau wie der *Eisenarm*. Wenn es gut läuft und ich ruhig und im Flow bin, dann greife ich zu lange Aufschläge erfolgreich an und blocke gegnerische Angriffe gefährlich zurück. Wenn ich nervös oder unter Druck bin, mache ich wie vernagelt immer wieder dieselben Fehler*. Die Kunst ist, mehr vom ersten abzurufen.
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the lower you play, the harder you look.... Geändert von Chris21272 (07.04.2026 um 21:53 Uhr) |
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#127
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AW: Mentales Training
Das hört man oft: wer die falschen Entscheidungen trifft, der hat nicht genug systematisch trainiert. Ich frage mich dann immer, ob das bedeutet die Variationsbreite einzuschränken. Dann steigt die Chance die richtige Entscheidung zu treffen, weil es gar nicht soviel Auswahl gibt und man die wenigen Alternativen besser beherrscht. Aber man wird auch ausrechenbarer.
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#128
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AW: Mentales Training
Wenn ich durch bin mit dem Buch, kann ich es dir vielleicht beantworten. Bisher schreibt er viel über *consistency* also Konstanz und viel über Spielzüge und welche Variationen es gibt. Aber eben auch dass man sich Gedanken über das eigene Spiel machen soll. Aber das ist ja auch ein Buch über Taktik und nicht hauptsächlich über Mentales.
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the lower you play, the harder you look.... Geändert von Chris21272 (07.04.2026 um 22:58 Uhr) |
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#129
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AW: Mentales Training
Auch gut fand ich von Brad Gilbert - Winning Ugly.
Es gilt als Standardwerk für die mentale Strategie im Tennis und vermittelt, wie man Spiele durch taktisches Denken gewinnt, anstatt sich nur auf körperliche Stärke oder schöne Schläge zu verlassen. Kernkonzept des "Hässlichen Gewinnens" "Winning Ugly" bedeutet nicht, unfair zu spielen, sondern klug und effektiv. Laut Gilbert gewinnen oft nicht diejenigen mit der besten Technik, sondern diejenigen, die in der Lage sind, den Gegner zu analysieren und dessen Schwächen gezielt auszunutzen. Zentrale Lehren und Strategien Das Buch bietet konkrete Anleitungen für Freizeit- und Profispieler, um ihre Siegchancen zu erhöhen: Vorbereitung beginnt vor dem Spiel: Ein Match beginnt bereits Tage zuvor mit der Analyse des Gegners und der mentalen Visualisierung. Notizen über die bereits gespielten Gegner anlegen. Wo hat er seine Stärken und Schwächen. Gegen wen gewinnt und verliert er? Ausrüstung als taktisches Mittel: Ordnung in der Tasche und ein gleichwertiger Ersatzschläger schaffen Sicherheit. Damit man im Kopf hat: Ich bin besser vorbereitet als mein Gegner! Den Spielrhythmus kontrollieren: Tempo rausnehmen, wenn es nicht läuft, oder den Gegner durch kleine Verzögerungen aus dem Konzept bringen. Niemals zuerst aufschlagen: Gilbert empfiehlt oft, den Gegner zuerst servieren zu lassen, da dieser zu Beginn meist noch nicht voll konzentriert oder aufgewärmt ist. "Hidden Ad Points": Erkennen von entscheidenden Momenten , die psychologisch oft wichtiger sind als Spielbälle. Gegen unterschiedliche Spielertypen: Strategien gegen "Bringer" (Geduld bewahren), Angriffsspieler (tief in die Ecken spielen) oder Linkshänder. Hier ist auch eine gute Zusammenfassung https://www.tennis-insider.de/blog/w...esten%20Lehren
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TTR +-1500 BaTTV Nittaku Shake Defence 74g, Andro Nuzn 55 Max, Pimplepark Wobbler 0,5 Geändert von Cohan (08.04.2026 um 09:15 Uhr) |
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#130
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AW: Mentales Training
Taktisches Denken und Mentale Strategien sind doch aber unterschiedliche Dinge.
Bei mentalen Strategien geht es ja eher darum dich selbst zu regulieren, um in einen optimalen Leistungszudtand zu kommen oder diesen zu halten - während du über taktisches Denken ja eher versuchst dein Verhalten an die Situation/den Gegner anzupassen. |
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