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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
Zitat:
![]() Das ist halt der Widerspruch zwischen Reden und Handeln
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
Zitat:
![]() Am besten wir lesen alle noch mal "Economics In One Lesson" und lösen dann makroökonomische und wirtschaftspolitische Problemstellungen mit mikroökonomischen Ansätzen auf Anfängerniveau.
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"It is not down in any map; true places never are." (Melville) |
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
Sozialbeiträge/Rentensystem/Steuerzuschüsse; Kinderbetreuungskosten; Politiker, die sich um die Unerschwinglichkeit von Wohneigentum für (sogar) junge Besserverdiener keine größeren Gedanken machen; Wählermehrheit bei den Ü50ern; etc.
Zitat:
Eben nicht, auch wenn sie damit die Definition der Babyboomer in D verletzen. Gen X auf dem Weg in den Vorruhestand wird auch äußerst kritisch beäugt.
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9:9 - Kantenball - 10:9 - Netzroller - 11:9 Vielen Dank und tut mir ehrlich leid ...
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
#24203
"Definition Babyboomer" Ist denn die gängige Generationeneinordnung so noch gültig? 1) Babyboomende (*1946 - 1964) 2) Gen X (*1965 -1980) 3) Millenials (Gen Y - *1980 - 1995) 4) Gen Z(oomer) (*1995 -2010) 5) Generation Alpha Es wäre schon spannend, wie viele Forenschreibende(mitlesende) es aus der Generation *Silent* (* vor 1946) und ob es gar Neuankömmlinge aus 5) gibt. Geändert von Neuanfang (01.10.2025 um 02:06 Uhr) Grund: generationsübergreifend |
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
Zitat:
Auch hier muss man differenzieren: In Krisenzeiten bestehen die Unternehmen, die innovativ,, qualitativ orientiert und sehr eigenkapitallastig agieren. Um den Bogen zum zweiten Absatz zu spannen, das Wirtschaften, welches in den letzten Jahren oft als "altbacken" diffamiert wurde. Hebel, Leasing, Miete steigert ja den Cashflow, auf Haftungs und Steuerspargrüneen würde möglichst viel Geld aus dem operativen Unternehmen gezogen, Geld war billig, Wachstum statt Rendite. Diese Unternehmen fallen aktuell wue Dominosteine was übrigens nicht heißt, dass bei cleverer Konstrukt die Inhaber dieser, meist größeren mittelständischen Unternehmen oder Private Equity Fonds dort mit Verlust herausgehen. Insolvenz heißt nicht Null, da gibt es eine Quote und bei dieser unsäglichen "'Insolvenz in Eigenverwaltung" entledigt sich manch Gesellschafter sehr elegant von Schulden und überflüssigem Personal. Da muss man individuell genau draufschauen, oft lässt man auch nur die deutsche Tochter insolvent gehen, weil man sowieso Patente und Produktion nach einer Schamfrist verlagern wollte. Bei Bäckereien, Frisuren oder Metzgern ist auch oft entscheidend wie man aufgestellt ist. Gilt auch für die Gastro. Oft kleine Familienbetriebe, man hat das Ladenlokal seit Jahrzehnten im Eigentum, keine Verbindlichkeiten, die Familie arbeitet voll mit, mancher hat da jede Krise überstanden, wenn die Qualität stimmt. Auch in der Produktion ist nicht alles negativ, wenn due richtigen Produkte im Portfolio sind, wo der Kunde auch bereit ist entsprechend zu zahlen. Hinzu kommt die Dollarschwäche, die Rohstoffimporte, die ja meist in Dollar abgerechnet werden, erhebliche Kosten spart *das erwähnen die Industrieverbände nie). Die tatsächlichen Probleme resultieren doch letztendlich hauptsächlich aus einer sich seit 25 Jahren stetig abbauenden Binnenkaufkraft. Oft werden Investitionen auch einfach zurückgehalten, teilweise drängen Mondpreise die Kunden in die Schattenwirtschaft. Ein weiteres Problem ist, daß hatte ich schon angesprochen, die wegbrechende Gewerbesteuer durch sinkende Gewinne. Zum Teil noch nichtmal durch operativ weniger Geschäft, sondern auch durch politisvh verursachte Investitionen, auf die natürlich hohe, steuernindernde Abschreibungen fällig werden. Auch die steigenden Zinsen sind bei Firmen mit viel FK oft ein steuermindernder Faktor. Leasing und Mieten steigen, auch dies drückt den Gewinn und somit die Steuerlast. Was man auch wieder verstärkt wahrnimmt sind Investitionen in die Lagerhaltung, die man vor den Lieferkettenproblemen am liebsten abgeschafft hätte. Auch bei echten Fachkräften ist ein Arbeitnehmermarkt entstanden. Unternehmen, die entsprechend vorausschauend agiert haben werden auch diese Krise überstehen. Die, die der Politik am Kunden vorbei hinterhergehechelt sind bekommen Probleme. Wobei bei den Autobauern noch lange nicht aller Tage Abend ist. Die Produktion ist international aufgestellt, klar hat man aktuell hohe Abschreibungen auf die E-Leasibgrückläufer, Anleihen müssen zum Teil teurer aufgelegt werden, auf die politisch motivierten Investitionen in Ladenhütermodelle und deren Produktionsstraßen hat man hohe Abschreibungen. Porsche kränkelt am Taycan, aber sie bauen bald wieder mehr Verbrenner. In der Baubranche werden auch diejenigen überleben, die für ein paar Jahre nicht auf eine kostendeckende Miete angewiesen sind oder halt entsprechend Eigenkapital nachschießen können. Hochproblematisch sind für die Volkswirtsvhaft die Betriebe, die nicht entsprechend vorbereitet sind. Ein FC Bayern ist zum Beispiel krisenfest aufgestellt, das Modell Manchester United ist in der aktuellen Konjunkturlage so, wie es die letzten 20 Jahre lief, kaum noch umsetzbar. |
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
Zitat:
Zitat:
Dementsprechend verschieben sich die Generationen hier etwas nach hinten. Aber wie geschrieben, in typischen Online-Diskussion ist alles Ü50 bereits "Boomer". ![]() Wäre es?
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9:9 - Kantenball - 10:9 - Netzroller - 11:9 Vielen Dank und tut mir ehrlich leid ...
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
Zitat:
Außerdem sind die Reserven bei vielen die nicht pleite gegangen sind durch die völlig überzogenen Coronamaßnahmen längst aufgebraucht. Dazu kommen noch die extrem hohen Energiepreise. |
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
Dann erleuchte mich doch, vielleicht auch den ein oder anderen hier.
Lass uns von deiner allüberstrahlenden Klugheit und deinem Wissen profitieren. Was ist denn dann repräsentativ? Wie deutest du denn, sagen wir mal 40% AfD Wähler, die es bald dort flächenübergreifend geben wird? Welche Unterhaltungen führst du denn persönlich zu diesem Thema? Wenn du mich schon so hinstellst, als wenn ich recht wenig Ahnung von den Vorgängen habe, kannst du mir sicher sagen, wie es tatsächlich aussieht, nicht wahr?
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„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“ - Hoffmann von Fallersleben! |
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
In dieser Diktion führe ich gar keine Gespräche.
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