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  #24201  
Alt 30.09.2025, 17:12
es.ef es.ef ist offline
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)

Zitat:
Zitat von Against All Odds Beitrag anzeigen
Nein, verdammt! Scheißegal, wie niedrig der Mindestlohn ist und wie niedrig die Energiekosten sind. Selbstbedienung ist immer kostengünstiger als ein angestellter Mitarbeiter und damit ist die Stelle wech... Es ist nicht komplexer.
Also wenn jimih vollumfänglich für seinen Lebenspartner aufkommt und nicht unsere Sozialsysteme belastet merken wir das sofort an sinkenden Steuern und Sozialbeiträgen und können wieder beim Bäcker vor Ort einkaufen.
Das ist halt der Widerspruch zwischen Reden und Handeln
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  #24202  
Alt 30.09.2025, 17:35
Against All Odds Against All Odds ist offline
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)

Zitat:
Zitat von es.ef Beitrag anzeigen
Also wenn jimih vollumfänglich für seinen Lebenspartner aufkommt und nicht unsere Sozialsysteme belastet merken wir das sofort an sinkenden Steuern und Sozialbeiträgen und können wieder beim Bäcker vor Ort einkaufen.
Nur, wenn die Verkäuferin wenig genug verdient. Ach nee, Moment, dann belastet die ja das Sozialsystem trotz Arbeit...
Am besten wir lesen alle noch mal "Economics In One Lesson" und lösen dann makroökonomische und wirtschaftspolitische Problemstellungen mit mikroökonomischen Ansätzen auf Anfängerniveau.
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  #24203  
Alt 30.09.2025, 17:38
Glücksball Glücksball ist offline
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Zitat:
Zitat von Against All Odds Beitrag anzeigen
Was genau?
Sozialbeiträge/Rentensystem/Steuerzuschüsse; Kinderbetreuungskosten; Politiker, die sich um die Unerschwinglichkeit von Wohneigentum für (sogar) junge Besserverdiener keine größeren Gedanken machen; Wählermehrheit bei den Ü50ern; etc.

Zitat:
Zitat von Against All Odds Beitrag anzeigen
Nein, Wut auf deren unverhältnismäßig starke Berücksichtigung in der Politik
Das wird eben nicht so trennscharf gehalten. Diskutiere mal in den o. g. Themen mit Menschen U35. Oder schaue Dir entsprechende Reddit-Foren an.

Zitat:
Zitat von Against All Odds Beitrag anzeigen
Ü55.
Eben nicht, auch wenn sie damit die Definition der Babyboomer in D verletzen. Gen X auf dem Weg in den Vorruhestand wird auch äußerst kritisch beäugt.
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Vielen Dank und tut mir ehrlich leid ...
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  #24204  
Alt 01.10.2025, 02:03
Neuanfang Neuanfang ist offline
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#24203

"Definition Babyboomer"

Ist denn die gängige Generationeneinordnung so noch gültig?

1) Babyboomende (*1946 - 1964)
2) Gen X (*1965 -1980)
3) Millenials (Gen Y - *1980 - 1995)
4) Gen Z(oomer) (*1995 -2010)
5) Generation Alpha

Es wäre schon spannend, wie viele Forenschreibende(mitlesende) es aus der Generation *Silent* (* vor 1946) und ob es gar Neuankömmlinge aus 5) gibt.

Geändert von Neuanfang (01.10.2025 um 02:06 Uhr) Grund: generationsübergreifend
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  #24205  
Alt 01.10.2025, 04:57
Noppenzar Noppenzar ist offline
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Zitat:
Zitat von Frei statt Bayern Beitrag anzeigen
Erst verschwinden alle echten Bäckereien und Metzgereien, so war das auch gep..... (lassen wir das, verstehen ja eh einige nicht um was es hier tatsächlich geht), dann kommt, was Paul beschreibt. Der Sinn des Lebens sah früher anders aus.

Aber wir Alten sind ja auch nur Jammerlappen, weil wir am Neuen ja immer nur rum zu motzen, so oder so ähnlich, hat die Tage ein wichtiger Politiker ja endlich auch mal öffentlich kund getan Jetzt wissen wir Babyboomer wenigstens Bescheid

Auch hier muss man differenzieren:

In Krisenzeiten bestehen die Unternehmen, die innovativ,, qualitativ orientiert und sehr eigenkapitallastig agieren.

Um den Bogen zum zweiten Absatz zu spannen, das Wirtschaften, welches in den letzten Jahren oft als "altbacken" diffamiert wurde.

Hebel, Leasing, Miete steigert ja den Cashflow, auf Haftungs und Steuerspargrüneen würde möglichst viel Geld aus dem operativen Unternehmen gezogen, Geld war billig, Wachstum statt Rendite.

Diese Unternehmen fallen aktuell wue Dominosteine was übrigens nicht heißt, dass bei cleverer Konstrukt die Inhaber dieser, meist größeren mittelständischen Unternehmen oder Private Equity Fonds dort mit Verlust herausgehen. Insolvenz heißt nicht Null, da gibt es eine Quote und bei dieser unsäglichen "'Insolvenz in Eigenverwaltung" entledigt sich manch Gesellschafter sehr elegant von Schulden und überflüssigem Personal.

Da muss man individuell genau draufschauen, oft lässt man auch nur die deutsche Tochter insolvent gehen, weil man sowieso Patente und Produktion nach einer Schamfrist verlagern wollte.

Bei Bäckereien, Frisuren oder Metzgern ist auch oft entscheidend wie man aufgestellt ist. Gilt auch für die Gastro. Oft kleine Familienbetriebe, man hat das Ladenlokal seit Jahrzehnten im Eigentum, keine Verbindlichkeiten, die Familie arbeitet voll mit, mancher hat da jede Krise überstanden, wenn die Qualität stimmt.

Auch in der Produktion ist nicht alles negativ, wenn due richtigen Produkte im Portfolio sind, wo der Kunde auch bereit ist entsprechend zu zahlen. Hinzu kommt die Dollarschwäche, die Rohstoffimporte, die ja meist in Dollar abgerechnet werden, erhebliche Kosten spart *das erwähnen die Industrieverbände nie).

Die tatsächlichen Probleme resultieren doch letztendlich hauptsächlich aus einer sich seit 25 Jahren stetig abbauenden Binnenkaufkraft. Oft werden Investitionen auch einfach zurückgehalten, teilweise drängen Mondpreise die Kunden in die Schattenwirtschaft.

Ein weiteres Problem ist, daß hatte ich schon angesprochen, die wegbrechende Gewerbesteuer durch sinkende Gewinne. Zum Teil noch nichtmal durch operativ weniger Geschäft, sondern auch durch politisvh verursachte Investitionen, auf die natürlich hohe, steuernindernde Abschreibungen fällig werden. Auch die steigenden Zinsen sind bei Firmen mit viel FK oft ein steuermindernder Faktor. Leasing und Mieten steigen, auch dies drückt den Gewinn und somit die Steuerlast.

Was man auch wieder verstärkt wahrnimmt sind Investitionen in die Lagerhaltung, die man vor den Lieferkettenproblemen am liebsten abgeschafft hätte. Auch bei echten Fachkräften ist ein Arbeitnehmermarkt entstanden.

Unternehmen, die entsprechend vorausschauend agiert haben werden auch diese Krise überstehen. Die, die der Politik am Kunden vorbei hinterhergehechelt sind bekommen Probleme.

Wobei bei den Autobauern noch lange nicht aller Tage Abend ist. Die Produktion ist international aufgestellt, klar hat man aktuell hohe Abschreibungen auf die E-Leasibgrückläufer, Anleihen müssen zum Teil teurer aufgelegt werden, auf die politisch motivierten Investitionen in Ladenhütermodelle und deren Produktionsstraßen hat man hohe Abschreibungen.

Porsche kränkelt am Taycan, aber sie bauen bald wieder mehr Verbrenner.

In der Baubranche werden auch diejenigen überleben, die für ein paar Jahre nicht auf eine kostendeckende Miete angewiesen sind oder halt entsprechend Eigenkapital nachschießen können.

Hochproblematisch sind für die Volkswirtsvhaft die Betriebe, die nicht entsprechend vorbereitet sind.

Ein FC Bayern ist zum Beispiel krisenfest aufgestellt, das Modell Manchester United ist in der aktuellen Konjunkturlage so, wie es die letzten 20 Jahre lief, kaum noch umsetzbar.
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  #24206  
Alt 01.10.2025, 07:34
Glücksball Glücksball ist offline
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Zitat:
Zitat von Neuanfang Beitrag anzeigen
"Definition Babyboomer"

Ist denn die gängige Generationeneinordnung so noch gültig?

1) Babyboomende (*1946 - 1964)
2) Gen X (*1965 -1980)
3) Millenials (Gen Y - *1980 - 1995)
4) Gen Z(oomer) (*1995 -2010)
5) Generation Alpha
Das sind die amerikanischen Jahreszahlen.

Zitat:
Zitat von WP
In Deutschland werden die im Zeitraum von 1955 bis 1969 Geborenen von Statistikern als geburtenstarke Jahrgänge bezeichnet (meist bezogen auf Westdeutschland). Es gab zwar bereits in den Jahren 1947–1950 einen leichten Anstieg der Geburtenrate. Zwischen 1950 und 1955 hingegen stagnierte die Geburtenrate wieder. 1962 bis 1967 waren die geburtenstärksten Jahrgänge in der damaligen Bundesrepublik Deutschland mit jeweils über einer Million Geburten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Baby-Boomer

Dementsprechend verschieben sich die Generationen hier etwas nach hinten.
Aber wie geschrieben, in typischen Online-Diskussion ist alles Ü50 bereits "Boomer".

Zitat:
Zitat von Neuanfang Beitrag anzeigen
Es wäre schon spannend, wie viele Forenschreibende(mitlesende) es aus der Generation *Silent* (* vor 1946) und ob es gar Neuankömmlinge aus 5) gibt.
Wäre es?
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  #24207  
Alt 01.10.2025, 07:58
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jimih1981 kommt allgemein ganz gut an (Renommeepunkte mindestens +60)
AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)

Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen

Hochproblematisch sind für die Volkswirtsvhaft die Betriebe, die nicht entsprechend vorbereitet sind.
Grundsätzlich hast Du damit Recht aber das kommt auch durch die Niedrigzinspoliitk der Zentralbank die den Zins nach unten manipuliert.

Außerdem sind die Reserven bei vielen die nicht pleite gegangen sind durch die völlig überzogenen Coronamaßnahmen längst aufgebraucht. Dazu kommen noch die extrem hohen Energiepreise.
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  #24208  
Alt 01.10.2025, 11:19
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Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen

In Krisenzeiten bestehen die Unternehmen, die innovativ,, qualitativ orientiert und sehr eigenkapitallastig agieren.
Hierzu passt der Post, den Wolfgang Kubicki heute wieder über verschiedenen Medien in die Runde schickt:

Unfassbar: Heute erklärt Lars Klingbeil, er wolle, dass es in Deutschland wieder Spaß mache, ein Unternehmen zu gründen oder zu führen. Gleichzeitig droht der deutschen Wirtschaft weiterhin das Tariftreuegesetz – ein Vorhaben, das sehenden Auges dazu führt, deutsche Unternehmen bei den „Rekordinvestitionen“ zu benachteiligen.
Absolut verstörend, mit welcher Selbstverständlichkeit die Frustration in der Wirtschaft durch solche Manöver noch verstärkt wird.
Es ist schön, dass Kanzler und Vizekanzler die gute Stimmung bei ihrer Klausur feiern – doch die einzige Priorität muss die Stimmung bei denjenigen sein, die mit Leistung, Ideen und privatem Kapital etwas bewegen wollen. Dafür braucht es Taten, keine Phrasen. WK

Ich mochte ihn schon immer, ich mag in auch immer noch.

Ich frage mich, was soll der mal machen, wenn er als ü60 Jähriger verboten bekommt, das Internet zu nutzen - Thema der letzten beiden Tage, zur Aussage des 25-jährigen Buben bei H a F
__________________
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  #24209  
Alt 01.10.2025, 11:24
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Zitat:
Zitat von Against All Odds Beitrag anzeigen
Weil das, was du schreibst, m.E. so gar nicht repräsentativ ist.
Dann erleuchte mich doch, vielleicht auch den ein oder anderen hier.
Lass uns von deiner allüberstrahlenden Klugheit und deinem Wissen profitieren.

Was ist denn dann repräsentativ?
Wie deutest du denn, sagen wir mal 40% AfD Wähler, die es bald dort flächenübergreifend geben wird?

Welche Unterhaltungen führst du denn persönlich zu diesem Thema? Wenn du mich schon so hinstellst, als wenn ich recht wenig Ahnung von den Vorgängen habe, kannst du mir sicher sagen, wie es tatsächlich aussieht, nicht wahr?
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  #24210  
Alt 01.10.2025, 12:12
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In dieser Diktion führe ich gar keine Gespräche.
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