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Themen-Optionen |
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#1
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Unentschlossenheit und Optionen Material "downgrade"
Frohe Weihnachten allerseits!
Wie im Threadtitel beschrieben, kämpfe ich mit, wahrscheinlich unnötiger, Unentschlossenheit und zu viel Nachdenkerei bezüglich des Themas, auf langsameres Material zu "downgraden", und das außenstehende Feedback, was ich mir hier erhoffe, wird das bestimmt nicht noch schlimmer machen. Ich hab den Post mal etwas runtergekürzt, bevor ich hir einen Roman schreibe, der nach dem ersten Absatz beendet werden könnte.Ausgangslage sollte ein Klassiker sein: 1350TTR, außer einmal kurz auf knapp 1400 hoch tat sich da in den letzten paar Jahren auch nicht viel. Offensiver Spielstil. Ich habe keine Ambitionen, mit meinen 26 Jahren noch auf Profi-Niveau zu kommen, möchte aber natürlich besser werden, um meinen Lieblingssport mehr genießen zu können. Mit meiner aktuellen Unsicherheit/fehlenden Konstanz ist das nicht immer gegeben. Ehemals harter Outer Carbon Prügel, seit Anfang der Hinrunde zumindest "nur" ein Hurricane Long 5 mit G-1 und C-1 in 2.0mm, womit ich mich auch schon wohler fühle. Habe mich endlich mal ins Thema Material eingelesen und bei Leuten rumgefragt. Bei Onlinerecherche z. B. auch hier im Forum treffe ich meist die Meinung auf, auf deutlich gemäßigteres Material umzusteigen, was ja auch logisch klingt. Von ein paar Leuten, die ich kenne und was Tischtennis angeht wertschätze (1800-2000), wurde mir allerdings auch gesagt, das Setup sei für mein Level noch in Ordnung und mit Zeit und Training würden entsprechende Ergebnisse kommen. Meine Untentschlossenheit kommt vor allem aus diesen zwei Positionen und auch der Vielfalt an Auswahl: - 5ply à la Primorac-Korbel/Violin-Acoustic usw. - 7ply à la Clipper/ähnlich, also so Korbel SK7, Szöcs Signature 1 (oder z. B. das Hayata E2 (Nittaku) mit nur 6.2mm Dicke?) - langsamere Hölzer mit Faserverstärkung z. B. ohne Carbon in der Faser, oder mit dünnerer Faser, und was es noch gibt - und dann ja noch Schwammdicke und Beläge; Klassiker, "Einstiegstensoren" wo ich keinen Überblick habe, usw. ... Dass das Material nicht der Knackpunkt ist, sondern Technik, Beinarbeit und Kopf (Taktik, mentale Verfassung, Konzentration) und allgemein einfach gutes Training entscheidend sind, ist mir natürlich klar. Ich frage mich nur, ob ich mir nicht trotzdem technisch zu sehr in den Fuß schieße. Mein Bauchgefühl sagt mir auch, ich sollte wohl etwas zurückschrauben, gleichzeitig vertraue ich auch den Bekannten und der Gedanke mich bei den vielen Optionen durch zu testen, macht mir sowohl zeitlich als auch geldlich etwas "Angst" und das wird sicherlich eine bemerkliche Umstellung sein. Ist am Ende trotzdem länger geworden als erhofft und wie anfangs erwähnt mache ich mir wahrscheinlich einfach zu viele Gedanken und hoffe vielleicht auch unterbewusst, ohne Bedenken mit dem tollen Material weitermachen zu können. Perfekter erster Post hier auf jeden Fall! ![]() Danke schonmal für jeglichen Input und sagt mir gerne wie doof ich bin das so sehr zu überdenken
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#2
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AW: Unentschlossenheit und Optionen Material "downgrade"
Auf den ersten Post kann man am besten Schreiben:
Willkommen und frohe Weihnachten ;-) Grundsatz 1: Was langsamer ist gefällt im ersten Moment immer besser. Grundsatz 2: Training... gerade nach einer kleinen Pause hilft. ( So eine Art "kleiner Reset / ein klein wenig Abstand" ) Grundsatz 3: Die Sprüche wirst Du alle kennen. Ich kenne Dein Material nicht. Aber Du bist 26 Jahre alt, da müssen Noppen (?) eigentlich / wirklich noch nicht sein... oder hast Du im Laufe des betreuten Trainings von deinem Trainer die Noppen verordnet bekommen? Will schreiben: Man müßte schon ein wenig mehr Informationen haben, was Dir genau nicht gefällt, bzw. was Du genau ändern willst... wo es fehlt... was "besser" werden soll. Und mit 25 / 26 kehren einige schon nach der ersten Pause zurück zum Sport und fangen dann eventuell mit neuen Zielen neu an... warum nicht einfach auch mal alles komplett überdenken?
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vG, . . . wW -- |
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#3
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AW: Unentschlossenheit und Optionen Material "downgrade"
Zitat:
![]() Ich schau, dass ich das im Verlauf des bereits begonnenen Tages knapp genug aber aussagekräftig hier noch mit anführe. |
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#4
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AW: Unentschlossenheit und Optionen Material "downgrade"
Vielleicht wäre es eine Idee für dich, mit zwei Kombinationen zu trainieren
![]() Beläge auf Vor- und Rückhand die gleichen, nur das Holz ist jeweils ein anderes. Im Training die ersten 30 - 45 min. mit dem Trainingsschläger, danach Anwendung auf dem Wettkampfschläger. Erste Kombination: Trainingsschläger / Technikschläger - sollte eine Vollholz-Variante sein (ja, Primorac oder Korbel) - langsamer - erfordert saubere Ausführung - erfordert mehr Einsatz - da es nix "gratis" wie bei carbonverstärktem Holz gibt. - Bewegung muss vollständig ausgeführt werden - usw. Zweite Kombination: Wettkampfschläger - sollte zum Vollholz ein sinnvolles Upgrade bzw. eine lineare Steigerung sein - fühlt sich an, wie vorher mit Gewicht laufen und nun ohne Gewicht. Die technischen Bewegungen wurden auf dem Vollholz verfeinert und nun auf dem schnelleren Holz angewandt. Die Bewegung erfolgt "sauber" und kann mit weniger Eigeneinsatz durchgeführt werden oder schneller gespielt werden. Führst du das ein Jahr lang durch, weißt du auch, welche Variante dir besser liegt, wo genau du nachjustieren musst und du musst nicht grübeln, welcher Schläger es wird, da du beide im Training im Einsatz und nun Gewissheit hast. |
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#5
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AW: Unentschlossenheit und Optionen Material "downgrade"
Interessante Variante!
Aus dem ersten Bauch Gefühl würde für mich gegen zwei Schläger Folgendes sprechen: Automatismus! Ganz oft braucht es Vertrauen in das eigene Set Up. Gewohnheit. Ob kurz kurz oder der Schmetterball. Immer wenn ma einen Fehler macht kommt der Kopf dazu mit den Gedanken: Wäre mir das auch mit dem anderen Schläger passiert? Würde ich so keinem meiner Kinder im Training empfehlen, auch wenn ich es noch nie ausprobiert habe. Ich würde generell eher mal bei einem Vollholz bleiben. Ein Korbel kann mehr als genug Power Reserven bieten. Siehe Gionis der selbst als Profi damit noch spielt. Wenn dir das zu langsam sein sollte ist ein Update auf ein Clipper recht einfach. Carbon spielt sich anders und nimmt einem auch Arbeit ab, wie hier richtig aufgeführt wurde. Das Hurricane Long würde ich mit den Belägen bei deinem (jetzigen) Level als zu heftig ansehen und dir ein Downgrade nahelegen. |
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#6
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AW: Unentschlossenheit und Optionen Material "downgrade"
Zitat:
Ich bin kein Experte für Material aber ich bin in deinem TTR Bereich unterwegs und habe dieses Jahr auch mein Holz umgestellt. Ich würde eher Aliskos Tipp folgen und nur das Holz ändern. Dann bekommt man ein besseres Gefühl dafür, was das Holz für einen Unterschied macht. Dem Grundsatz 1 von w W kann ich nicht folgen, da ich finde dass schnelleres Material sich immer erstmal einfacher spielt (vielleicht auch nur im Verhältnis zu meinem), die Nachteile merkt man eher bei Aufschlagannahme, kurz legen, Notschlägen etc…. Was mich zu meiner Frage bringt: wieso meinst du dass dein Material zu schnell ist? Machst du damit Fehler, die du mit gemäßigtem Material nicht machen würdest? Letztendlich kann dir keiner die Entscheidung abnehmen. Du kannst ja mal eine Umstellung versuchen und dein Holz für später, wenn sich deine Technik gefestigt hat und Konstanz da ist, zurück legen. Du bist ja noch jung und hast Zeit. Nimm dir dann aber auch die Zeit zum Testen. Bis sich mein neues Holz genauso vertraut wie das alte anfühlt, das hat schon ca 4-6 Monate gedauert. Viel Erfolg!
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the lower you play, the harder you look.... |
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#7
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AW: Unentschlossenheit und Optionen Material "downgrade"
Zitat:
Und man sollte sich bei den Hölzern im gleichen Gewichtsbereich bewegen. Ein eher schweres Vollholz (deutlich >90 g) hätte gegenüber einem leichten Exemplar des Long V (<85 g) nicht unbedingt die gewünschten Vorteile. Eine weitere Alternative sind dann noch die gemäßigten Carbon-Hölzer wie Waldner Senso etc. |
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#8
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AW: Unentschlossenheit und Optionen Material "downgrade"
Für mich wäre eher die Frage, woher die Unsicherheit kommt.
Ist es tatsächlich zu krasses Material (was ich ehrlich gesagt nicht finde) oder ist es fehlendes Training und Automatismen? Vor allem: Wie drückt sich die Unsicherheit aus? Bälle zu lang? Fehler beim kurzlegen? Aufschlagannahme? Block? Topspin Eröffnung? Wenn diese Fragen beantwortet sind, kann man, finde ich, auch in Bezug auf Material noch eine bessere Antwort geben. Beste Grüße |
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#9
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AW: Unentschlossenheit und Optionen Material "downgrade"
Willkommen und frohe Weihnachten erstmal! Schön das du hier dabei bist.
Meine erste Frage wäre, wie wohl du dich mit deinem Material fühlst. Wenn dein Gefühl stimmt, macht es wenig Sinn umzusatteln. Persönlich bin ich immer ein Fan von langsameres Holz + härtere Beläge und dann die Beläge immer weiter upgraden. Dabei würde ich daraus setzen, diesen Prozess angemessen langsam zu steigern. Es kann aber gut sein, dass du dabei einen Dip deines Ratings sehen wirst, da dein Material weniger für dich arbeitet (was aber auch das Ziel sein sollte). Ich habe mich viel in das Thema Material eingelesen und mit etlichen Freunden geredet/bei denen probiert, aber besitze selbst nur 2 Setups, wovon eines ein Geschenk war. Meine Entscheidung ist dabei auf eher günstiges und langsames Material gefallen, was mich aber zwingt die Technik gut zu lernen. Mein genereller Vorschlag wäre, dass du die von dir erwähnten Set-Up, aber auch andere dieser Art, einfach mal bei Vereinskollegen ausprobierst. Betrachte das auch nicht als Wettkampf oder zu kompetitiv, sondern betrachtet es als Spaß und Rumprobieren. Wenn du auf Technik achten willst, dann bewerten welches Setup dir das beste Gefühl gibt & bei welchem du dich am besten auf deine Technik konzentrieren kannst (welches dir mehr Sicherheit gibt, mehr Vertrauen). Frag vielleicht auch mal, ob deine Freunde noch andere Kombinationen zuhause liegen haben, die in den Bereich fallen. So kannst du deine Unsicherheit prüfen, ohne direkt Geld auszugeben und kannst zudem mal Erfahrung mit anderen Setups gewinnen. |
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#10
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AW: Unentschlossenheit und Optionen Material "downgrade"
Sooo, absolut ca. 24 Stunden später
Vielen Dank erstmal für die weiteren Antworten. Ich werde wohl erstmal entsprechend des ersten Kommentars von w_W_ etwas zu meinen aktuell wahrgenommenen Problemen schreiben und mich dann den weiteren Antworten widmen.Hierbei handelt es sich um eine Selbsteinschätzung. Entsprechend wird das ziemlich wahrscheinlich nicht alles objektiv sein, aber das ist ja denke ich auch keine Überraschung bei sowas. Wie gesagt das ist meine Wahrnehmung der Dinge: Mein Gefühl ist, wenn ich mental gut drauf bin, fühle ich mich im Spiel relativ sicher. Die ersten Topspins bei eigener Eröffnung und die ersten Blocks bei gegnerischer Eröffnung sitzen vergleichsweise relativ sicher und offene Ballwechsel laufen dann meist nicht so lange. Auch wenn es gut läuft, mache ich natürlich öfter eigene Fehler. Wohl nicht überraschend auf meinem Niveau. Diese Fehler nehme ich dann hin, passiert halt, und spiele weiter. Das ist wie gesagt, wenn es gut läuft. Das ist leider nicht so oft der Fall. Hier spielt natürlich auch wieder der Punkt rein, dass es nicht nur um Material und Technik geht, sondern auch um Beinarbeit und Köpfchen (Taktik, mentale Stärke, Konzentration), gerade letzteres. Aber ja, wenn es nicht so gut läuft, kommt entsprechend kaum ein Eröffnungsschlag, Blocks gehen ins Netz oder raus, ich bin spät am Ball/bewege mich quasi gar nicht (auch so ist meine Beinarbeit nicht gerade besonders), wenn mal was klappt und der Ball zurückkommt bin ich oft nicht bereit, allgemein einfache Fehler allerart, usw. Es kommen kaum/keine ordentlichen Bälle/Wechsel zustande, was logischerweise nicht allzu spaßig ist. Das wird dann auch potentiell schlimmer und "füttert sich selbst" und wenn ich nicht bereits gut drauf bin und meines Erachtens dumme/unnötige Fehler mache, kann das sehr schnell kippen. Mental schwach einfach würde ich sagen, da probiere ich auch dran zu arbeiten, es fällt jedoch nicht leicht. Manchmal sind ganze Tage vermurckst, manchmal ist es anfangs gut, dann später schlecht, manchmal umgekehrt, gegen bestimmte Gegner öfter, gegen andere widerum nicht/seltener (egal ob besser, schlechter, oder ungefähr auf dem selben Level). Generell würde ich sagen, potentiell variabel mit einer deutlichen Tendenz ins Negative. Das bezieht sich auch nicht nur auf Punktspiele, sondern auch auf Trainingsspiele. Manchmal auch in Übungen, aber selten und da hilft auch kurz mal durchatmen, eine Übung des Partners mitspielen oder so. Das ist wie gesagt jetzt so, hier an meinem Rechner sitzend, wie mir die eigene Einschätzung in den Sinn kommt. Wie akkurat das die Realität tatsächlich widerspiegelt, weiß ich nicht. Mein Hauptgedanke ist meistens, dass mein größtes Problem mental ist, was nicht heißen soll, dass ich natürlich auch nicht die sauberste Technik habe. Es existieren die Erinnerungen (die wahrscheinlich auch nicht die objektivsten sind) "hier da an dem Tag/in dem und dem Spiel lief es gut, du kannst es ja eigentlich, wenn du nur mal mit'm Kopf da bist und dich zusammenreist". Wohl auch ein Problem der Erwartungshaltung? Entsprechend die Gedanken hinter den beiden Ansätzen: - langsameres Material (vor allem Holz), das auch wenn es schlecht läuft hoffentlich für nicht ganz so viele Fehler sorgt (keine Ahnung, wie groß der Unterschied wäre, müsste halt ausprobiert werden *Überraschung*) und damit die Mentalität nicht so runtergezogen wird oder halt - "durchpowern mit dem Training und wenn ich den Knackpunkt raus kriege wird alles gut" (lol). Aber so viel dazu erstmal. Zitat:
Zitat:
Bei einem Holz wie dem Long 5 spielt denke ich auch ein Stück der Gedanke "tolles Holz spielen" und der vor den Antworten erwähnte (Wunsch?)gedanke, "es geht an sich ja", wenn man an die Bälle denkt, die mal richtig gut kamen und so. Zitat:
Wenn ich keinen radikalen Umstieg auf ein einfaches Holzbrett und alte Klassiker mache, wäre nur ein Wechsel des Holzes auf jeden Fall der erste Schritt. Erstmal einen Faktor ändern, dass man das isoliert betrachten kann. Wo ich mein(e) Probleme sehe, habe ich vor den Antworten ja beschrieben. Und ja, ob gemäßigteres Material helfen würde, müsste ich wohl austesten. Wie du schreibst und ich ja auch schon, braucht das natürlich dann erstmal etwas Zeit. Das ist auch etwas, was ich mir noch öfter klar machen muss: Dass ich nicht auf einmal von heute auf morgen neu geboren werde. Es braucht alles seine Zeit und läuft sonst auch wieder auf zu hohe Erwartungshaltung hinaus. Zitat:
Wobei es auf meinem Niveau wohl keinen riesigen Unterschied machen wird, ob ich nen 5/7ply Vollholz oder etwas mit Carbon/Naturfaser habe, solange es vom Tempo angemessen ist, also mache ich mir diesbezüglich wahrscheinlich auch zu viele Sorgen.Zitat:
Und der Punkt Training und entwicklete Automatismen helfen natürlich auch, die Fehler, die mich weiter runterziehen, zu reduzieren/vermeiden. Ich habe auch das Gefühl, dass sich das bessert. Seit einiger Zeit habe ich wieder relativ regelmäßig einen Partner, um gezielt Übungen zu spielen (2-3x die Woche). Da konzentriere ich mich auch hauptsächlich auf Aufschlag->3. Ball usw., was halt die Spieleröffnung angeht. Und ich schätze, im Idealfall helfe ich mir mit sicherer eintrainierter Technik auch selber aus einem mentalen Tief raus. Entsprechend auch der erwähnte Gedanke, dass kontrollierteres Material eben hoffentlich auch mit weniger Fehlern, auch wenn es schlecht läuft, helfen würde. Zitat:
Meine Einstellung zum TTR-Wert ist in etwa, wenn ich gut spiele/besser werde, wird sich das zwangsläufig auch irgendwann im TTR-Wert zeigen. Das ist in den letzten Jahren nicht wirklich passiert. Wenn entsprechend einer Materialumstellung ein Ratingdip folgt, ist das halt so. Es geht ja darum, längerfristig besser voranzukommen. Ich weiß nicht, wie viele Leute ich bei mir im Verein mit entsprechendem Material zum Testen wirklich habe (relativ klein), aber schauen kann ich ja auf jeden Fall. Ein oder zwei Leute habe ich auf jeden Fall im Sinn. Und ansonsten kann man ja auch in einem Shop testen, schätze ich. Und wenn ich dann mich für etwas entscheiden sollte, läuft es eh auch erstmal auf eine angemessen lange Einspielphase hinaus. Uuund zu guter Letzt zum Punkto langsameres Material, das zwingt, gute Technik zu erlernen: Ich hatte auch von jemandem eine PM hier im Forum hierzu bekommen. Die Person hat mir einen Wechsel komplett auf langsames Holz mit kontrollierten Klassikern vorgeschlagen/empfohlen. Erstmal "extremer", als was ich beim Posten dieses Beitrags gedacht hätte. Es klingt aber, unabhängig ob als langfristige Umstellung dann oder nicht, zumindest nach einem interessanten Experiment. So, das ist mal ein kleines Textchen. Wenn ich das jetzt alles so auf einem Haufen in der Vorschau sehe, frage ich mich, ob ich das vielleicht in mindestens zwei Posts oder jeweils eigene Posts je Antwort unterteilen sollte, aber ich sende das jetzt einfach so. ^^ |
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| beratung, kontrollierter, langsamer |
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Ich hab den Post mal etwas runtergekürzt, bevor ich hir einen Roman schreibe, der nach dem ersten Absatz beendet werden könnte.





