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#101
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AW: Die Zukunft der Sportart Tischtennis für alle
Diese Beobachtung habe ich bereits auch schon gemacht, denn die Organistaren in den anderen Vereinen sind in der Regel wirklich über 45. Erhlich gesagt hätte ich keine Lust gehabt, wenn ein 50 jähriger gesagt hätte, dass wir zu WM fahren. Hier ist eine ganz andere soziale Umgebung geschaffen worden. Nicht die alten haben versucht den Verein aufzubauen, sondern die, die um di 18-20 waren. Die soziale Umgebung, die nun die jungen Leute haben ist ausschlaggebend. Wann konnte ich als ich klein war mit Spielern aus der Herren spielen? Bei uns kann nun jeder gegen jeden spielen und das ist wohl auch wichtig. Wenn man in der Schüler ist und gegen jeden aus der Schüler gewinnt, warum sollte man weitertrainieren? Wenn es aber nun Herren gibt, die besser sind, hat der Schüler wieder motivation weiter zu trainieren. Außerdem unternehmen sie lieber etwas mit denen, die nicht so alt sind.
Ich habe als Student vor drei Jahren auch gedacht, warum ich etwas für den Verein tun soll. Sieht man aber die Entwicklung, weiß man, dass der Einsatz sich bezahlt gemacht hat und dadurch hat man einfach mehr Spaß daran. Es ist also wichtig, dass die jungen Leute sich für den Verein einsetzen. Vielleicht einfach mal nach dem Training in die Kneipe gehen und über diese Dinge nachdenken und mal etwas ausprobieren. Wir haben halt den Weg eingeschlagen, dass wir versuchen die heranwachsenen dazu zu bringen das später zu tun, was wir jetzt tun. Und das ist wohl der einzige Weg der funktioniert... Beruflicher und privater Erfolg ist für uns auch wichtig, aber das kommt nach dem Studium mit der Hoffnung, dass uns der Nachwuchs ablöst. Kostenlos würde ich die Arbeit aber nicht nennen, denn egal was wir machen, z.B. Wasserski fahren, machen wir auch. Also ist das eine Freizeitbeschäftigung für uns älteren und nehmen dann einfach die jüngeren mit. Nach dem Training gehen wir regelmäßig mit allen zwischen 16 und U60 einen Trinken und das macht wohl auch viel aus... Geändert von Halema (07.05.2006 um 13:20 Uhr) |
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#102
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AW: Die Zukunft der Sportart Tischtennis für alle
Das ist zum Beispiel ein Pfund mit dem Tischtennis wuchern kann- die fast lebenslange Betätigung. Welcher Sport kann das sonst bieten, die neuen Adventure-Sportarten wohl kaum, Fußball vielleicht, aber da sinkt das Niveau dann doch relativ schnell was eben beim TT nicht der Fall ist. Reiten, Golf sind von den Finanzen abhängig und Tennis auch viel mehr von der körperlichen Fitness.
Nur leider sind diese Tatsachen irgendwie net öffentlich bekannt. Vielleicht wäre da an ein Verbindung mit den Krankenkassen zu denken, nach dem Motto Tischtennis - der Gesundheitssport für alt und jung. Klar in der heutigen Zeit haben auch die Kassen nix mehr über, aber vom Grundgedanken wärs doch überlegenswert. Aber in der großen weiten Medienwelt wird sich nix tun, selbst ein Olympiasieg würde da relativ schnell verblassen und höchstens noch an Weihnachten in den Sportrückblicken und dazugehörigen Büchern erwähnt. |
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#103
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AW: Die Zukunft der Sportart Tischtennis für alle
Hallo!
Zum Tischtennis in den Medien wollte ich nur kurz anmerken, dass ich glaube, dass die Funktionäre im DTTB hier irgendwie den Fuß nicht richtig in die Lobbyarbeit bekommen. Bei mehreren europäischen TV Kanälen, den öffentlich rechtlichen mit den regionalen Programmen und momentan einem Timo Boll in der Weltspitze, muss es doch möglich sein, wenn auch nicht Live - Übertragungen, so doch alle Spiele in sehr sehr ausführlicher Weise bei einer WM im eigenen Land zu sehen. Und wenn es den DTTB eben eigenes Geld kostet, weil die Übertragung nicht durch Sponsoren voll gedeckt werden kann. Bei der WM 89 war das viel besser und danach konnte man auch einiges vom TT im Fernsehen sehen. Das zweite ist und da müssen wir Hobbyspieler uns auch an die eigene Nase fassen, dass die breite Mehrheit der Hobbyspieler (und damit sind wahrscheinlich nicht die Forumsmitglieder in der Mehrheit gemeint) kein Interesse haben Tischtennis bei anderen zu sehen, sondern nur selbst zu spielen. Wenn man in Bremen war, konnte man das ganz deutlich sehen, wie das Interesse tickt. Die Damen haben vielleicht vor 1000 Zuschauern gespielt, die Herren, wenn Deutschland nicht dabei war, vielleicht vor einer 2/3 belegten Halle und wenn Deutschland gespielt hat, waren dann alle da. Ansonsten waren sie draußen, haben an den inoffiziellen Meisterschaften teil genommen, Klamotten gekauft oder selbst an den vielen verschiedenen Tischen gespielt. Ob das wirklich hinter seinem Sport stehen ausdrückt und Menschen die damit nichts zu tun haben begeistern kann Und zum gestrigen CL Endspiel kann ich die Organisation nicht wirklich verstehen...An einem Sonntag, gleichzeitig Muttertag um 15:00 Uhr ein Spiel anzusetzen und dann eine volle Halle haben zu wollen, halte ich persönlich für total balla balla. Hätte es nicht wie in Charleroi am frühen Abend sein können. Am Sonntag, die Frau will etwas von ihrem Mann, die Kinder etwas von ihrem Vater und Mutter hätte auch noch gerne ihren Blumenstauß und eine Tasse Kaffee getrunken. Wir hatten dieses Jahr zwei Meistermannschaften und hätten 16 Freikarten erhalten. Ich glaube wir haben 5 Leute zusammen bekommen. Ich weiß man kann es nie allen recht machen, aber es gibt doch so Uhrzeiten und Tage an denen sollte man nicht spielen. Und dazu gehört für mich ein Sonntag Mittag und ein Samstag 18:00 Uhr. Gruß Hedgehog |
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