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| Schiedsrichter- und Regelbereich & Rechtliches Alles rund um Schiedsrichter, Regeln, rechtliches (Vereinsrecht, Gesetze). Regelfragen, strittige Situationen, zu viele Regeländerungen oder neue Ideen für TT, Erfahrungen als/mit Schiedsrichter(n), Ausbildung, usw. |
| Umfrageergebnis anzeigen: Ist ein Schlägerbruch durch Frustwerfen zufällig oder wissentlich in Kauf genommen? | |||
| Schlägerbruch durch Frustwerfen passiert zufällig |
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13 | 29,55% |
| Schlägerbruch durch Frustwerfen passiert nicht zufällig |
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31 | 70,45% |
| Teilnehmer: 44. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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Themen-Optionen |
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#121
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Wir hatten längere Zeit einen Spieler bei uns häufig im ZTraining, der hat immer ein Arsenal von 5-10 Schlägern dabei. Alle nur denkbaren Kombinationen von glatten und Noppenbelägen. Grundsätzlich habe ich kein Problem mit Material, im Gegenteil, aber wenn Dein Gegner dann anfängt, alle paar Ballwechsel 'nen anderen Schläger zu nehmen, dann geht jeglicher Spielfluss verloren. Ich hab' ihm dann unabhängig von den Regeln gesagt, daß ich nur mit ihm spiele, wenn er sich für einen Schläger entscheidet.
Meiner Meinung nach gehört gerade die Entscheidung für einen bestimmten Schläger zum Spiel hinzu, da diese Auswahl alle taktischen Möglichkeiten erlaubt oder eben nicht. |
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#122
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@ Vincent Vega
Wie Du schon sagst, im Spitzenstischtennis dürfte das alles keine große Rolle spielen. Zumindest ein unbegrenztes Wechseln des Schläger wäre für mich ein Horroszenario für den Sport. Gerade in den unteren Klassen leben doch recht viele Spieler nur davon, daß die Gegner lange brauchen, sich auf Noppen etc einzustellen, bzw sie es gar nicht schaffen. So weit so gut, wenn man es im ganzen Spiel nicht schafft, war man eben zu schlecht. Aber wenn sich jetzt ein Spieler nach einem verlorenen Satz auf das Material eingestellt hat, dann nimmt der Materialspieler einfach einen anderen Schläger, und wieder braucht der Gegner eine gewise Zeit ... und das ganze Spiel könnte sich dann eingie Male wiederholen. Der Materialspieler hätte vorher im Training genug Möglichkeiten 4 oder 5 verschiedne Noppen, Antis, NI-Beläge etc ausreichend zu trainieren, so daß es ausreicht, den Gegner zumindest ei paar Mal zu überraschen. Der dagegen müßte, um damit fertig zu werden, praktisch gegenalles trainiren, ein schwieriges unterfangen. Klar, jedem Spieler ständen die gleichen Möglichkeiten offen, fragt sich nur, ob das dem TT-Sport wirklich gut tun würde. Bei unbegrenzten Wechseln während des ganzen Spieles könnte es dazu kommen, daß nach jedem Ball einer der Spieler den Schläger wechselt - toller Spielfluß. Auch wenn man den Schläger nur einmal wechseln dürfte, egal wann, fänd ich das nicht gerade toll: Entscheidungssatz - 9:9 der Aufschläger holt auf einmal seinen Ersatzschläger mit langer Noppe raus ! Obwohl ich mir einbilde ganz gut gegen Noppe zu spielen, hätte ich mit Sicherheit erstmal arge Probelme mit den ersten Aufschlag mit langer Noppe, klarer Vorteil für den Wechsler. "Schön" wären auch folgende taktischen Spielereien, wenn man den Schläger nur in der Satzpause wechseln dürfte: "Oh, der Gegner holt sich anscheinend einen Schläger mit Anti, na gut, dann hole ich mal meine kurze Noppe raus. Ah er sieht es, nimmt jetzt doch die lange Noppe, na gut, dann eben meinen kontrollierten Sandwich-Belag - was, jetzt doch kurze Noppen, na gut ..." Das wäre mir dann doch etwas zu viel Taktik für unseren Sport. Die jetzige Regelung ist viellelicht aufgrund ihrer schwammigen Formulierung nicht ideal, aber auf jeden Fall ist sie auch nicht unfair, es spricht also eigentlich nichts gegen sie, immerhin steht es immer noch jedem frei, sich vor dem Spiel das Material auszusuchen, von dem er der Meinung ist, es sei das beste für dieses Spiel. Geändert von aleol (03.02.2003 um 18:03 Uhr) |
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#123
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Zitat:
Wir sollten froh sein mit Spielern wie Werner hier posten zu können ! Nötig hätte er das bestimmt nicht ! Dafür sollten wir dankbar sein ! Das gleiche gilt natürlich auch für Torben !
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"Und da steht ich will große Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten,und mit Grimm werde ich sie strafen, daß sie erfahren sollen: Ich sei der Herr,wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe!" |
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#124
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@ aleol
Machen wir es doch so wie bei der Doppelaufstellung bei uns in der 3. Kreisklasse. Die spielen 4er-Mannschaften (jeder hat 3 Einzel). Logischerweise gibt es 2 Doppel - man kann aber theoretisch Nr. 1 und 2 als Doppel 2 spielen lassen. Man kann die frei wählen, bei 6er geht das glaube ich nach Platzziffern. Wenn jetzt die Gastmannschaft ihr Aufstellung an den Heimverein gibt, hat der Heimverein seine Aufstellung zugedeckt. Der Gast kann also seine Doppel nicht anpassen sondern muss pockern - Vorausgesetzt der Heimverein hat überhaupt schon eine Doppelaufstellung notiert (was er aber tun sollte/ muss???). Zum Thema: 1 Wechsel pro Spiel erlaubt, zwischen den Sätzen. Spieler A sagt "Ich wechsel", Spieler B sagt "Ich nicht" oder "Ich auch". Beide wissen nur DASS gewechselt wird, nicht auf welches Material. Wenn Spieler B nicht mit wechselt hat er den Vorteil, dass er seinen neuen Schläger auf den anderen abstimmen kann. Da aber Spieler A erst wechelt, wenn er auf der Verliererstraße ist und kein Land mehr sieht finde ich das gerecht. ODER: Man kann z. b. nur 2 Schläger pro Spiel "anmelden", d. h. Spieler B hätte nur die Möglichkeit mit "wechseln" oder "nicht wecheln" (Funktioniert natürlich nur in den höheren Spielklassen richtig gut, unten macht sich keiner die Mühe). Interesant finde ich das Thema schon, wenn sich's im Rahmen bewegt, d. h. es keine fliegenden Wechsel gibt. Geändert von Vincent Vega (14.02.2003 um 20:51 Uhr) |
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#125
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ich wuerde vorschlagen: wechseln ja, aber nicht auf andere belaege.
und... Zitat:
Geändert von difu (03.02.2003 um 19:07 Uhr) |
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#126
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Wäre sicherlich eine Möglichkeit, das so zu machen.
Bei einem Wechsel, und der nur in den Satzpausen würde mich die ganze Sache auch nicht unbedingt stören (vorausgesetzt es bleibt dann auch wirklich bei einem Wechsel und es kommt nicht noch eine "taktische Beschädigung" dazu, wenn man die Umstellung gerade wieder geschafft hat). Allerdings sehe auch ich keine Notwendigkeit, unbedingt den Schlägerwechsel wieder einzuführen. Taktische Möglichkeiten hat man meiner Meinung nach genug, wenn man sich vor dem Spiel entscheiden kann, welchen Schläger man nimmt. Und der Schlägerwechsel während des Spiels ist nun mal in den meisten Fällen eher der Versuch, den Gegner zu verwirren, und nicht, das eigene Spiel zu verbessern. Denn den Schläger, der am besten für das eigene Spiel geeignet ist, nimmt man ja wohl von Anfang an. Daher denke ich eben auch nicht, daß das den TT-Sport allgemein attraktiver machen würde. |
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#127
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Zitat:
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#128
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Zitat:
WSO HTTV 4.1.10 Für die Doppel gilt (außer im Corbillon-Cup-System), dass jeder Mannschaftsführer vor Beginn des ersten Spiels und ohne Kenntnis der Doppelaufstellung seines Gegners aus seinen Stamm- und/oder Ersatzspielern die Doppelpaare benennt. Jedes Doppel muss seine Spiele in der gleichen Aufstellung bestreiten, und kein Spieler darf in mehreren Paarungen aufgestellt werden. hwk |
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#129
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Ist doch genau was Vincent Vega gesagt hat ?
Klar, man kann es so machen, daß jede Mannschaft ihre Doppel auf jeweils einen Zettel schreibt, oder eben so, wie von Vincent beschrieben: Heimmannschaft kennt die Aufstellung der Gastmannschaft noch nicht, schreibt ihre Doppel schon mal auf den Spielbericht. Dann wird das abgedeckt und die Gastmannschaft läßt ihre Aufstellung aufschreiben. Ergebnis: jedes Team hatte keine Kenntniss von der Aufstellung der anderen. So soviel zum Off-Topic nochmal zum Thema Schlägerwechsel: Auf meinen Einwand, daß ich keine Veranlassung zum Erlauben eines Schlägerweschsels könnte man natürlich antworten, daß es dann den "Fall Schlager" nicht gegeben hätte. Stimmt so aber nicht ganz, denn nach einem taktischen Schlägerwechsel z.B. nach dem ersten Satz könnte ja auch eine Beschädigung eintreffen, die dann wieder die gleiche Diskussion wie jetzt zur Folge hätte. |
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#130
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Gut so.
Wie man sieht, ist es gar nicht einfach, die Regel besser zu machen, als sie jetzt ist. Läßt man Schlägerwechsel in vollem Umfang zu, ist das in meinen Augen nicht im Sinne des Sports.
Ich plädiere für: pro Wettkampf (Spiel) eine Waffe (Schläger). Und deshalb ist es gut so, wie es ist.
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Freddie, mit Skol und einem Cheerio macht Tischtennis mein Leben froh. |
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