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| Stammtisch Hier könnt Ihr über "Gott und die Welt", Politik, Fernsehen, Bücher, Musik und alles was Euch sonst interessiert diskutieren. Plaudern in lockerer Atmosphäre ;-) |
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Themen-Optionen |
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#171
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AW: Was ist eigentlich "typisch deutsch"
Für Dich war also Hitlerdeutschland der Gipfel der Diktaturen ? Lachhaft, ohne jenes "System" in irgendeiner Weise schönreden zu wollen. Aber, fangen wir hier nicht an die einzelnen Diktaturen auf die Waage zu stellen, ist wenig zielführend, nur soviel, der ganze "Kult" basiert lediglich auf völlig degeneriertem Gedankengut eines Österreichers, und es ist definitiv nicht nur deutsch auf einen Diktator einzusteigen, das haben beinahe (wenn nicht alle) Völker hinter sich gebracht. Scheint ein "notwendiger" Prozess auf dem Weg zur Weiterentwicklung zu sein. Es kommt darauf an, was man daraus macht, wir haben etwas daraus gemacht, wir haben das "getragen" über viele Jahrzehnte. Und ich will auch nicht, das wir das vergessen was war, aber, wie vor Monaten schonmal zwischen uns beiden heftigst diskuttiert (ich bestehe auf dem zweiten "t"). wünsche ich mir einen entspannteren Umgang mit diesem Thema. Macht überhaupt keinen Sinn (aus meiner Perspektive) hier jedes Mal wenn das Thema berührt wird, diese Grundsatzgespräche nochmal zu führen.
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lustige Zeiten für Despoten
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#172
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AW: Was ist eigentlich "typisch deutsch"
Wort zum Sonntag, damit sollte das nun endlich mal beendet sein.
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#173
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AW: Was ist eigentlich "typisch deutsch"
Dein Kalender geht nach
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lustige Zeiten für Despoten
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#174
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AW: Was ist eigentlich "typisch deutsch"
Zitat:
Zunächst war ich geneigt, Dir Recht zu geben, Nach nochmaligem Nachdenken jedoch, finde ich hier, dass wir an des Pudels Kern geraten sind, denn "gehorsam sein" ist aus historisch-militärischen Gründen fälschlicherweise negativ konnotiert, denn es gibt eine ganze Menge Spielarten von Gehorsam, vom sträflich fahrlässigen Gehorsam bis zum freiwilligen Gehorsam. Ist also eine Phantomdiskussion, weil, wenn Du 10 verschiedene Leute fragst, Du 10 verschiedene Spielarten/Interpretationen von "Gehorsam" bekommst. Ein Kind, dass seinen Eltern gehorcht und eben nicht in einen See mit Blaualgen springt, ist das schlecht, weil das Kind keine Einflussmöglichkeiten hatte. ![]() 'Gehorsam' kommt übrigens von 'Gehör' und sollte gefälligst auch so interpretiert werden. Nur die Situation lässt erschließen ob es sich um guten oder schlechten Gehorsam handelt, Konnotation hin oder her...
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www.guntt.de |
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#175
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AW: Was ist eigentlich "typisch deutsch"
Zitat:
"Es gibt einen Weg zur Freiheit. Seine Meilensteine heißen Gehorsam, Fleiß, Ehrlichkeit, Ordnung, Sauberkeit, Nüchternheit, Wahrhaftigkeit, Opfersinn und Liebe zum Vaterland." von einem gewissen Herrn Himmler stammt und man Gefahr läuft, den Ruf nach "deutschen Tugenden" (wobei es doch eher Menschentugenden sind/sein sollten...) überzustrapazieren? Zitat:
![]() Eine krasse, aber nichtsdestotrotz richtige Darlegung nicht nur meiner Gedanken. Danke, Lousy. Zitat:
Bevor man mich nun missversteht: den NS an sich verharmlose ich keinesfalls, und ein "Freund" dessen bin ich selbstredend auch nicht. Aber man lese nur mal eine Dystopie - z.B. die o.g. - um zu wissen, was wirklich "hart" und vor allem möglich ist. Ich glaube/befürchte eher, nun geht es erst richtig los. @ Wolfgang Ich war ein paar Tage weg, wie du sicherlich bemerkt hast. Deine beiden, an mich gewandten Beiträge habe ich gelesen. Ich stimme dir größtenteils zu. Dem gibt es nichts hinzufügen. "Fleiß" und gewisse "deutsche Tugenden" sind gewiss nicht zu verachten. Aber: jeder definiert diese Begriffe anders und es besteht immer die Gefahr des Missbrauchs. Deine Ausführungen zum Thema "Heimat" kann ich voll und ganz unterschreiben. Und damit bin ich auch wieder zurück in diesem Thread. Ich habe eigentlich nur einen Wunsch: dass wir zurück zum eigentlichen Thema kommen und sich nicht immer alles nur um Deutschland zwischen 1933 und 1945 handelt. Denn wer so agiert, minimiert die deutsche Geschichte und spricht dem NS quasi einen "Alleinvertretungsanspruch" des Deutschtums zu. Und dies kann weder Sinn noch Aufgabe von uns Forenteilnehmern sein! |
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#176
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AW: Was ist eigentlich "typisch deutsch"
Zitat:
Volltreffer, ich lasse mich nicht, von nichts und niemandem reduzieren auf diesen, wenn auch unrühmlichen Teil unserer Geschichte.
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lustige Zeiten für Despoten
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#177
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AW: Was ist eigentlich "typisch deutsch"
Zitat:
Alles, aber auch alles was ge - braucht werden kann, kann auch miß - braucht werden. Es wird aber speziell mit gewissen Tugendbegriffen derart verkrampft umgegangen, daß ich nur sagen, das ist typisch deutsch.
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lustige Zeiten für Despoten
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#178
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AW: Was ist eigentlich "typisch deutsch"
"Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, dass ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen. Ich kann nicht verstehen, dass man mit ihr bis heute so wenig sich abgegeben hat. Sie zu begründen hätte etwas Ungeheuerliches angesichts des Ungeheuerlichen, das sich zutrug."
Typisch Deutsch ist, das diese Wahrheit Adornos auch hier relativiert wird, indem man sagt, andere sind auch kacke! |
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#179
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AW: Was ist eigentlich "typisch deutsch"
Zitat:
Aber ich meine es bringt auch nix wenn wir uns ganztätig ne Trauermiene aufsetzen und uns damit kaputtmachen. Das Leben geht immer weiter, jeden Tag 24 Stunden. Ich bin seit langem schon drüber weg jedes Wort auf die Goldwaage legen zu wollen, ob sich nicht doch ein wenig braune Gesinnung dahinter verbirgt. In unserem Lande ist die Gefahr - vorerst - gebahnt, sollten solche Entwicklungen jemals wieder offenkundig werden, möchte ich Dich neben mir auf der Straße sehen (Ich bete, sollte sowas je geschehen, daß dann meine Kinder alt genug sind um alleine klar zu kommen, und ich noch nicht zu alt um ner Glatze den Schädel einzutreten)
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lustige Zeiten für Despoten
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#180
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AW: Was ist eigentlich "typisch deutsch"
Sehr schöner Freudscher...
![]() Nö, wir sind nicht weit auseinander, das weiß ich. Aber wenn ich sage, andere sind genauso, relativiere ich. Punkt. Und das geht nicht. Übrigens: von 'Erbschuld' oder so'n Quatsch halte ich auch nix. Trotzdem: es steht einem nicht gut zu Gesicht, etwas Falsches: hier UNSAGBARES vergleichen zu wollen. |
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