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| Technik - Taktik - Training - Vorsätze und Zielerreichung Hier könnt Ihr Fragen und Tipps rund um die Themen Technik, Taktik und Training loswerden. Spieler und Trainer können hier Erfahrungen austauschen und Trainingswillige von ihren alltäglichen Problemen und Zielen berichten. |
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Themen-Optionen |
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#11
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Der Unterschied zwischen der chinesischen und japanischen Griffhaltung ist hauptsächlich durch den Schläger bedingt. Die chinesische Variante ist im Prinzip ein eher runder Normalschläger mit gekürztem Griff. Die japanisch/koreanischen Schläger sind meistens eher eckig und der Griff ist mehr ein Querholz. An dessen erhöhter Vorderkante liegt der Zeigefinger, man hat also einen deutlich besseren Halt. Bei der chinesischen Variante sind Daumen und Zeigefinger auf der Vorderseite weiter auseinander, der Schläger wird durch Einklemmen fixiert. Bei der japanischen Variante liegt der Zeigefinger um die Grifferhöhung und berührt den Daumen. Die Finger auf der Rückseite sind beim Blöckspiel am Tisch meist gekrümt aufgesetzt, bei hartem Vorhand-Schlag liegen sie lang und flach auf. Dies gilt für beide Griffhaltungen, da das Blocken auf der Rückhand mit lang aufgelegten, gespreitzten Finger schwierig ist. Diese Fingerhaltung gibt aber andererseits den nötigen Rückhalt für die harten, finalen Schläge. Die japanischen Schläger sind meistens länger und haben den Schwerpunkt weiter von der Hand entfernt. Dadurch eignen sie sich besser für ein tischfernes Topspin-Spiel. Die chinesische Variante erlaubt dagegen leichtere Handhabung nah am Tisch und verträgt eher einen Belag auf der Rückseite (Gewichtsverteilung besser).
In der alten Ausgabe des Tischtennisbuches von Hudetz waren übrigens Bildsequenzen mit dem europäischen Penholderspieler Kalinic, die Neuausgabe Tischtennis 2000 zeigt dagegen nur noch das Shakehand-Spiel (Samsonov und Lengerov). |
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