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Deutscher Tischtennis Bund (DTTB) präsentiert von TIBHAR - SHOWROOM

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  #261  
Alt 10.01.2009, 13:18
LowBrain LowBrain ist offline
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Die Regeln findest du hier: http://www.ttvwh.de/files/WO05-08.pdf

Die entscheidende Stelle findest du unter 22.4.1
Zitat:
Die Umstellung ist erforderlich, wenn der Unterschied des errechneten Quotienten 1,3 und höher ergibt. Ist bei einem Spieler die Differenz zwischen 0,51 und 1,29 höher als die eines vor ihm platzierten Spielers, kann der Verein nach oben umstellen. Bei einer Differenz zwischen 0 bis 0,5 kann der Verein die Reihenfolge beliebig wählen.
Die Umstellung ist also überhaupt kein Problem, es wären fast noch viel viel tollere Sachen möglich gewesen

Zitat:
da ich bei uns die Aufstellungen mache, hatte ich mich nur mal kurz mit dem Reglement des Südd. TTV beschäftigt
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  #262  
Alt 10.01.2009, 15:33
silvestre silvestre ist offline
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Interessant, auch wenn ich den Sinn und Zweck der Regel nicht verstehe, dass man bessere Spieler von vorne weiter nach hinten Stufen kann. Aber anscheinend ist das Regelement so, insofern auch alle korrekt.

Danke für die Info!
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  #263  
Alt 12.01.2009, 09:29
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Sicher eine clevere Aufstellung von Gnadental. Jetzt sind sie für alle Mannschaften sehr gefährlich. Mit sehr guten Spielern an Position 1 und an Position 3 kann man schnell gewinnen.
Auch interessant ist, dass bei fast allen Mannschaften der Spieler an Position 4 eine bessere Bilanzzahl hat als der Spieler an Position 3 (ob das am Doppel liegt?).

Irgendwie sollte man die Aufstell-Regel etwas ändern. Bei der Regel ist ja fast jede Aufstellung möglich.

Ist bei einem Spieler die Differenz zwischen 0,51 und 1,29 höher als die eines vor ihm platzierten Spielers, kann der Verein nach oben umstellen.

Diesen Satz sollte man mal genauer erklären. So wie ich das lese, darf man Position 2 und 3 nur tauschen, wenn die Nummer 3 um mindestens 0.51 besser ist. Dagegen spricht aber wieder der nächste Satz.

Bei einer Differenz zwischen 0 bis 0,5 kann der Verein die Reihenfolge beliebig wählen.

Geändert von Quizard (12.01.2009 um 09:41 Uhr)
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  #264  
Alt 12.01.2009, 09:49
Saarländer Saarländer ist offline
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Zitat:
Zitat von LowBrain Beitrag anzeigen
...
Die entscheidende Stelle findest du unter 22.4.1
...
LowBrain mal Hand aufs Herz. Ihr habt die Regelung absichtlich Missverstanden und könnt euch jetzt auf eine Ungenauigkeit in der Formulierung berufen.

Da sich der ganze Abschnitt auf einen Spieler der vorrücken will/muss bezieht, muss ein vorrückender Spieler eine gleichgute oder bessere Bilanz haben. Wenn man die Sätze jedoch für sich betrachtet kann man das ganze mit viel Willen auch missverstehen.

Die Verantwortlichen vom Süddeutschen Tischtennis Verband sollten deshalb:
a) ihre Regel deutlicher formulieren – dann ist die Aufstellung von Gnadental korrekt
b) sagen dass die Regel auch so klar ist – dann müsste die Gnadentaler Aufstellung geändert werden
c) die Regel in Richtung der Gnadentaler Interpretation deutlicher umschreiben – dann würde ich mich bei LowBrain entschuldigen.
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  #265  
Alt 12.01.2009, 10:23
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Rastatt (ti)
In der Tischtennis Oberliga Baden Württemberg war die SV Ottenau im Spitzenspiel bei der Bundesligareserve der TTF Liebherr Ochsenhausen chancenlos und unterlag klar mit 2:9. Das Spiel begann für die Murgtäler zunächst vielversprechend, nach den Doppeln führten die Gäste mit 2:1. Das Topduo der Murgtäler Jörg Kühnberger und Dietmar Palmi sorgte mit einem 3:1-Sieg über Thomas Huber/Benjamin Sabo für eine schnelle Führung der Ottenauer, während die beiden Spitzenspieler des Tabellenführers Gerd Richter/David Steinle in der Partie gegen Andre Schweikert/Daniel Weiskopf mehr Widerstand brechen mussten als ihnen lieb war. Nach einem 11:9-Sieg der Gästespieler im ersten Durchgang benötigten die beiden Württemberger gleich zwei Mal die Verlängerung, um durch zwei hauchdünne Erfolge mit 14:12 und 15:13 in Führung zu gehen. Nochmals glückte mit einem 11:7-Erfolg der Satzausgleich, doch ein 7:11-Satzverlust besiegelte den 1:1-Gleichstand. Manuel Mechler/Michael Schweikert revanchierten sich gegen Andreas Danzer/Johannes Ruf für die Hinrundenniederlage und landeten einen ungefährdeten 3:1-Sieg. In den Einzelspielen glückte dem Gast danach kein einziger Spielgewinn. Richter und Steinle erwiesen sich im vorderen Paarkreuz als zu stark. Kühnberger agierte nicht wie gewohnt und blieb in beiden Spielen ohne Satzgewinn. Palmi hatte diesmal gegen Richter nichts entgegenzusetzen. Wie bereits in der Vorrunde hatte Ochsenhausen in allen kritischen Spielen das bessere Ende für sich. So verlor Mechler gegen Huber ganz knapp und auch Weiskopf, der gegen Danzer recht stark aufspielte, blieb ein Anschlusstreffer versagt. Seine zweite Saisonniederlage kassierte Michael Schweikert in drei Sätzen gegen Ruf, sein Bruder Andre hatte gegen Sabo im Entscheidungssatz mit 9:11 das Nachsehen. „Ochsenhausen liegt uns eigentlich gar nicht,“ so Spielführer M. Schweikert, der trotz der um zwei Zähler höheren Niederlage als im Hinspiel nicht ganz unzufrieden war. „Die wollen unbedingt aufsteigen und in dieser Form wird auch kein anderer Verein sie aufhalten können,“ resümierte der Ottenauer, der die Gastgeber als unumstrittener Meisteranwärter sieht. Nach dem 2:7-Rückstand aus dem ersten Spielabschnitt kassierte Kühnberger gegen Richter den vorentscheidenden achten Gegenpunkt. Palmi hatte anschließend Steinle am Rande einer Niederlage, vergab aber den 2:1-Satzvorteil und den möglichen Anschlusspunkt zum 3:8. So kam Weiskopfs Erfolg über Huber nicht mehr in die Wertung und das Match war mit 2:9 vorzeitig beendet. Die Ergebnisse: TTF Liebherr Ochsenhausen II - SV Ottenau 9:2
Doppel:
Richter/Steinle – A.Schweikert/Weiskopf 9:11, 14:12, 15:13, 7:11, 11:6; Huber/Sabo – Kühnberger/Palmi 1:11, 11:13, 12:10, 9:11; Danzer/Ruf – Mechler/M.Schweikert 5:11, 12:10, 7:11, 6:11.
Einzel:
Richter – Palmi 11:5, 11:8, 11:4;
Steinle – Kühnberger 11:6, 12:10, 11:9;
Huber – Mechler 13:11, 12:14, 11:4, 12:10;
Danzer – Weiskopf 11:6, 15:13, 9:11, 10:12, 11:9;
Ruf – M.Schweikert 11:7, 11:8, 11:9;
Sabo – A.Schweikert 5:11, 11:5, 11:5, 9:11, 11:9;
Richter – Kühnberger 11:5, 11:6, 11:6;
Steinle – Palmi 11:3, 11:13, 7:11, 11:5, 11:7.
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  #266  
Alt 12.01.2009, 11:10
LowBrain LowBrain ist offline
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Zitat:
Zitat von Saarländer Beitrag anzeigen
LowBrain mal Hand aufs Herz. Ihr habt die Regelung absichtlich Missverstanden und könnt euch jetzt auf eine Ungenauigkeit in der Formulierung berufen.

Da sich der ganze Abschnitt auf einen Spieler der vorrücken will/muss bezieht, muss ein vorrückender Spieler eine gleichgute oder bessere Bilanz haben. Wenn man die Sätze jedoch für sich betrachtet kann man das ganze mit viel Willen auch missverstehen.

Die Verantwortlichen vom Süddeutschen Tischtennis Verband sollten deshalb:
a) ihre Regel deutlicher formulieren – dann ist die Aufstellung von Gnadental korrekt
b) sagen dass die Regel auch so klar ist – dann müsste die Gnadentaler Aufstellung geändert werden
c) die Regel in Richtung der Gnadentaler Interpretation deutlicher umschreiben – dann würde ich mich bei LowBrain entschuldigen.
Ich finde die Regeln auch sehr unglücklich formuliert. Hab sie erst ein paar mal lesen müssen, bevor ich mir für mich klar war, was genau da drin steht.

Ich bin allerdings weiterhin der Meinung, dass ich die Regeln richtig verstanden habe, bin mir dessen allerdings nicht 100%ig sicher. Deine Auslegung habe ich auch mal durchgedacht, sie aber wieder verworfen, hautpsächlich wegen einem Punkt den ich später noch ausführe. Ob die Regel wie ich sie verstanden habe sinnvoll ist ist natürlich eine andere Frage.

Knackpunkt weshalb alles unverständlich ist ist wohl dieser Satz:
Zitat:
Ist bei einem Spieler die Differenz zwischen 0,51 und 1,29 höher als die eines vor ihm platzierten Spielers...
Meiner Meinung nach absoluter Stuss.
1) "Ist bei einem Spieler die Differenz" - ja welche Differenz denn bitte? Bei einem Spieler ergibt sich nie eine Differenz, die kann sich nur ergeben wenn man 2 Spieler miteinander vergleicht.
2) "höher" - was, wie höher?
3) "als die eines vor ihm platzierten Spielers" - siehe 1). ein Spieler hat keine Differenz

Einen Punkt den ich bei deiner Interpretation noch einwerfen will ist, dass so eine Regelung kaum gewünscht sein kann. Eine Umstellung nur zuzulassen, wenn die Differenz positiv ist lässt ja praktisch keine Freiheiten mehr. Man könnte einen Jugendspieler, der bisher auf 5 gespielt z.B. nicht auf Position 4 setzen wenn der Spieler auf 5 einen Quotienten von 5,0 und der Spieler auf 4 einen von 5,1 hätte.

Nochmal auf den Punkt gebracht: Meiner Meinung nach suboptimal formuliert, aber von mir nicht absichtlich falsch interpretiert.

Eine Entschuldigung ist nicht nötig. Ich denke so eine Diskussion ist sehr sinnvoll, da vielleicht endlich mal der ein oder andere Verantwortliche der hier mitliest in die Regeln schaut. Ist manchmal echt grausam wie wenig Ahnung manche haben die in ihren Vereinen Verantwortung tragen. Außerdem gibts mal ne sachliche Diskussion abseits von dem "die Aufsteiger steigen eh sicher wieder ab" - Gerede



Zitat:
Zitat von Quizard Beitrag anzeigen
Auch interessant ist, dass bei fast allen Mannschaften der Spieler an Position 4 eine bessere Bilanzzahl hat als der Spieler an Position 3 (ob das am Doppel liegt?).
Hier stand grober Unfug - sorry!
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Geändert von LowBrain (12.01.2009 um 12:23 Uhr)
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  #267  
Alt 12.01.2009, 11:57
MarcoK MarcoK ist offline
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AW: Oberliga Baden-Württemberg 2008/09

die regeln: vielleicht sind sie etwas unsauber formuliert, aber eigentlich sind die regeln eindeutig. im satz zuvor ist ja auch "vom unterschied des errechneten quotienten" die rede. mit "differenz" kann hier ja nur der vergleich zweier spieler gemeint sein, also die differenz von deren Quotienten!

und die gnadentaler aufstellung ist so auch absolut in ordnung.

zwischen 0 und 0,5 differenz kann man BELIEBIG aufstellen. das ist ja auch in ordnung, weil bei so einer geringen differenz zwischen den quotienten zweier spieler der stärkeunterschied eher gering sein wird. bei quotienten von 5,0 und 5,1 könnte man also aufstellen wie man will.

von 0,51 bis 1,29 differenz KANN man nach oben umstellen, wenn der nieder platzierte spieler einen um soviel besseren wert hat als der obere. der stärkeunterschied wird hier durch die quotienten deutlicher, ist aber nicht so groß, dass eine umstellung zwingend wird und erlaubt nur eine umstellung nach oben.

ab 1,30 differenz MUSS man umstellen und den spieler mit dem besseren wert vor den anderen stellen. der stärkeunterschied wird hier so große gesehen, dass eine umstellung zwingend wird.

die regelung auf ttvwh-ebene unterscheidet sich bis auf die berechnung nicht so viel von der des süddeutschen tt-verbandes. ab differenz der bilanzzahl +10 MUSS man umstellen, darunter kann man BELIEBIG aufstellen.
die 0,51-1,29-regelung kommt hier als einschränkung halt noch dazu und lässt in diesem bereich umstellungen zu, jedoch nur nach oben (was ja logisch ist, da es ansonsten ja wieder eine beliebige aufstellung wäre und kein unterschied zur umstellung bei differenz 0 - 0,5!)

Geändert von MarcoK (12.01.2009 um 13:17 Uhr)
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  #268  
Alt 12.01.2009, 12:41
LowBrain LowBrain ist offline
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Zitat:
Zitat von MarcoK Beitrag anzeigen
@ lowbrain: quizard meinte das mit den doppeln wohl nur wegen der taktischen möglichkeiten den 4er als doppel 3 zu stellen.
Ich Depp. Sorry, da hab ich wohl was total missverstanden. Hab das oben gelöscht, nicht das das noch zu weiterer Verwirrung führt.

Zitat:
Zitat von MarcoK Beitrag anzeigen
die regeln: vielleicht sind sie etwas unsauber formuliert, aber eigentlich sind die regeln eindeutig. im satz zuvor ist ja auch "vom unterschied des errechneten quotienten" die rede. mit "differenz" kann hier ja nur der vergleich zweier spieler gemeint sein, also die differenz von deren Quotienten!
Ja, das ist wie gesagt unsauber formuliert. Implizit wird wohl auch davon ausgegangen, dass der Quotient des vorne platzierten Spielers der Minuend (die Zahl von der etwas abgezogen wird) ist. Keine Ahnung ob man sowas explizit erwähnen müsste, aber dann wäre es auf jeden Fall klarer. Aber man hätte das auf jeden fall schöner formulieren könne. Beispielrechnungen wirken bei sowas Wunder :-)
Trotz allem wird in dem Satz meiner Meinung nach von zwei Differenzen geredet und ich weiß nicht welche beiden da gemeint sein sollen. Vielleicht stell ich mich aber auch bloß ein wenig dumm an.

Besser wäre mMn eine Formulierung ala
Zitat:
Ist die Differenz der Quotienten von einem Spieler zu einem vor ihm platzierten Spieler ...
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  #269  
Alt 12.01.2009, 13:16
MarcoK MarcoK ist offline
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gemeint ist auf alle fälle die differenz der quotienten zweier spieler.
und so habt ihr die regel ja auch richtigerweise ausgelegt und die aufstellung regelkonform gemacht.

so wie es jetzt formuliert ist, ist es m.E. sprachlich nicht korrekt, aber nichtsdestotrotz kann man es nur so auslegen wie ihr es getan habt. ansonsten gäbe die regel keinerlei sinn.

"ist bei einem spieler der quotient zwischen 0,51 und 1,29 höher als der eines vor ihm platzierten spielers,..."
hätte man auch formulieren können
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  #270  
Alt 12.01.2009, 15:03
ManOMan ManOMan ist offline
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wenn ich richtig in mathe aufgepasst habe, kann doch eine zahl nicht höher als eine andere sein
es sei denn es wird eine relation "höher" auf den reelen Zahlen formuliert, so dass die Beziehung gilt:
Eine Zahl a ist "höher" als eine andere Zahl b <==> a>b!
also wenn schon eine korrekte formulierung, dann auch bitte mathematisch korrekt!
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