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| Technik - Taktik - Training - Vorsätze und Zielerreichung Hier könnt Ihr Fragen und Tipps rund um die Themen Technik, Taktik und Training loswerden. Spieler und Trainer können hier Erfahrungen austauschen und Trainingswillige von ihren alltäglichen Problemen und Zielen berichten. |
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Themen-Optionen |
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#21
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AW: Unten ist's am schwersten?
Zitat:
Das sehe ich ähnlich, man könnte ihn auch tief aufstellen, aber weiterhin die Möglichkeit geben mit guten Leuten zu trainieren. Man wächst ja schließlich mit seinen Gegnern, besonders JFGs.
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Morituri nolumus mori! |
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#22
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AW: Unten ist's am schwersten?
Was mich vor allem stört, sind Sätze von Trainern wie :"Der soll sich erst mal ein Jahr in der Herren eingewöhnen!" Und dann muss der arme in der untersten Mannschaft spielen. Das gilt natürlich nicht für all die "Talente". Die sind ja meist eh schon vorher in irgendeiner Herren-Mannschaft. Wenn ein Jugendlicher mit guten Anlagen, der aber noch keine "Bereicherung" für ein oberes Team wäre, in die Herren muss, passiert dann so was.
Und dann passiert halt das oben angesprochene. Er stellt sich auf die Liga ein, kann vielleicht besser gegen die Gegner aus dieser Liga spielen, besser im eigentlichen Sinne wird er dadurch aber nicht. Ich hab sehr viel persönlichen Einsatz gebraucht, um mich von dem Spiel loszureissen, auf eigene Faust zu trainieren und mich zu verbessern. Wenn ich mich in der heutigen Jugend umgucke, sehe ich wenige, die den Willen haben, mal ohne Aufforderung zu trainieren bzw. auch mal was gegen den Willen des Trainers zu tun!
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Mein Rekord liegt bei 11 Netz- und Kantenbällen in einem Satz. ...Den Satz hab ich 12:14 verloren! |
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#23
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AW: Unten ist's am schwersten?
Zitat:
Grundsätzlich gilt, dass man seinem Niveau angemessen aufgestellt werden sollte. Da hat aber nun gar nichts mit "unter ists am schwersten" zu tun. Wie ich bereits sagte hat Patrick Baum auf Kreisebene angefangen da in Rheinhessen die Jugendklassen eben sehr schwach sind. In anderen Landesverbänden ist die oberste Jugendklasse eher mit Bezirksliga Herren zu vergleichen, dort hätte er länger bleiben können. Und wenn man mal die Vereine ausklammert, die eben keine Ahung von Jugendarbeit haben, dann gibt es keine Situationen wie von CheMan beschrieben. Manche Jugendliche sind bei uns in der Verbandsliga eingestiegen, andere in der Kreisklasse. Einfach je nach Spielfähigkeit. Das es Vereine gibt, wo der Herrenbereich unabhängig vom Jugendbereich betrachtet wird gibt es auch, dann hilft aber immer noch ein Wechsel. Nur gibt es kein grundsätzliches Problem, dass Jugendliche Probleme bekommen wenn sie im Herrenbereich tiefer spielen. Spiel gegen Noppen beispielsweise sollte auch jeder Jugendliche lernen. Und wenn die entsprechend vorbereitet sind, dann haben sie ganz andere Möglichkeiten als andere. |
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#24
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AW: Unten ist's am schwersten?
Zitat:
ein kleines Bisschen ist schon dran, an der These; daß der Einstieg über eine zweite Kreisklasse bei Jugendlichen auch schnell zu Frustrationen führen kann. |
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#25
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AW: Unten ist's am schwersten?
Das kann aber nur passieren, wenn die Jugendlichen so schlecht sind, dass sie sich nichtmal in der 2.KK durchsetzen können. Meinst du im Ernst, dass der entsprechende Spieler auf Bezirksebene dann mehr drin hätte??? Wenn ja, dann ist im Training wohl einges Schief gelaufen. Taktik gegen Passivsysteme oder gegen Abwehr, Störbeläge usw gehört einfach in die Ausbildung eines Nachwuchsspielers.
Ansonsten muss man die Jugendlichen vorbereiten. Es ist doch kein Thema mal mit Herren zu trainieren und entsprechende Turniere zu spielen. Und noch besser, man könnte Abwehrspieler mit Noppen in seiner Jugendtrainingsgruppe haben. Und die Theorie, dass man als Jugendlicher behindert wird, wenn man auf Kreisebene anfängt ist viel zu pauschal. Oder wie stark ist die Behinderung denn bei dem 1. Liga Spieler (Gönnern, Jg 1987) Patrick Baum ausgefallen??? Wäre der inzwischen in der Weltspitze der Herren wenn ihm die Kreisliga erspart worden wäre??? Prinzipiell bin ich auch dafür einen Jugendlichen hoch zu melden, aber wenn er zu schwach ist, dann spielt er eben Kreisklasse. Ist er gut genug für Bezirks- oder Landesebene, dann soll er da spielen fertig. Ein Jugendlicher hat genau dann ein Problem, wenn er irgendwo unterfordert wird. Dies gilt für alle Klassen und Ebenen. Ist er in der Kreisklasse ausreichend gefordert, dann soll er da antreten. Allerdings weiß ich, dass manche ältere Semester durchaus den Spruch bringen, dass auch ein guter Jugendlicher (der mehr könnte!) sich erstmal durch die Kreisebene wurschteln soll. Solche Leute haben halt keine Ahnung und sind hoffentlich nicht Entscheidungsträger was die Aufstellung betrifft. Insofern stimme ich unter diesen Umständen zu. Aber eine pauschale Aussage über die Kreisebene als Entwicklungsbremse kann ich so nicht stehen lassen. Geändert von Cheftrainer (16.08.2005 um 15:57 Uhr) |
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#26
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AW: Unten ist's am schwersten?
Ich bin auch ganz hinten in die Herrenmannschaften eingestiegen. Im Nachhinein betrachtet war das gar net so verkehrt! Allerdings war ich in der Jugend auch nur Kreisliga-Hinten-Spieler. Irgendwann habe ich dann mal Stress im Verein gemacht und wurde daraufhin in die 1. KK hinten "befördert". Da hab ich dann trotz meiner 20 Jahre erstmal das "richtige" Lehrgeld bezahlt. Seit dieser Grotten-Vorrunde gings über eine ausgeglichene Rückrunde und einer positiven nexten Saison schlagartig nach oben (auch bedingt durch Umstellung auf Noppen) Mittlerweile würde ich zu den Top3 im Verein gehören, spiele jetzt bei einem anderen Verein sogar eine Klasse höher als die erste Mannschaft aus meinem alten Verein. Dennoch würde ich dennen nichts vorwerfen, da ich auf keinen Ranglisten geglänzt hatte und die einfach nicht absehen konnten, wie ich mich beim Wechsel zu den Herren entwickeln werde..... Das ich mal so gut werde hat dann allerdings auch keiner geglaubt
![]() Gruß, Benjy
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www.tt-kleinostheim.de |
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#27
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AW: Unten ist's am schwersten?
Zitat:
aber.... ein Jugendlicher wird durch Niederlagen gegen bessere Topspinspieler nicht so schnell gefrustet als gegen einen 90 Jährigen Barnaspieler. Der Spaßfaktor ist definitiv für mittelstarke Jungedhochrutscher (z.B. im WTTV) in der 1. Kreisklasse oder Kreisliga viel höher als in der 3. Kreisklasse. ... und mit Einsätzen in der 3. Kreisklasse kann man einen gefrusteten Jugendlichen auch wirklich schnell vergraulen. Ferner ist es für einen Zwerg wie es Baum jun. ja war, in der Kreisliga auch nicht so schlecht. Da wird im WTTV auch schon ein recht ordentliches TT gespielt. |
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#28
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AW: Unten ist's am schwersten?
Zitat:
Man muss halt auch die Leistung der anderen anerkennen können. Wenn das den Jugendlichen nicht beigebracht wurde, dann sollen sie lieber gefrustet aufhören!!! Es geht halt beim Tischtennis auch darum, seine BIRNE einzusetzen und wenn man das Spiel gegen Barna nicht versteht und nur deshalb verliert, dann muss man das eben mal trainieren. Und wenn man verliert obwohl man weiß was da physikalisch passiert, dann ist der andere halt einfach zu gut. Gerade ein Nachwuchsspieler im Herrenbereich hat viele Gelegenheiten aus seinen Fehlern zu lernen. Schafft er das nicht weil er frustriert ist nur weil ihm kein Mittel gegen ein bestimmtes Spielsystem eingefallen ist, dann wird er den Sprung halt nicht schaffen. Und wenn man die Gelgenheit hat als Jugendlicher gegen Barna zu trainieren, dann ist das eine Bereicherung für das Training. Wenn man deine Postungs so liest, könnte man fast meinen, dass du die Nachwuchsspieler vor Noppen (und die entsprechenden Spielsysteme) aller Art schützen willst?!? Im Jugendtraining muss man einfach verschiedene Dinge lernen: 1. Man muss Niederlagen akzeptieren (auch gegen "Rentner mit Brettchen") und als Chance sehen etwas zu verbessern. 2. Man sollte taktisch so flexibel ausgebildet werden, dass man gegen jedes Spielsystem ein Rezept finden kann. Geändert von Cheftrainer (16.08.2005 um 16:31 Uhr) |
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#29
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AW: Unten ist's am schwersten?
Zitat:
) verliert der vielleicht nicht mal richtig den Schläger in der Hand hat.Bei dem einen wird er eher sagen "ja der hat gewonnen weil er besser war" aber bei dem anderen kann er es einfach nicht verstehen warum er da gerade verloren hat. Dem kann man sicher durch richtiges Training vorbeugen das ist schon klar. Aber ehrlich gesagt glaube ich nicht das es so viele Vereine gibt die ein solches Training anbieten...leider.
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Geh mich aus´m Weg oder ich schneid Dir durch. |
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#30
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AW: Unten ist's am schwersten?
Ich glaube, die Definition von "Kreisebene" ist einfach zu unterschiedlich. Das sieht man meiner Meinung nach hier sehr deutlich.
Ausserdem wird in vielen Vereinen(in allen, bei denen ich Jugendtrainings miterlebt habe) die aktive, aggressive Topspinspielweise gerlehrt. Topspin auf Block, bewegen, weiterziehen, nochmal bewegen, Topspi af die Ecke, Punkt. Ich kenne keinen Verein, wo einem Jugendlichen extra das Spiel gegen Noppen oder Antis beigebracht wird. Und ausserdem: Das Hauptproblem ist aus meiner Sicht nicht das Material, das die Spieler spielen, sondern die unkonventionelle Spielweise der meisten, also ungewöhnliche Schlägerhaltung, extravagante Schlagbewegungen, etc. Wenn du eine Jugendlichen gegen einen Topspinspieler spielen lässt, kann er die Bälle wie im Trainig blocken. Wenn er gegen einen Spieler spielt, der aus dem Handgelenk sehr viel Überschnitt in die Topspinähnlichen Bälle bringt, kriegt er Probleme. Von diesen Szenarien hab ich 3 Saisons verschiedenste gesehen. Spieler, die schiessen, sobald der Ball höher als die Netzkante aufspringt, Spieler, die eine Seite Klassen besser spielen... Gegen all diese Sachen kann man keinen Jugendlichen vorbereiten. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, wie man einen Jugendlichen auf Niederlagen gegen Spieler, die "noch nicht mal richtig Tischtennis spielen können", vorbereitet.
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Mein Rekord liegt bei 11 Netz- und Kantenbällen in einem Satz. ...Den Satz hab ich 12:14 verloren! |
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) verliert der vielleicht nicht mal richtig den Schläger in der Hand hat.