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| Technik - Taktik - Training - Vorsätze und Zielerreichung Hier könnt Ihr Fragen und Tipps rund um die Themen Technik, Taktik und Training loswerden. Spieler und Trainer können hier Erfahrungen austauschen und Trainingswillige von ihren alltäglichen Problemen und Zielen berichten. |
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Themen-Optionen |
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#41
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AW: Unten ist's am schwersten?
Also ich werde ab Anfang nächsten Monats auch in eine schlechter (als unsere Jugendmannschaft) positionierte Herrenmannschaft einsteigen. Das ist auf Kreisebene...
Und ich sage euch: Ich freu mich, wie sich ein 8jähriger auf seinen Geburtstag und seine Geschenke freut, auf die neue Saison. In der Jugendmannschaft war ich zuerst, da ein Mannschaftskollege unten einfach zu gut gespielt hat, und ich nur leicht positiv, nach hinten gerutscht, und somit einfach unterfordert. Dazu kam, dass es in unserer Liga nur einen Noppenspieler gab, und gegen den habe ich noch nicht einmal spielen müssen. Also muss ich ehrlich sagen, dass mir im Moment jegliches Gefühl für solche Gegner fehlt. Ich würde mich nie als überragendes Talent, dem alles "zufällt" betrachten, aber ich lerne recht schnell, habe innerhalb weniger Monate mein System um 180° geändert. Ich freue mich über jeden Fortschritt und freue mich auch, wenn ich den einen oder anderen Spieler der höheren Herrenmannschaften spielerisch beim Training fordern kann. Ich weiss aber auch, dass es für einen Platz sehr viel höher nicht reicht, da ich einfach noch nicht "cool" genug bin, gegen solche Spieler, die mich dort erwarten, die jahrelange Erfahrung haben, zu bestehen, auch wenn ich in der Jugend immer mein Spiel machen konnte, und selbst, wenn ich überhaupt nicht in Form war, mein Spiel runterrattern konnte, und so gewonnen habe. Ich sehe daher den niedrigen Einstieg als Chance etwas zu lernen und mich weiterzuentwickeln. Meine Mannschaft besteht zu 3/4 aus 17-18 jährigen, mit denen ich viel Spaß haben werde, da bin ich mir sicher. Im Endeffekt ist Erfolg zwar schön, und der kommt irgendwann schon, aber Spaß ist mir doch noch etwas wichtiger, denn ohne Spaß kann ich mich auch nicht weiterentwickeln. Beispiel: Ein ehemaliger Jugendmannschaftsmitspieler wurde ein Jahr vor mir in die Herrenmannschaft eingebaut. Er spielte für einen Neuling relativ hoch und verlor so ziemlich alles, was es zu verlieren gab. Von Spiel zu Spiel wurde er seinen vermeidlich schwachen Gegnern gegenüber abfälliger und aggressiver, spielte mit dem Gedanken aufzuhören, verletzte sich dann zu allem Überfluss noch und wurde zur Rückserie tiefer gesetzt und gewann da auch seine Spiele. Den Stress, den er hatte, möchte ich nicht erleben und bin im Grunde glücklicher darüber, dass die Mannschaftsversammlung beschlossen hat, die jungen Spieler niedriger zu melden, damit diese die Chance haben sich einzugewöhnen und dann, wenn sie ihre Klasse zeigen, und ich bin mir sicher, dass das mindestens 2 Jugendliche schaffen werden, höher spielen können. Außerdem muss man beachten, dass, wenn man 2-3 neue Jugendspieler hoch meldet, die Gefahr besteht, dass die durch verlorene Einzel und Doppel den Erfolg der gesamten Mannschaft verhindern. So, das war meine Meinung dazu... Gruß Roman |
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#42
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AW: Unten ist's am schwersten?
Das ist aber noch ein Punkt:
Häufiger gibt es in Vereinen Mannschaften, wo sich die "ehemaligen Talente", also die älteren Semester sammeln. Das hatten wir auch jahrelang, ein Team aus 5-6 Älteren, in die langsam Junge integriert wurden. Wie will man, wenn man als 18-Jähriger in so eine Mannschaft gesteckt wird, die Motivation aufbringen, in einer Mannschaft, die sich Sontags morgens zum Frühschoppen und Geschichten über früher erzählen trifft? Ausserdem gibt es immer wieder Experten, die jahrelange Erfahrung im TT haben, diese beim Coaching nicht umsetzen können. Wenn mir (Balsa 8.5, 2xfk) gesagt wird, ich solle den "Schnitt rausnehmen", halte ich das zuerst für witzig, wenn ich sehe, dass der Mann das ernst meint, find ich es lächerlich! Auch wenn das das ursprüngliche Thema nur noch am Rande trifft, finde ich das alles wichtig für die Entwicklung und die Motivation eines Spielers!
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Mein Rekord liegt bei 11 Netz- und Kantenbällen in einem Satz. ...Den Satz hab ich 12:14 verloren! |
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#43
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AW: Unten ist's am schwersten?
Das was CHE-MAN angesprochen hat, ist ein wichtiger Punkt...denn dann sieht man, wie weit man mit nem Jugendlichen gekommen ist...
Ich bin jetzt in ner Mannschaft, wo 6 Mann spielern(Alter: 55, 47, 41, 41, 52) und ich selber bin 17...un wir wollen aufsteigen, weil wir das Potenzial haben...Ich kann mich in der Truppe super motivieren, wiel da alle an einem Ziel arbeiten...wir reden auch nach dem Training viel zusammen, oder gehen mal in de Kneipe oder so...Viele Jugendliche schaffen das nicht, weil sie als "Alleinkämpfer" an sowas rangehen, das is aber völlig falsch... MfG Luminarc |
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#44
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AW: Unten ist's am schwersten?
Tja das kommt noch erschwerent hinzu. Da prallen dann die Generationen aufeinander. Der junge Spieler zieht Topspin ( auch mal drüber ) , der evtl. ältere Mannschaftskollege schüttelt den Kopf und sagt dann in der Pause. Nur anziehen wenn der Ball hochkommt, ansonsten schupf in die Ecken und spiel sicher usw...
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#45
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AW: Unten ist's am schwersten?
Hallo!
Ich denke das eine Facette hier völlig ausgeblendet wird und zwar die das Siege motivierender sind als Niederlagen. Gerade junge Spieler benötigen den Erfolg um genügend Motivation aufbauen zu können um weiter zu trainieren. Da Siege in unteren Klassen eher leichter zu erzielen sind sollten Jugendliche also auch nicht zu hoch aufgestellt werden. Ich kenne einige Jugendliche, die zu hoch aufgestellt wurden, ein halbes Jahr oder ein Jahr alles verloren und damit auch die Lust am Tischtennis verloren. Sicher hätten sie sich an das Niveau gewöhnt wenn sie weiter trainiert hätten, aber die intrinsische Motivation dafür aufzubringen, wenn man ständig einen auf den Deckel bekommt, ist nicht so einfach. Was ich damit sagen möchte ist das auch auf den Charakter des Jugendlichen geschaut werden muss. Ist dieser z.B. in seinem Eifer extrem vom Erfolg abhängig stelle ich ihn lieber eine Klasse zu niedrig als eine Klasse zu hoch auf. Gruß! Timo |
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#46
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AW: Unten ist's am schwersten?
Zitat:
Wichtig ist vor allem, wie man gewinnt oder verliert!
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Mein Rekord liegt bei 11 Netz- und Kantenbällen in einem Satz. ...Den Satz hab ich 12:14 verloren! |
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#47
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AW: Unten ist's am schwersten?
Zitat:
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Isaac Newton, 4.1.1643 (Woolthorpe) - 31.03.1727 (Kensington), gilt als einer der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten. Er hatte entscheidenden Einfluss auf die weitere Entwicklung von Astronomie, Physik und Mathematik und hatte leider noch nicht das Glück, nichtlustig.de zu kennen.
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#48
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AW: Unten ist's am schwersten?
Vielleicht liegt es ja auch am Paarkreuz. Bei uns wird in der 2. KK oben deutlich mehr Topspin gespielt (bzw. versucht), als in der KL unten (da wird gesägt, was Anti oder Nöppchen hergeben).
Was haltet ihr von der These: Lieber einen Jugendspieler in die 2.KK oben einbauen, als ihn in der KL unten einzusetzen. Passt auch irgendwie zu "unten ists am schwersten". |
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#49
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AW: Unten ist's am schwersten?
Wenns bei euch so ist, dann
![]() Bei uns gehts ab der KL mitte einfach nur noch steil bergab
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Isaac Newton, 4.1.1643 (Woolthorpe) - 31.03.1727 (Kensington), gilt als einer der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten. Er hatte entscheidenden Einfluss auf die weitere Entwicklung von Astronomie, Physik und Mathematik und hatte leider noch nicht das Glück, nichtlustig.de zu kennen.
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#50
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AW: Unten ist's am schwersten?
naja im wttv laufen viele in der 2.kk oben rum, die auch kl mitte spielen können
spiele kl unten und habe vorher 2.kk oben gespielt, da ist teilweise kaum ein unterschied |
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