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| allgemeines Tischtennis-Forum Dies ist unser Hauptforum. Hier geht es um Tischtennis allgemein und hier gehört alles rein, was nicht in die Fachforen oder sonstigen Foren passt. |
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Themen-Optionen |
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#41
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Zitat:
Ich hab monatelang versucht, Schupfbälle zu kontern... WW
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Zitat:
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#42
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Es muß irgendwann im ausgehenden Mittelalter gewesen sein, als mein Vater ein "TT-Set" mit nach Hause brachte. Es bestand aus einem labbrigen Etwas, das als "Netz" bezeichnet wurde und zwei Schlägern mit Kork(!)-Beschichtung.
Wir haben die Zierdecke vom Wohnzimmertisch gezerrt, das "Netz" mit Schraubzwingen (wie sie für Laubsägearbeiten verwendet werden) installiert und stundenlang stoisch hin und her gelöffelt. Unvorhersehbare Effekte ergaben sich durch die Rillen auf dem ausziehbaren Tisch (Schulung der Reaktion), und natürlich mußte auch auf die nicht unbedingt rechteckige Form des Tischs sowie zerbrechliche Einrichtungsgegenstände Rücksicht genommen werden. Aber schön war's ... |
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#43
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[QUOTE]Original geschrieben von Cogito
[B]Da hatte doch ein eiserner Verteidiger namens Schöler in einem irre spannenden Olympiafinale gegen einen japanischen Angreifer leider leider 2:3 verloren. ... Das war ein WM Endspiel, das in München stattfand, wenn ich mich nicht irre. |
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#44
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[QUOTE]Original geschrieben von Michi
[B]Mein erster Schläger 1977: - ein Imperial-Schläger glaube ich- und etwas später das erste gute Holz (habe ich immer noch) handsigniert von Heribert Hüging aus seiner Bremer Zeit...... War das nicht Engelbert Hüging? |
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#45
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[QUOTE]Original geschrieben von Bond 008
[B] Zitat:
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#46
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Also wenn ich die Beiträge soweit richtig deute, werde ich wohl einer der ältesten Teilnehmer hier sein. Ich habe nämlich schon 1966 angefangen zu spielen und weiß nicht mehr, mit welchem Schläger ich damals anfing. Ich weiß nur noch, dass ich etwas später ein "Alser-Holz" hatte.
In den Siebzigern bin ich dann zwischen 1973 und 1978 als Spieler von der Kreisliga bis in die Oberliga gekommen und habe dann später noch ca. 10 Jahre Zweite Liga und Regionalliga gespielt. Entscheidend dafür war sicher, dass ich mit Sriver und Sriverkiller ganz gut umgehen (drehen) konnte und somit viele Gegner "verrückt" gemacht habe. Insofern habe ich gute Erinnerungen an die Siebziger und Achtziger Jahre. |
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#47
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ich habe 1974 mit 14 Jahren angefangen mit einem Tempest und einem Sriver (keine Ahnung wie dick die waren) auf einem Balsa-Holz namens Power-Play von Koervers (glaube ich). Das war natürlich viel zu schnell für mich und wegen chronischer Erfolglosigkeit wechselte ich sowohl das Holz als auch die Beläge und ich spielte einen schwarzen Tackiness und klebte mir vom Opa einen schwarzen LKW-Schlauch(!!!) drauf, der eine ähnliche Wirkung wie ein Anti hatte. Ich lernte wie bekloppt zu drehen und war plötzlich erfolgreich, musste mich dann aber von meinem geliebten Schlauch trennen (war wohl nicht legal) und stieg auf einen Anti um, mit dem ich es noch bis in die Verbandsliga schaffte, dort aber nur noch verprügelt wurde.
Mittlerweile spiele ich wieder ein Balsa-Holz mit 2 völlig normalen Belägen und spiele wieder Verbandsliga und gewinne sogar gelegentlich ;-) |
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#48
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Meine leider sehr lücken- und vermutlich auch fehlerhaften Erinnerungen:
Vereins-TT habe ich 1977 als 10-jähriger angefangen mit 2 Sriver-S Belägen rot/schwarz. An das Holz kann ich mich nicht erinnern, nur noch die die Schläger-Formhülle im Jeans-Design. Bei den Belägen bin ich jahrelang geblieben, die Hölzer wechselten öfter (gingen mir auch gerne zu Bruch). Neben dem immer präsenten STIGA Off (keine Anhnung, ob damals das "Classic" schon draufstand), auch das erste Carbon-STIGA, dass ich toll fand (leider zerschellte auch dieses an einem der Betonpfeiler der Halle). Irgendwann kam ein superdickes Balsaholz, dass genial war, und ein neuer Vorhandbelag, dessen Namen ich leider vergessen habe, aber er war (rot-)braun. Bevor ich mit Anfang 17 als Süddeutscher Jugend-Vizemeister Tischtennis den Rücken kehrte, um mich ganz dem Thema Sex/Drugs/RnR zu widmen, spielte ich sehr gerne und erfolgreich ein Klampar-H Holz mit Sriver-S 2.0 schwarz (RH) und Joola Stratos 2.0 beige (VH). Aktuell (ich habe vor guten 2 Jahren mit 33 wieder angefangen) spiele ich TSP D-Top Off auf Premium Contact. Nächsten Sommer will ich mich wieder an schnelles Material rantrauen. Deshalb gleich die Frage: Wer kennt den Stratos und weiß, was für ein Belag dem heute entspricht? Soweit ich mich erinnere, hatte der Stratos einen sehr harten, grauen Schwamm. Der neue Andro Rocket hat auf dem Foto ebenfalls einen grauen und (laut Beschreibung) harten Schwamm, ansonsten: Hurricane? Tackifire (vermutlich zu langsam)? Für Tipps dbzgl. wäre ich dankbar :-) |
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#49
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OK, ich kann mich auch an einige Kleinigkeiten erinnern:
Meinen ersten richtigen Schläger bekam ich (wenn ich mich nicht täusche) vom Verein geschenkt. Vielleichr dachten die damals, dass ich Talent hatte. Das Holz war von Joola, hatte ein ziemlich kleines Blatt (Jugendholz?) und trug den Namen eines Spielers, den ich schon damals nicht kannte: H. Deutz. Darauf klebten ein SuperSriver und ein alter Joola-Belag. Nach intensivem Kontakt mit der Tischkante musste das Ding ersetzt werden. In der Zwischenzeit hatte ich meine eltern soweit, dass sie TT als einigermaßen ernsthafte Sportart akzeptierten, das erleichterte die Budgetverhandlungen. Weitere Hölzer waren: Ein Stiga-OFF, das mir auf einem Turnier geklaut wurde. Das Teil war sehr dünn und knüppelhart, insofern war der Verlust nicht so groß. Ein Donic-Holz Ein Power-Drive von Koervers (den Laden gibt's ja nicht mehr). Das Teil war echt gut, aber im Grunde wahrscheinlich zu schnell für mich. Bei den Belägen erinnere ich mich noch an Banda Quattro (war in zwei Varianten zu kleben) und natürlich Sriver. Für die "Experimente" mit Yasaka Tornado, Joola Stratos usw. war ich immer etwas zu feige (und geizig). Zu Beginn gab es auch einen Jugendspieler, der ausschließlich Tempest spielte. Der hörte dann aber irgendwann auf. Nach einer mehrjährigen Pause bin ich wieder bei klassischen Belägen gelandet: Sriver und Vario. Gruß M A |
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#50
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Ich habe Mitte der 70er Jahre angefangen, im Verein zu spielen. Davor haben meine Brüder und ich schon recht lange bei uns im Keller mit blauen Brettchen gespielt.
Nach ersten Versuchen mit normalen, glatten Kaufhaus-Billig-Schlägern, war der erste halbwegs vernünftige Schläger ein Komplettschläger der Marke Joola mit zwei GX75-Belägen in rot. Und etwas später war es dann soweit: der erste "individuell" zusammengestellte Schläger aus dem Katalog. Mein Bruder und ich pilgerten kurz vor Weihnachten zu einer feierlichen Aussuch-Und-Bestell-Zeremonie zu unserem Schülertrainer. Heraus kam dabei DER Standard "Übergangsschläger" in unserem Verein: Holz: Banda 2010 Beläge: Joola Turbo Super, in orange und SELBSTVERSTÄNDLICH in 1,5 mm auf beiden Seiten. Später kamen dann so ausgefallene Beläge wie der Sriver auf das Bandaholz, das übrigens auch bei uns immer am Griff abbrach. Auch den Stratos spielte ich recht lange, in 1,5 erst auf der Vorhand und dann noch viel länger auf der Rückhand. Damit konnte man beim Schupfen einen herrlichen Unterschnitt hinzaubern. Dann sah ich auf einem Turnier einen Spieler, der auf der VH den grünen Clipper spielte und auf der RH den rotbraunen Friendship. Von dieser Farbkombi war ich so angetan, dass ich mir zumindest den Friendship zulegte, der mir bis zur Einführung des 40er Balls stets ein treuer Begleiter war. Selbstverständlich wurden zwischendurch immer mal wieder andere Sachen probiert: - die gelben Beläge "Tornado" und "Joola Natur" auf nem Angriffsholz. (dieser Schläger fiel durch die gewöhnungsbedürftigen Farben und meine 8 m hinter die Platte gehauenen Schläge auf) - Nittaku Milford, Gewo Sarajewo (kennt den noch jemand?), Banda Ladro und Quattro, Schöler&Micke "Delta Stick", Super Sriver. - Backhand und Sriver Killer hab ich nie selbst gespielt, waren aber sehr interessante Störbeläge damals. - Die ganz gewieften Abwehrspieler klebten ihre Noppen so auf, dass man den Namen des Belages nicht lesen konnte. Das fand ich unheimlich clever, zumal doch alle den Feint spielten... *grins* Außer den Belägen und Hölzern gibt es aber auch noch andere seelige Materialerinnerungen: - die richtig guten Bälle hatten damals noch einen roten Stempel und kosteten weniger als eine Mark pro Ball. Gelbe Bälle waren als Eier verpönt. Schildkrötbälle waren bei uns angesagt. Die einzige Alternative waren lange nur die Joolabälle. - der Auf- und Abbau der guten, alten Joola 2000 S Tische war für uns Kinder unser erstes Kraftraining - meine allererste Schlägerhülle benutze ich heute noch. Auf der Innenseite hat meine Mutter mit rotem Filzstift meinen Namen geschrieben. Kann man heute noch super lesen... - Kleber: Der HAMMER-Kleber war von Butterfly (Fair chack?), den gab es auch in der großen Tube. Ganz, ganz schlimm war ein roter Kleber, von dem ich die Marke nicht mehr weiß. Der war sowas von wüst, da hätte man die Beläge auch aufs Holz hämmern können. Man brauchte Stunden um die dicken Klebereste vom Holz zu entfernen. Genauso lange dauerte es die Beläge vom Holz zu ziehen, ohne Nagellackentferner lief da überhaupt nichts. Und selbst dann war es eine Herausforderung, den Belag in einem Stück vom Holz zu kriegen. Als 15-jähriger war ich übrigens der Einzige im ganzen Dorfverein, der sich traute, seinen Schläger selbst zu belegen. Der anfängliche Segen wurde irgendwann zum Fluch, weil ich zum Kleber vom Dienst wurde...;-) Zudem wusste ich damals noch nicht, wie einfach man mit einer Schere Beläge schneiden kann. Ich hantierte immer mit Rasierklingen (autsch). - Abschließendes Schmankerl: Für kurze Zeit wurde mein Heimatverein von einem neuen Vorstand beglückt. Dieser beschloss irgendwann die Anschaffung von Roll-o-mat Platten. Leider hatte er dabei nicht bedacht, dass samtliche Türen (auch die des Geräteraums!) in alten Schulturnhallen nicht hoch genug sind.... Ich bin mir nicht sicher, ob diese Plattenleichen nicht noch irgendwo als Mahnmal für unüberlegte Anschaffungen in einer dunklen Ecke rumliegen. Nostalgische Grüße, Uli
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Auer und Hude. Mehr braucht es eigentlich nicht im Leben eines TT-Spielers. |
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