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#51
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AW: Doping-Unterlassungserklärung
Zitat:
Wie ich oben erwähnt habe, sind im TT Bussen von CHF 200'000 illusorisch. Es ist absolut ungeschickt, damit nun dramatisieren zu wollen. In der Schweiz muss die Richtlinie nur von Spielern in der höchsten drei Spielklassen ausgefüllt werden (Vorsicht ist bei Spielern geboten, die aus einer unteren Liga mal ersatzweise aushelfen, die müssen dann auch unterzeichnen) und von Teilnehmern an nationalen Meisterschaften. Mehr dazu: dopinginfo.ch Liste der erlaubten Medikamente (an Sortiment im Schweizer Handel angepasst): Seite mit Link zur Liste (pdf) Gruss Patrick Geändert von Patman (29.09.2004 um 17:10 Uhr) |
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#52
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AW: Doping-Unterlassungserklärung
@ Patman
Ich weiss genau, dass der Verband als Argument die Auflagen von Swiss Olympic anführt. Nur kann ich mir nicht vorstellen, dass man im Tischtennis gezwungen ist, dies bis hinunter aufs lächerlichste Hobby-Niveau (Nati C) durchzuziehen! Da vergleicht man Eishockey mit Tischtennis und ähnlichem, was ein vollkommener Witz ist! Und wie ich mir gedacht habe existiert so etwas in Deutschland nicht oder allenfalls in TT-Sphären, wovon jeder schweizer TT-Spieler nur träumen kann. Und wie schon gesagt, dadurch dass auch jeder potenzielle Ersatzspieler unterschrieben muss, betrifft es z. B. bei uns den gesamten Club!! Dass dieses Formular nur einmal unterschrieben werden muss, ist mir auch klar aber für diese Diskussion völlig irrelevant. Dass die Bussen von 200000 SFr. in der Praxis illusorisch sind, ist zwar richtig aber nicht relevant. Denn mit der Unterschrift unterwirft man sich schon der theoretischen Möglichkeit, da in ein offenes Messer zu laufen. Das ist genau das fadenscheinige Argument des Verbandes, dass es sich nur um eine reine Formalität handelt. Wenn dies der Fall wäre, könnte man auch darauf verzichten!! Die Sache mit der Ausländerbewilligung habe ich nur der Vollständigkeit halber erwähnt aber nicht diskutiert. Natürlich muss diese Vorliegen. Allerdings ist es ein absoluter Witz, wenn ein Spieler schon jahrelang in der Schweiz mit Bewilligung arbeitet, diese Bewilligung beim OTTV seit Jahren vorliegt, aber noch keine Kopie beim STTV ist, und danach ein Spiel mit w/o gewertet wird. Eine kurze Nachfrage beim Spieler oder Verband hätte genügt und die Sache wäre erledigt gewesen. (Dieser Fall betrifft mich übrigens nicht persönlich, weswegen ich diesbzgl. völlig neutral schreiben kann)! Sorry, aber für mich ist der schweizerische TT-Verband (nicht nur deswegen) nur eine lächerliche Vereinigung, die vom Profi-TT träumt, aber keinerlei Ahnung von der Materie hat. JanMove |
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#53
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AW: Doping-Unterlassungserklärung
Zitat:
Nachtrag: Ein kurzer Besuch auf der Webseite von Swiss Olympic hat Inmteressantes zu Tage gebracht. Lies mal Auszüge aus dem Dopingstatut. Daraus geht klar hervor, dass die Fachkommission für Dopingbekämpfung von Swiss Olympic entscheidet, wer unter diese Dopingregelung fällt (Art. 6.3). Im Abschnitt 7 siehst du, dass die angeschlossenen Verbände reichlich Pflichten haben, beachte insbesondere 7.4 und 7.6! Nun kannst du also deinen Unmut an Swiss Olympic richten und sie bitten, ihre Richtlinien der Situation des Schweizer Tischtennis aus deiner Sicht vernünftig anzupassen. Wobei auch SwissOlympic nicht anders kann, da es ansonsten Haue von der WADA gibt... Somit ist auch klar, dass diese Richtlinien sicher auch in Deutschland umgesetzt werden, auf welche Weise auch immer.Gruss Patrick P.S. Nico: Du bist halt einfach schon zu gut fürs Schweizer TT, selber schuld! ![]() P.P.S In anderen Dingen teile ich deine Ansicht zum Verband hin und wieder durchaus... Geändert von Patman (29.09.2004 um 18:38 Uhr) |
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#54
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AW: Doping-Unterlassungserklärung
@ Patrick
1. Ich kann da aber keine Stelle finden wo steht, dass die Regelung pauschal auf alle Nationalligen anzuwenden ist. 2. In Deutschland scheint's so ne Regelung offensichtlich nicht zu geben! 3. Logischerweise versteckt sich der Verband hinter Swiss Olympic und sagt, dass sie dazu gezwungen werden. Kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass nicht der STTV festlegt, welche Ligen man unter dieses Statut stellt. Im Zweifelsfalle benennt man die "Nati B und C" einfach um (z. B. "Regionalliga" und "Oberliga") bzw. schafft die Nati C ab, was sowieso mein Vorschlag war, dann hat sich ein (Teil-)Problem schon erledigt. Aber dies ist ja ein anderes Diskussionsthema! 4. Wie Du richtig schreibst, geht es um "Professionalisierung", und Profi- bzw. Kaderspieler sollten dadurch erfasst werden. Was aber geschieht ist, dass nun selbst die reinsten Hobbyspieler und Amateuere quasi in den Profistatus erhoben werden, was sicherlich nicht Sinn der Sache sein kann. Gruss, JanMove P.S.: Naja, ich bin nicht zu gut sondern es ist eher etwas peinlich, dass ich mit meinem Gemurmle in der zweitobersten Liga spielen kann.
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#55
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AW: Doping-Unterlassungserklärung
Zitat:
Zeigt, dass die FDB primär für die Festlegung des Gültigkeitsbereichs zuständig ist. Natürlich geschieht dies wohl nicht ganz ohne Absprache mit dem Verband, jedoch kennen wir beide dazu die Richtlinien nicht. Evtl. greift da u.a. dein Punkt 3. 2. Da alle nationalen olympischen Komitees und ihre angeschlossenen Sportverbände die Vorgabe der WADA einhalten müssen, gibt es eine ähnliche Regelung sicher auch, halt wohl in anderem Ausmass, weil die konkrete Umsetzung eben bei den NOKs liegt. 4. Das dürfte dann (wie in 3. angesprochen) tatsächlich daran liegen, dass es in der Schweiz zu wenig "TT-Profis" und zu viele "Profi-Ligen" gibt. Die dünne Spitze zeigt sich bei den Damen ja noch verheerender. Gruss Patrick |
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#56
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AW: Doping-Unterlassungserklärung
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#57
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AW: Doping-Unterlassungserklärung
Spieler, die unter das Dopingstatut fallen, aber auf Medikamente angewiesen sind, die verbotene Substanzen enthalten, erhalten mittels einer Bestätigung ihres Arztes die Erlaubnis, dieses Medikament straffrei zu verwenden.
Ein Schelm, wer sich deshalb fragt, weshalb die Asthmatiker-Quote im professionellen Radsport so überdurchschnittlich ist... Wie erwähnt, habe ich keine Kenntnis davon, welche Spieler in Deutschland davon betroffen sind. "B-Schüler" werden das wohl kaum sein, man sollte also auch in diesem Fall (wie bei den Bussen) nicht spekulieren und schwarzmalen sondern vorgängig nachfragen. Ich denke mal, dass nur Spieler, die auf nationaler Ebene wirken, in Frage kommen. In der Schweiz ist das halt wegen der geringen Leistungsdichte schneller mal der Fall als in Deutschland. Ich denke kaum, dass die Verbände und das NOK von sich aus übermässig viele Spieler in die Verantwortung ziehen wollen, was ihnen nur einen erheblichen Verwaltungs- und Kontrollaufwand beschert. Wen's genauer interessiert, soll halt doch mal beim deutschen NOK und/oder DTTB nachfragen, anstatt nur zu spekulieren. Gruss Patrick |
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#58
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AW: Doping-Unterlassungserklärung
Zitat:
!Wenn im Tischtennis übrigens Alkohol auf der Doping-Liste stehen würde, wären wohhl ziemlich viele Spieler Doping-Sünder. Zitat:
Im Uebrigen ist jeder Spieler mit Lizenz auf nationaler Ebene tätig. Ich vermut mal, Du meintest damit "überregional". In der Schweiz würde es eben völlig ausreichen, diese Statuten auf international spielende Spieler anzuwenden. Ich denke, dass es am STTV-Verband liegt, den Begriff "überregional" so zu definieren, dass maximal Spieler der Nati A davon betroffen sind. Diese Kompetenz dürfte der STTV wohl haben! Dass ich diese Regelung schwachsinnig finde, dürfte klar sein. Der zweite Punkt ist aber die Art der Durchsetzung, indem Spiele einfach mal pauschal w/o gewertet werden (mit einer Busse von 120 SFr). Wieso wurden die Spieler, die bisher schon in der Nati spielten, bei denen aber irgendein Dokument fehlte nicht direkt angeschrieben? Wieso wurde die Notwendigkeit dieser Dokumente nur in einer unauffälligen TK-Mitteilung gemacht? Wieso ist sich der Verband sicher, dass die Dokumente nicht eingereicht wurden? In einem nachgewiesenermassen Schlamperladen gehen solche Dokumente schon mal verloren! Das Einreichen wurde nicht per Einschreiben verlangt. Deswegen liegt die Beweislast meines Erachtens zunächst mal beim STTV, dass ein Versäumnis des Clubs vorliegt. Nicht umsonst sind derzeit mehrere Rekurs-Verfahren wegen der angeblich fehlenden Doping- und Ausländerdokumente anhängig. Das ist also noch nicht gegessen! Auf jeden Fall hat es der STTV-Verband mal wieder geschafft, sich viele Freunde zu machen!! JanMove |
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#59
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AW: Doping-Unterlassungserklärung
Zitat:
Hast Recht in Bezug auf "überregional". Die weiteren Fragen kann man dem STTV durchaus stellen. Gerade die unangekündigte strikte Handhabung, die ein deutlicher Gegenpunkt zu letzter Saison darstellt, ist erstaunlich. Allerdings habe ich den letztjährigen Begleitbrief zur Unterlassungserklärung gesehen. Da stand deutlich drin, welche Sanktionen das Fehlen der Unterschrift zur Folge hat und der Verband hat damasl schon darauf hingewiesen, dass es in der Verantwortung des Spielers liegt, diese Erklärung einzureichen. Da kann man sich nun fragen, ob der Verband das eingeschrieben einfordern muss oder ob es der Athlet von sich aus so machen sollte, um sicher zu sein, dass die Unterlagen dort vorhanden sind. Auf jeden Fall erstaunt es mich nicht, wenn der Verband momentan sehr viele unangenehme Telefone oder Briefe erhält. Gruss Patrick P.S. Auch unser Klub hat dieses Jahr im Zusammenhang mit der ärgerlichen und unvermeidlichen Absage des Seelandcups äusserst schlechte Erfahrungen gemacht. Ich bin also nicht nur positiv dem STTV gegenüber eingestellt, wie es etwa den Anschein machen könnte. |
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#60
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AW: Doping-Unterlassungserklärung
Komischerweise wurde ich letztes Jahr (oder vor zwei Jahren, das weiss ich nicht mehr) noch direkt angeschrieben, dass ich das Ding zu unterschreiben habe, da ich ansonsten die STTV-Rangliste nicht spielen dürfe.
Ein weiterer interessanter Fall ereignete sich bei der letzten Schweizer-Meisterschaft der Junioren. Ein (ich glaube U13) Spieler wurde für die Schweizer-Meisterschaft aufgeboten. Erst vor Ort wurde festgestellt, dass von ihm kein Doping-Dokument vorhanden war. Nachdem die Eltern sich weigerten, das Dokument zu unterschreiben, da ihr Sohn irgendeinen Asthma Spray nimmt, durfte er schlussendlich nicht spielen. Angeblich wurden in der Halle noch diverse hektische Telefonate geführt und der Junge dazu gedrängt das Dokument zu unterschrieben (unterschreiben zu lassen). Die Geschichte wurde mir so oder so ähnlich erzählt, kann also in Details falsch sein, aber die Grundaussagen stimmen definitiv. Ein diesbezgl. Rekurs-Verfahren (oder Klage??) der Eltern gegen den STTV ist auch noch anhängig. JanMove |
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Wobei auch SwissOlympic nicht anders kann, da es ansonsten Haue von der WADA gibt... Somit ist auch klar, dass diese Richtlinien sicher auch in Deutschland umgesetzt werden, auf welche Weise auch immer.
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